Rezension (5/5*) zu Rückkehr des Herzens: Lake Anna 2 von Joanne St. Lucas

L

leseratte69

Gast

Klappentext
Nach zwölf Jahren in Portland kehrt Sara Cross nach Lake Anna zurück und tauscht die Hektik der Notaufnahme gegen eine beschauliche Landarztpraxis. Schnell stellt sie fest, dass sich ihr Heimatort ebenso wenig verändert hat wie die Menschen, die hier leben. Allen voran Max Bennett, der Schwarm ihrer Jugend.
Ein Einsatz der Bergrettung zwingt die beiden zu einem ungewollten Campingabenteuer. All die aufgestauten Gefühle, die seit Saras Rückkehr zwischen ihnen brodeln, entladen sich in dieser einen Nacht – die nicht ohne Folgen bleibt. Als sich Max der Konsequenzen bewusst wird, bittet er Sara aus Pflichtgefühl, ihn zu heiraten, doch sie lehnt ab. Schon einmal hat sie um die Liebe eines Mannes gekämpft, dem sie nicht genug war.
Eine Vernunftehe kommt für sie nicht infrage. Sie will den Mann, den sie liebt ganz – oder gar nicht.

Meine Meinung

Die Story
Eine Inhaltsangabe mache ich nicht, da es ja schon im Klappentext erwähnt wird.
Ich habe den ersten Teil der Buchreihe nicht gelesen und muss sagen, dass ich auch so gut mit dem Buch und dem Inhalt zurechtkam. Es hat nichts gefehlt, denn es wird immer wieder wichtiges von früher aufgegriffen. Man kann den Roman also auch ohne Bedenken lesen, wenn man den ersten Teil nicht kennt.

Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Sie beinhaltet alles was ein guter Liebesroman meines erachtens nach benötigt, Liebe, Herzschmerz und Spannung. Die erotischen Szenen zwischen Max und Sara werden sehr sinnlich und sehr niveauvoll geschildert. Die Autorin verzichtet auf detaillierte Schilderungen, was das Kopfkino um so mehr ankurbelt.
Der Liebe zwischen Sara und Max stehen natürlich auch einige Hindernisse im Weg, die sie vorher bewältigen müssen, was dem Buch die nötige Spannung verleiht. Vor allem kann Sara Max nicht verzeihen, dass er sie hat fallen lassen, obwohl sie ihm damals ihre Unschuld geschenkt hat.

Die Rückblicke die aus der Sicht von George, dem Onkel der Bennett Brüder erzählt werden, haben mir auch sehr gut gefallen. Dadurch konnte man sich als Leser ein gutes Bild von den Verhältnissen machen, in denen der Protagonist Max und seine Brüder aufgewachsen sind.

Der Schreibstil
Den Schreibstil der Autorin konnte man sehr leicht und flüssig lesen. Sie hat mit ihren Worten dem Leser die Atmosphäre von Lake Anna sehr schön vermittelt. Es war Kopfkino pur und ich habe es beim Lesen geschafft völlig in die Welt von Sara Cross einzutauchen. So muss es bei einem guten Buch auch sein.

Die Charaktere
Die beiden Hauptprotagonisten Sara und Max waren mir sehr sympathisch. Joanne St. Lucas hat ihnen Tiefe verliehen, so dass sie und ihre Handlungen sehr authentisch wirkten.
Sara Cross, Ärztin und vor allem Mutter der kleinen Allie, ist eine starke Frau, die sich nichts mehr wünscht, als endlich geliebt zu werden. Doch Max ist ein Mann, der seine Farm über alles liebt und mit einer Familie wenig anfangen kann. Die Anziehung zwischen beiden ist jedoch auch nach vielen Jahre immer noch vorhanden.
Auch die anderen Charaktere des Romans sind mit Liebe und Hingebung erschaffen worden und konnten mich bestens unterhalten.

Mein Fazit

Ein wirklich toller Liebesroman,den man auch ohne große Vorkenntnisse des ersten Teils gut lesen kann.
Die Handlung ist sehr liebevoll gestaltet und bietet dem Leser Liebe, Herzschmerz und Spannung.
Von mir eine Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen.

leseratte69

Zum Buch... (evtl. mit weiteren Rezensionen)
 

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