Rezension (5/5*) zu Ewig und eine Stunde von Mirjam H. Hüberli

M

Mikka Liest

Gast

Den Schreibstil fand ich großartig! Die Autorin malt Paris in wunderschönen Worten und zaubert dabei mühelos eine dichte, märchenhafte Atmosphäre.

Auch Spannung baut sie schnell und gekonnt auf. Wer ist der Fremde, den Geneviève auf einmal überall sieht? Warum fühlt sie sich ihm so unerklärlich verbunden? Die Geschichte hat mich direkt gefesselt und nicht mehr losgelassen, und die Auflösung war für mich überraschend, aber sehr schön und passend.

"Ewig und eine Stunde" ist ganz sicher keine durchschnittliche Schnulze, sondern eine zarte Liebesgeschichte mit einer fantasievollen Grundidee. Die Romantik fand ich dabei berührend und mit viel Fingerspitzengefühl beschrieben.

Genevièves Gedanken haben mich öfter mal zum Schmunzeln gebracht - sie ist so wunderbar chaotisch und so liebenswert verpeilt! Sie war mir einfach grundsympathisch, eine ganz tolle Heldin wider Willen.

'"Ehrlich gesagt befürchte ich, dass ich soeben meinen Verstand verloren habe." Oh Gott, was plappere ich denn da? Bitte lass mich sterben!

"Solange du nicht dein Herz verloren hast...?"

"Nein... ich... ich verliere mein Herz grundsätzlich nie, das macht das Leben deutlich einfacher", sage ich und denke: Und jetzt schmeiß ich mich aus dem Fenster.'

Dicke Pluspunkte gibt es übrigens dafür, dass dieses kleine Bonbon von einem Buch sogar illustriert ist!

Fazit:
Eine märchenhafte Liebe in Paris, zauberhaft und fantasievoll beschrieben. Ich mag die Hauptfigur, ich liebe den Schreibstil, ich fand die Geschichte spannend und originell... "Ewig und eine Stunde" ist bisher mein Lieblingsbüchlein aus der Reihe "bittersweet"!

Mikka Liest

Zum Buch... (evtl. mit weiteren Rezensionen)
 

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