4. Leseabschnitt (Seite 260 bis Ende)

Matzbach

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31. Januar 2020
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OWL
Mit sehr viel Unverfrorenheit und unter ausgebliebener Beachtung aller im Kurs vermittelten "Benimmregeln" dringen die nunmehr wieder zusammen arbeitenden Emmerich und Winter zum Kern der Verschwörung vor, die nichts anderes bezweckt als die Wiedereinführung der Monarchie. Dabei hat auch Irina noch einen wichtigen Auftritt, eine eigentlich ganz sympathische Nebenfigur, von der man hofft, dass sie vielleicht doch noch eine Weg in bürgerliche Leben finden kann, Als Kinderfrau scheint sie sich ja jedenfalls zu eignen. Am Ende erfährt Emmerich das Geheimnis seiner Eltern, was neugierig auf den nächsten Band macht.
 

Xanaka

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12. Juli 2015
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Berlin
Wie genial war denn das Ende?! Letztlich war der Mordfall an den beiden Frauen nur eine Art "Unfall" beim Wiederbeschaffen der Tasche. Gelungen fand ich auch die Spur zu Zabanyi, den ich im Übrigen von Anfang an in Verdacht hatte. Interessant, dass die Liste von Zabanyi dann letztlich nur ein Ablenkungsmanöver war und das Attentat beinahe geklappt hätte.
Allerdings hätte ich nicht mit Reinmann gerechnet. Das war zum Schluss noch einmal ein spannende Überraschung.

Toll mir hat das Buch gefallen und vor allen es las sich wunderbar und schnell.
 

Bibliomarie

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10. September 2015
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Ein toller Schluss! An Reinmann hatte ich nicht gedacht. Aber eigentlich ist ja oft ein kurz auftauchende Nebenfigur am Ende der Geschichte der Drahtzieher/Täter.
Gut gefallen hat mir die Einbindung der geschichtlichen Ereignisse, (wie die Geldsammlung um den Auftritt von Leopold zu verhindern)
Zabanyi hat bis zum Schluss sehr geschickt manövriert, die Liste und der Grundriss haben Emmerich und Winter auf eine falsche Spur geschickt.
Und mit dem Hinweis auf Emmerichs Vater und gleichzeitig Mörder der Mutter wird schon die Neugierde auf den nächsten Band entfacht.
 

wal.li

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1. Mai 2014
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Der Schluss hat mir echt fast den Atem geraubt. Man denkt, alles ist klar und dann kommt noch so eine Schippe. Mir war auch nicht so bewusst, dass sie in Österreich den Adel verboten hatten und dass sich dann solche Strömungen bilden können. Man weiß manchmal nicht, was besser ist. Schließlich gibt es ja Länder, die mit den repräsentativen Monarchien ganz gut klarkommen. Aber damals wird das sicher nicht sinnvoll gewesen sein.
 
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Reaktionen: Bibliomarie

Amena25

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23. Oktober 2016
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Dabei hat auch Irina noch einen wichtigen Auftritt, eine eigentlich ganz sympathische Nebenfigur, von der man hofft, dass sie vielleicht doch noch eine Weg in bürgerliche Leben finden kann, Als Kinderfrau scheint sie sich ja jedenfalls zu eignen.
Das hat mir auch gut gefallen - eine zweite Chance für Irina!
 

Amena25

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23. Oktober 2016
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Interessant, dass die Liste von Zabanyi dann letztlich nur ein Ablenkungsmanöver war und das Attentat beinahe geklappt hätte.
Da wird man als Leser doch noch einal kurz vor Schluss auf eine falsche Fährte geführt. Sehr spannend und unterhaltsam!
 

Yolande

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13. Februar 2020
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Was für ein spannendes und tolles Ende. Dieser Kriminalfall hat sich dann noch einmal in eine völlig andere Richtung entwickelt. Alex Beer schafft es doch immer wieder, die damals vorherrschende Stimmung zu transportieren. Ich kenne mich in der österreichischen Geschicht überhaupt nicht aus und finde es total interessant, wie sich die Gesellschaft in der Zeit zwischen den Kriegen entwickelt hat und wie auch dort, so wie in Deutschland, der Nährboden für die kommende unselige Zeit gelegt wurde.
Dass ganz am Schluss noch ein Hinweis auf eine eventuelle Fortsetzung kam, gefällt mir ganz besonders gut :).
 

Matzbach

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31. Januar 2020
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OWL
Was für ein spannendes und tolles Ende. Dieser Kriminalfall hat sich dann noch einmal in eine völlig andere Richtung entwickelt. Alex Beer schafft es doch immer wieder, die damals vorherrschende Stimmung zu transportieren. Ich kenne mich in der österreichischen Geschicht überhaupt nicht aus und finde es total interessant, wie sich die Gesellschaft in der Zeit zwischen den Kriegen entwickelt hat und wie auch dort, so wie in Deutschland, der Nährboden für die kommende unselige Zeit gelegt wurde.
Dass ganz am Schluss noch ein Hinweis auf eine eventuelle Fortsetzung kam, gefällt mir ganz besonders gut :).
Ich kann hier leider ein diesbezügliches Buch nicht einstellen, aber es beschreibt die Situation in Österreich nach dem 1. Weltkrieg eindringlich:
Die verzweifelte Republik: Österreich 1918-1922
von Rauscher, Walter
Gebundene Ausgabe
 

ulrikerabe

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14. August 2017
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Wien
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Ich habe das Buch sehr schnell und sehr gerne gelesen. Als Wienerin sowieso. Ich mag das sehr geren, wenn es einen authentischen Wiedererkennungseffekt gibt (auch wenn die Szenerie schon vor 100 Jahren angesiedelt ist).
Die Wendung am Schluss war wirklich überraschend, mit Reinmann habe ich auch nicht gerechnet.
Besonders mag ich den Schluss. Denn das bedeutet, dass es weitergeht!
 

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