4. Leseabschnitt: Kapitel 22 bis 28 (S. 275 bis 360)

Wandablue

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18. September 2019
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Das Gerücht hat ja offensichtlich Chanele selbst in die Welt gesetzt. Warum?
Um ihrem Janki zu verdeutlichen, dass der Bub verheiratet werden muss?
Um vertuschen zu können, dass Francois der Kindsvater ist? Ich meine, dafür gibt sie ja letztlich die 3000 Kronen aus.
Die ganze Aktion ist doch relativ aufwändig und ich habe den Eindruck, einen Aspekt übersehen zu haben.
Ohne dieses Gerücht hätte Chanele von Janki nie die Erlaubnis bekommen, die Sache zu regeln.
 

Literaturhexle

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2. April 2017
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Ohne dieses Gerücht hätte Chanele von Janki nie die Erlaubnis bekommen, die Sache zu regeln.
Schon klar.
Aber so ein Gerücht ist doch wahrhaft gefährlich für einen Geschäftsmann, weil ein bisschen Dreck immer hängen bleibt - gerade bei Juden (das wir ja auch wieder toll beschrieben).

Warum ist die Verheiratung ihr so immens wichtig? Stehe da gerade auf dem Schlauch.
 
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Barbara62

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19. März 2020
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Es scheint sie zu ärgern, dass er ständig den jungen Frauen nachsteigt und sie in Schwierigkeiten bringt. Sie vermutet wohl, dass eine allzeit bereite Ehefrau da etwas Ruhe in die Sache bringt.
Andere Zeiten, andere Sitten...
Eine muss sich als Ehefrau opfern, damit andere junge Mädchen mehr Chancen auf Ruhe haben. Ich verstehe den Sinn, aber es ist schon hart. Man opfert eine für die Herde. Von Frauen ausgedacht.
 

Emswashed

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9. Mai 2020
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Die ganze Aktion ist doch relativ aufwändig und ich habe den Eindruck, einen Aspekt übersehen zu haben.

Nun, einem "älteren" Herrn verzeiht man diesen Fehltritt. Der Jüngere wäre "gezwungen" die Geschwängerte zu heiraten.
Warum ist die Verheiratung ihr so immens wichtig? Stehe da gerade auf dem Schlauch.

Verheiratete Männer leisten sich auch noch Fehltritte, aber sie müssen dann nicht mehr heiraten und können mit Geld alles regeln. Auch die "Opfer" wissen, mit wem sie sich einlassen und dass sie sich keinen Vater für ihr Kind erwarten dürfen - das schreckt auch ab.
 

Literaturhexle

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2. April 2017
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Verheiratete Männer leisten sich auch noch Fehltritte, aber sie müssen dann nicht mehr heiraten und können mit Geld alles regeln. Auc
Man opfert eine für die Herde. Von Frauen ausgedacht.
Ich danke euch! Das sind sehr zutreffende Gedanken!
Dass Francois die Geschwängerte anstandshalber hätte heiraten müssen, daran hatte ich nicht gedacht. Die Mutter schützt also den Sohn vor einem (auch monetären) Fehltritt.

Mina ist die perfekte Kandidatin: Trotz ihres familiären Reichtums wird sie wegen ihres Handicaps keine tollen Chancen auf dem Heiratsmarkt haben. Sie scheint selbstbewusst und stark, gut für das Familienunternehmen. Hoffentlich kann sie Francois "aushalten".
 

Renie

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Außerdem war der François eine gute Partie. Den kann man doch nicht mit einem Ladenmädchen verheiraten. Im Gegenzug macht es die Schwiegertochter-Suche schwieriger, wenn herauskommt, dass die gute Partie einen moralischen Makel hat. Da muss Muttern schleunigst handeln: den Verdacht auf einen anderen lenken und den Sohn schnell unter die Haube bringen.
 

RuLeka

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30. Januar 2018
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Nun, einem "älteren" Herrn verzeiht man diesen Fehltritt. Der Jüngere wäre "gezwungen" die Geschwängerte zu heiraten.
Genau. Die schwangere Verkäuferin war bestimmt nicht die richtige Partie. Da ist es besser, ihn rechtzeitig mit dem passenden Mädchen zu verheiraten. Über Janki hätten zwar die Frauen gelästert und die Männer ihn heimlich bewundert.
 

Xirxe

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19. Februar 2017
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Ich habe das Kapitel 22/23 gerade im Bett gehört - wie gesagt: Lewinsky liest es selbst und ich behaupte, dass das seine Schreibkunst leuchten lässt. Wie er diesen Arzt beschreibt, bei dem sich die eigenen Gedanken überschlagen, die aber so viel wertvoller sind, als alles bei diesem goijischen Essen vom Janki....
Chaneles Gefühle werden greif- und fühlbar in Worte gefasst: Die Zählerei ihrer Schritte, die Furcht, die Unsicherheit.

Immer wieder diese wunderschönen Metaphern, die einen Anblick, ein Bild, eine Berührung beschreiben: zart wie ein Spinnennetz, die Haut wie das brüchige Papier eines alten Buches und so weiter. Das ist mir niemals zuviel. Lewinsky liest es ebenfalls ganz ruhig und zart.
Die Begegnung Chaneles mit ihrem Vater hat mich sehr berührt- blöde Vokabel, aber hier passt sie. Soviel Emotion! Chanele hat ihre Augenbrauen nie gemocht, auch Janki nicht. Sie spürt körperlich, wie sehr ihr Vater die Mutter geliebt haben muss, der jene ja in ihr sieht....

Im Hintergrund marschieren, beobachten die anderen Bewohner. Absolut glaubwürdig, wahrhaft authentisch geschildert. Wieviel Kraft mag es kosten, zu antworten: "Es wird nichts geschehen."? Auch Chanele kann sich sehr schnell in die Situation einfinden. Sie wird von Gefühlen geflutet (zum Glück hat sie gelernt, solche nicht nach außen dringen zu lassen), reagiert dem Vater gegenüber aber höchst professionell, als wenn sie schon ewig mit geistig kranken Menschen zu tun hatte.
Wie bewegend, als der Vater sagt:

Die Bedeutung des geschenkten Arztkittels wird deutlich. Die Bewohner erklären die Szene: "Wenn sie tot sind, müssen sie weiße Hemden tragen..."

Ich bewundere den Stil Lewinskys, der sowohl Leichtigkeit als auch Schwere wunderbar transportieren kann. Ich habe mich anhand dieser Szene mal ausgelassen, empfinde das aber fast immer. Wie er seine Charaktere zeichnet! Kaum einer ist blass, jeder hat mindestens eine Besonderheit. Wie Dr. Hellsiedl zum Beispiel oder diese Bewohner. Einmalig. Bei mir läuft es auf den achten Stern hinaus und ich kann es schwer ertragen, wenn hier Haare in der Suppe gesucht werden;)

Dass Chanele Janki verschweigt, dass sie ihren Vater getroffen hat, verstehe ich gut. So nah sind sie sich einfach nicht. Sie führen ihre Geschäfte zusammen, ebenso die Familie, aber Liebe und Vertrauen gibt es in Herzensdingen nicht. Vielleicht verschließt sie dieses Erlebnis in ihrem Innern, vielleicht vertraut sie es Salomon an, der ja augenscheinlich die Briefe geschrieben hat, die zu diesem Treffen führten (war es so? So ein vorgelesener Satz ist manchmal ganz schnell vorbei).

Der Arzt will sie auf dem Laufenden halten. Sie lehnt das ab. Ein Schutz? Ein Reflex? Es bringt ja auch nichts. Dem Vater kann sie nicht helfen. Aber sie kennt nun ihre Wurzeln: Menachem und Sarah Bär.
Was soll man dem noch hinzufügen? Liebes Hexlein, Du nimmst mir die Worte aus dem Mund, nur hätte ich sie nicht so schön und passend formulieren können. Danke!
Sie schweigt. Ich deute das eher so, dass sie etwas zu verarbeiten hat.
Als sie am Abend nach Hause kam und Janki sie befragte, antwortete sie: "Sie haben sich geirrt. Es war ein völlig fremder Mensch. Er hat nichts mit mir zu tun. Seite 299 f
Als Schweigen würde ich das nicht bezeichnen, das ist schon eine klare Lüge.
Schön, dass Chanele ihm kein junges, naives Mädchen sucht, aber warum soll er überhaupt heiraten?
Weil es ihm Zügel anlegen wird. Seite 319
Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)

François wirkt auf mich wie ein Psychopath und wenn ich die nachfolgenden Kriterien durchgehe, verstärkt sich diese Vermutung.
Um die Psychopathie besser differenzieren zu können, hat der kanadische Kriminalpsychologe Robert Hare einen Test zur Erkennung von Psychopathen entwickelt: die Psychopathie Checkliste(PCL-R) Sie enthält folgende 20 Kriterien:

  • trickreich sprachgewandter Blender mit oberflächlichem Charme
  • erheblich übersteigertes Selbstwertgefühl
  • Stimulationsbedürfnis (Erlebnishunger), ständiges Gefühl der Langeweile
  • krankhaftes Lügen
  • betrügerisch-manipulatives Verhalten
  • Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein
  • oberflächliche Gefühle
  • Gefühlskälte, Mangel an Einfühlvermögen
  • parasitärer Lebensstil: Sie leben auf Kosten anderer
  • unzureichende Verhaltenskontrolle
  • häufig wechselnde sexuelle Kontakte
  • frühe Verhaltensauffälligkeiten
  • Fehlen von realistischen, langfristigen Zielen
  • Impulsivität
  • Verantwortungslosigkeit
  • mangelnde Bereitschaft/Fähigkeit Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen
  • viele kurzzeitige ehe(ähn)lichte Beziehungen
  • Jugendkriminalität
  • Missachtung von Weisen und Auflagen / Widerruf der Bewährung
  • Begehen verschiedenste Verbrechen und Delikte auf unterschiedliche Art und Weise
Jedes Merkmal bewertet der Therapeut oder Psychiater mit 0 oder 1. und entsprechend der Gesamtsumme stellt er fest, ob eine Psychopathie vorliegt und wie stark sie ausgeprägt ist.
Quelle: Netdoktor.de
Falls ich wirklich richtig damit liege, verspricht das nichts Gutes für seine künftige Ehe.
In der Partnerschaft wirken Psychopathen zu Beginn zu gut, um wahr zu sein. Sie sind charismatisch, geben Geschenke und sind oft sexuell sehr aktiv. Möglichst schnell locken sie den Partner in eine Ehe. Sobald sich dieser darauf einlässt, ändert sich die Beziehung häufig radikal. Der Psychopath kümmert sich nicht mehr um seinen Partner, manche werden aggressiv und gewalttätig. Personen, die sich in einer Partnerschaft mit einem Psychopathen befinden, sollten sich unbedingt professionelle Unterstützung holen. Menschen mit Psychopathie wissen, wie sie ihre Mitmenschen manipulieren und hinterlassen oft viel Schmerz und Leid. Die erste schmerzhafte, aber wichtige Erkenntnis ist, dass sich Menschen mit Psychopathie nicht in ihrem Verhalten ändern.
Quelle: Netdoktor.de
Und für uns Lesende eine weitere spannende Entwicklung ;)
 

RuLeka

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François wirkt auf mich wie ein Psychopath und wenn ich die nachfolgenden Kriterien durchgehe, verstärkt sich diese Vermutung.
So weit würde ich in meinem Urteil nicht gehen. Wenn ich nach den Kriterien gehe, treffen auch nur die ersten Merkmale auf Francois zu. Für mich ist er ein junger Mann, der ehrgeizige Ziele hat und die kompromisslos durchsetzen will. Er musste nie viel tun, um Anerkennung zu erhalten, das hat ihn zu einem oberflächlichen, empathielosen Menschen werden lassen. Sein Vater hatte / hat ähnliche Züge. Francois ist der Sohn dieses Mannes. Er geht nur weiter als dieser.
 

Renie

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So weit würde ich in meinem Urteil nicht gehen. Wenn ich nach den Kriterien gehe, treffen auch nur die ersten Merkmale auf Francois zu. Für mich ist er ein junger Mann, der ehrgeizige Ziele hat und die kompromisslos durchsetzen will. Er musste nie viel tun, um Anerkennung zu erhalten, das hat ihn zu einem oberflächlichen, empathielosen Menschen werden lassen. Sein Vater hatte / hat ähnliche Züge. Francois ist der Sohn dieses Mannes. Er geht nur weiter als dieser.
Und François ist der Stammhalter, der sicherlich unendlich verwöhnt worden ist. Ich würde nicht soweit gehen, dass er mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Aber möglicherweise ist er von klein auf darauf eingestimmt worden, dass er etwas Besonderes ist und eines Tages das "Familienimperium" übernehmen wird. Das kann einem kleinen Prinzen schon mal zu Kopf steigen.
 
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Ich habe das Kapitel 22/23 gerade im Bett gehört - wie gesagt: Lewinsky liest es selbst und ich behaupte, dass das seine Schreibkunst leuchten lässt. Wie er diesen Arzt beschreibt, bei dem sich die eigenen Gedanken überschlagen, die aber so viel wertvoller sind, als alles bei diesem goijischen Essen vom Janki....
Chaneles Gefühle werden greif- und fühlbar in Worte gefasst: Die Zählerei ihrer Schritte, die Furcht, die Unsicherheit.

Immer wieder diese wunderschönen Metaphern, die einen Anblick, ein Bild, eine Berührung beschreiben: zart wie ein Spinnennetz, die Haut wie das brüchige Papier eines alten Buches und so weiter. Das ist mir niemals zuviel. Lewinsky liest es ebenfalls ganz ruhig und zart.
Die Begegnung Chaneles mit ihrem Vater hat mich sehr berührt- blöde Vokabel, aber hier passt sie. Soviel Emotion! Chanele hat ihre Augenbrauen nie gemocht, auch Janki nicht. Sie spürt körperlich, wie sehr ihr Vater die Mutter geliebt haben muss, der jene ja in ihr sieht....

Im Hintergrund marschieren, beobachten die anderen Bewohner. Absolut glaubwürdig, wahrhaft authentisch geschildert. Wieviel Kraft mag es kosten, zu antworten: "Es wird nichts geschehen."? Auch Chanele kann sich sehr schnell in die Situation einfinden. Sie wird von Gefühlen geflutet (zum Glück hat sie gelernt, solche nicht nach außen dringen zu lassen), reagiert dem Vater gegenüber aber höchst professionell, als wenn sie schon ewig mit geistig kranken Menschen zu tun hatte.
Wie bewegend, als der Vater sagt:

Die Bedeutung des geschenkten Arztkittels wird deutlich. Die Bewohner erklären die Szene: "Wenn sie tot sind, müssen sie weiße Hemden tragen..."

Ich bewundere den Stil Lewinskys, der sowohl Leichtigkeit als auch Schwere wunderbar transportieren kann. Ich habe mich anhand dieser Szene mal ausgelassen, empfinde das aber fast immer. Wie er seine Charaktere zeichnet! Kaum einer ist blass, jeder hat mindestens eine Besonderheit. Wie Dr. Hellsiedl zum Beispiel oder diese Bewohner. Einmalig. Bei mir läuft es auf den achten Stern hinaus und ich kann es schwer ertragen, wenn hier Haare in der Suppe gesucht werden;)

Dass Chanele Janki verschweigt, dass sie ihren Vater getroffen hat, verstehe ich gut. So nah sind sie sich einfach nicht. Sie führen ihre Geschäfte zusammen, ebenso die Familie, aber Liebe und Vertrauen gibt es in Herzensdingen nicht. Vielleicht verschließt sie dieses Erlebnis in ihrem Innern, vielleicht vertraut sie es Salomon an, der ja augenscheinlich die Briefe geschrieben hat, die zu diesem Treffen führten (war es so? So ein vorgelesener Satz ist manchmal ganz schnell vorbei).

Der Arzt will sie auf dem Laufenden halten. Sie lehnt das ab. Ein Schutz? Ein Reflex? Es bringt ja auch nichts. Dem Vater kann sie nicht helfen. Aber sie kennt nun ihre Wurzeln: Menachem und Sarah Bär.
Großartiges Plädoyer, liebe Sabine! :cool:
 
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ulrikerabe

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Mimi gewinnt auch in anderer Hinsicht. Scheinbar gewinnt sie stetig an Körpergewicht. :eek: Die eitle Mimi gerät aus der Façon. Diesen Verdacht hatte ich schon in dem Abschnitt zuvor, als sie mit Hinda im Palmgarten Cremeschnitten und zuckersüße Schokolade verputzt hat.
Ich schätze, schwanger :)
 

ulrikerabe

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Ich glaube nicht, dass er an seinem Glauben zweifelt. Für mich verzweifelt er eher an der eigenwilligen Logik des selbstherrlichen Herrn Stern. Es ist aber auch zum Verrücktwerden, wenn man auf Menschen trifft, die sich ein eigenes Weltbild zurechtgerückt haben und keinerlei Argumenten zugänglich sind bzw. Argumente verdrehen, wie es ihnen gefällt. Reden mit einer Wand! (Auf die heutige Zeit gemünzt: Reden mit einem Corona-Leugner)
Ich finde allerdings Herrn Sterns Ansicht erfrischend, dass niemand den Ofen anheizt, damit die Sonne am nächtsten Tag scheint
Naturgesetze brauchen keinen Schöpfer....
 
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ulrikerabe

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"Niemandem wir etwas geschehen" Das wiegt schwer, oder? Chanele weiß, wie es nach ihrer Geburt geschehen ist. Sarah wird sterben, Menachem wir den Verstand verlieren. Das Kind. sie, wird von Salomon mitgenommen und aufgezogen.
Niemandem wird etwas geschehen. Und kein Onkel melnitz in Sicht, der erzählt, was noch alles geschehen wird.
 

ulrikerabe

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Die Hure ist hier männlich.
Vielleicht haben wir einen unterschiedlichen Begriff der Hüte. Aber wo ist Schmu käuflich (weder aus Not, noch aus Kalkül) Er bietet nichts an. Im Gegenteil, nimmt er sich was er braucht ohne Rücksicht und putzt sich dann ab. Eine Hure ist selten in dieser, besseren Position.
 

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