Rezension (4/5*) zu TÖDLICHE DISTANZ - Episode 6: Der blaue Schmetterling: Thriller von Jochen Frech

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Gast

Ein regelrechtes Massaker bei einem Camp von G-20-Gegnern versetzt die deutsche Polizei in höchste Alarmbereitschaft: Müssen die Sicherheitsvorkehrungen für das unmittelbar bevorstehende Gipfeltreffen verschärft werden? Nur die suspendierte Polizistin Linda Pieroth ahnt, dass es eine Bedrohung gibt, auf die niemand vorbereitet ist: einen international gesuchten Auftragskiller, den scheinbar nichts daran hindern kann, die Präsidentin der Vereinigten Staaten auf deutschem Boden und vor den Augen der ganzen Welt aus tödlicher Distanz zu exekutieren. Der Wettlauf gegen die Zeit geht in die entscheidende Runde!

Schnell, eiskalt, spannend: Die Thrillerserie des ehemaligen SEK-Ermittlers Jochen Frech, in der es keine Grenze zwischen Fiktion und Realität zu geben scheint.

„Wir gehen davon aus, dass wir den Mann auf Ihrem Phantombild identifiziert haben“, sagte der Mitarbeiter des Mossad. – Linda biss sich vor Anspannung auf die Unterlippe. „Na los, erzählen Sie schon!“

Schlag auf Schlag wird dem Leser auch im sechsten Band der siebenteiligen Reihe der Fortgang der verschiedenen Handlungsstränge präsentiert, Spannung und Tempo lassen kaum einmal nach.

Virgil Durant trifft die letzten Vorbereitungen für den Anschlag auf die Amerikanische Präsidentin beim G-20-Gipfel . Er rekrutiert einen jungen Araber aus Marseille, der im Dienst eines machthungrigen Dschihadisten steht und sein Leben zu opfern bereit ist. Allal Ben Lamrani soll letztlich derjenige sein, dem das Attentat untergeschoben wird.

Linda Pieroth läuft die Zeit davon. Die immer noch suspendierte Polizeibeamtin wagt wenige Tage vor dem möglichen Anschlag während des G-20-Gipfels ein Vabanque-Spiel, das alle Beteiligten mit dem Leben bezahlen könnten. Mit Hilfe von Shamir Weinreb kommt Linda Pieroth mit ihren Verbündeten hinter die Identität des mutmaßlichen Attentäters. Doch was hilft das schon gegen den Meister der Tarnung?

Die Geheimdienste haben das Hintertreffen. Shamir Weinreb sind durch die zahlreichen Pannen bei der Verfolgung Virgil Durants die Hände gebunden, auch wenn er Linda Pieroth die Beweise für die Identität des Attentäters liefert. Und Alfred Vanzetti erhält viel zu spät eine Faxnachricht aus Übersee, die dem Pentagon-Ermittler das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es geht um das Leben seiner Präsidentin! Vanzetti weiß, dass es für eine Intervention längst zu spät ist.

Der Schreibstil bleibt flüssig, so dass auch diesmal die Seiten nur so vorbeiziehen. Die Cliffhanger bei jedem endenden Handlungsstrang lassen die Idee an eine Lesepause gar nicht erst aufkommen.
Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle einmal, dass zu Beginn einer jeden Folge dieser Reihe ein Auszug aus der Verhandlung nach dem Attentat präsentiert wird. Dies nimmt zwar ein wenig von der Handlung vorweg, doch kein bisschen von der Spannung - vielmehr macht dies neugierig auf das weitere Geschehen. Ein schönes Detail, das mir wirklich gefällt.

Doch nun: Auf zum Finale!

© Parden

Die Episoden von 'Tödliche Distanz':

Die Verschwörung
Kollateralschaden
Die Fährte des Wolfs
Gefährliche Bedrohung
Geheime Allianz
Der blaue Schmetterling
Das Attentat

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Zum Buch... (evtl. mit weiteren Rezensionen)
 

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