Rezension (4/5*) zu Licht und Dunkelheit Levarda von Kerstin Rachfahl

R

Renie

Gast

Ich fand die Geschichte toll: ein Herrscher, der einen Nachfolger braucht und sich der Ehefrauen entledigt, die ihm keinen Thronfolger schenken. Die nächste Ehefrau ist „im Anmarsch“ und natürlich soll diese nicht das gleiche Schicksal wie ihre Vorgängerinnen erleiden. Unterstützung und Hilfe erhält sie von Levarda, einer Heilerin aus dem naturverbundenen Volk der Mintraner.

Levarda ist eine selbstbewusste Frau, der es gelingt, sich in einer von Männern dominierten Welt zurecht zu finden. Sie hat besondere Kräfte, da sie sich die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zunutze machen kann.
Der Heerführer und engster Vertrauter des Herrschers ist Lord Otis. Er ist mächtig, geheimnisvoll, gut aussehend. Auch er ist in der Lage, eines der Elemente zu beeinflussen.
Von Anfang an herrscht eine knisternde Spannung zwischen Levarda und Otis. Und natürlich ahnt man, dass sie sich am Ende kriegen werden.

Die Idee, dass es Menschen gibt, die in der Lage sind, ihre eigene Körperenergie so zu steuern, dass sie die Elemente beeinflussen können, fand ich sehr faszinierend und ist von Kerstin Rachfahl sehr gut umgesetzt worden.

Alles in allem ein sehr gelungenes Fantasybuch, das mich sehr gut unterhalten hat. Es wäre schön, wenn es eine Fortsetzung zu diesem Roman gäbe.

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