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3. Leseabschnitt - Kap. 11-14 (S.171-235)

Dieses Thema im Forum "Leserunde zu 'Die Todesbotin' - ab 01.05.19" wurde erstellt von Helmut Pöll, 27. April 2019.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    3. Leseabschnitt - Kap. 11-14 (S.171-235)
     
  2. Mamskit

    Mamskit Mitglied

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    Ich habe eine Frage: gibt es solche "Nazi-Dörfer" tatsächlich? Ich nehme es fast an, da ja die Schauplätze tatsächlich an realen Orten spielen, aber ein umzäuntes abgeschlossenes Dorf? Das finde ich schon sehr schräg und auch gruselig.
     
  3. Thomas Elbel

    Thomas Elbel Mitglied

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    Das Dorf, das die Inspiration für Wemel war, heißt in Wirklichkeit Jamel und liegt in etwa dort, wo ich es im Buch ansiedele. Es gibt im Netz viel dazu zu finden. Besonders aufschlussreich fand ich diese Reportage:
     
  4. Mamskit

    Mamskit Mitglied

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    Das ist unglaublich. Sehr beklemmend. Skurril und beängstigend die Äußerungen der Menschen in Wismar nach der Demo.
    Mir gefällt das Buch bisher sehr gut - die Charaktere haben Ecken und Kanten und sukzessive erfährt der Leser immer mehr über die private Geschichte.
    Besonders spannend finde ich die Entwicklung um Begüms Bruder und frage mich, was da los ist.
    Und Sikorski -ich gehe davon aus, dass er es ist, der Nicoleta im Krankenhaus besucht - finde ich sehr unangenehm und unheimlich.
     
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  5. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    Ja, das mit diesem Dorf wirkte auf mich auch sehr gruselig.
     
  6. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    Begüms Bruder ist ein ganz schönes Schlitzohr, aber wenn er sich mal nicht verkalkuliert hat. Auch wenn Begüm es anders sieht, vielleicht war Viktors Anruf nicht das Schlechteste.
    In welchem Krankenhaus ist Nicoleta denn? Da sie vorher nicht erwähnt wurde, kann es irgendwie nicht dasselbe sein, in das das andere Mädchen gebracht wurde. Hat der Staatsschutz sie auf anderen Wegen gefunden oder war dieser "Verhörer" kein echter Polizist?
    Begüms Tochter ist ja noch klein, aber vermutlich, glaubt man selbst den eigenen Kindern nicht, wenn sie zu viel lügen. Ich musste mit sieben auch am Blindarm operiert werden. Meine Mutter hat da schon ziemlich schnell richtig geschaltet, aber nicht weil ich so starke Schmerzen hatte (kann mich nicht erinnern), sondern weil ich mit einer fünf im Diktat nach hause kam, das war so ungewöhnlich, dass sie mit mir zum Arzt ist.
    Ich kann Begüms Situation schon verstehen, aber hier hat sie echt Glück gehabt, dass Viktor da war.
     
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  7. Mamskit

    Mamskit Mitglied

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    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, dass der Ermittler kein echter Polizist ist. Könnte auch sein. Ich mag das, wenn sich Wege auftun, man aber überhaupt nicht weiß, wo sie hinführen.
     
  8. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Bei Begüms Tochter dachte ich zuerst eher daran, dass sie sich von ihrer Mutter vernachlässigt fühlt und deshalb Bauchweh vortäuscht. Begüm hat es sicher nicht leicht....Beruf mit ausgedehnten Arbeitszeiten usw, aber die Tochter ständig zu spät abzuholen...ich weiß nicht, führt auf Dauer zu großen Problemen. Das gefällt mir übrigens sehr gut an den Charakteren, sie bringen ihre eigenen Probleme mit, das macht sie sehr authentisch. Es sind nicht nur geschniegelte Alleskönner wie in einigen Thrillern
     
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  9. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Die Szene am Bett im Krankenhaus war auf jeden Fall gruselig, vor allem wegen der Drohung am Ende. Daher könnte ich mir auch vorstellen, dass es kein echter Polizist war, oder einer von der korrupten Sorte.
     
    #9 Sassenach123, 4. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2019
  10. Thomas Elbel

    Thomas Elbel Mitglied

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    Also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich oft auch nicht weiß, woran ich mit meinem Ältesten bin. Gerade neulich klassische Situation: Erster Schultag nach Ostern. Monsieur hat Kopfschmerzen und liegt leidend auf dem Sofa. Kein Fieber feststellbar. Ich bringe ihn zur Schule und sage zur Sicherheit der der Klassenlehrerin Bescheid. Zwei Stunden später Anruf: Sohn geht es schlecht. Bitte abholen. Abgeholt und ins Bett gesteckt. Nach 15 Minuten Bettruhe verkündet er strahlend, er habe sich ausgeruht und es ginge ihm wieder gut. Danach ist er sein übliches hyperaktives Selbst ...
     
  11. Amena25

    Amena25 Aktives Mitglied

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    Das finde ich auch wirklich unglaublich, daass es solche Orte wirklich gibt! Kann es das nur in weniger stark besiedelten Regionen geben? Bei uns kann ich mir so eine abgeschottete Siedlung nicht vorstellen.
    Aber offensichtlich gibt es ja auch von oben jemanden, dem dieses Dorf nutzt...
     
  12. Amena25

    Amena25 Aktives Mitglied

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    Schade finde ich etwas, dass Begüm durch ihre Parallelrecherche so wenig mit Viktor und Ken zusammen auftaucht.
     
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  13. Thomas Elbel

    Thomas Elbel Mitglied

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    Die Gegend da oben um Grevesmühlen ist tatsächlich ziemlich dünn besiedelt und allgemein herrscht in Brandenburg und MV Landflucht. Manchmal wenn wir aus Berlin rausfahren hat man das Gefühl, dass schon die umliegenden Dörfer (jenseits des Speckgürtels) aussterben. Da steht sehr viel leer.
     
  14. Thomas Elbel

    Thomas Elbel Mitglied

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    Ja, an ihrer Teamfähigkeit muss ich noch arbeiten. ;-)
     
  15. parden

    parden Forumlegende

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    Interessante Reportage, in der Tat. Gruselig...
     
  16. parden

    parden Forumlegende

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    Welche Hilfe erhofft sich Viktor von seinem Großvater? Hat der Viktors Mutter wirklich erklärt, wie sie es anstellen soll, damit sie den Unfall nicht überlebt? Weshalb hat sich Victors Vater umgebracht?

    Ein wirkliches Team sind die Ermittler tatsächlich nicht, aber Viktor ist jetzt zumindest auf dem Stand der Dinge. Und er hat das Handy seiner Kollegin. Ich bin gespannt was da noch kommt...
     
  17. milkysilvermoon

    milkysilvermoon Aktives Mitglied

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    Für mich ist das auch ein sehr interessanter Erzählstrang, der das Ganze zusätzlich spannend macht. Alleine schon für Begüm würde ich mich freuen, wenn das noch gut ausgeht.

    Ja, das hatte ich, glaube ich, schon bei Band 1 angemerkt. Ich finde es super, dass das beibehalten wurde. Nur Stella finde ich schon stark überspitzt dargestellt. Sie wirkt auf mich nicht so realitätsnah. Obwohl: Wer weiß...

    Insgesamt fällt mir auf, dass auch die Fortsetzung wie aus einem Guss wirkt, sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Und obwohl einiges wieder aufgegriffen wird, wird es nicht langweilig oder fühlt sich zu sehr nach Wiederholung an.
     
  18. Thomas Elbel

    Thomas Elbel Mitglied

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    Das freut mich sehr. Ist mein erster "Zweiter". Da stellen sich noch mal ganz andere Anforderungen.
     
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