(3/5*) zu Das Graveyard-Buch von Neil Gaiman

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ManfredsBücherregal

Gast

Nobody Owens ist ein eher unauffälliger Junge. Nobody lebt auf dem Friedhof, liebevoll erzogen und behütet von den Geistern und Untoten, die dort zu Hause sind. Doch der tödliche Feind, vor dem der kleine Bod einst auf den Friedhof floh, ruht nicht. Er wartet auf den Tag, an dem Bod sein Zuhause verlassen wird, um zurückzukehren in die Welt der Lebenden. Wer wird Nobody dann noch beschützen?
(QUELLE: Arena-Verlag)

Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass der kleine Junge die Nacht überlebt hat. Von seiner Neugier geleitet klettert er aus seinem Bettchen und macht sich auf den Weg in Richtung des alten Friedhofs. Doch ihm ist ein Mann namens Jack auf den Fersen. Dieser hat bereits den Rest seiner Familie umgebracht. Auf dem Friedhof werden die "Bewohner" auf den Jungen aufmerksam. Diese beschließen sich dem Jungen anzunehmen. So gelingt es ihnen auch ihn vor Jack zu verbergen. So wächst Bod - wie ihn die Geister nennen - unter den wachsamen Augen seiner Pflegeeltern, den Owens, und Silas der zu seinem Vormund bestimmt wurde, auf dem Friedhof heran.

Wenn der Titel auch vielleicht erst etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich bei "Das Graveyard Buch" nicht um eine Gruselgeschichte. Viel mehr erzählt uns Neil Gailman liebevoll, wie Nobody Owens auf dem Friedhof heranwächst und auch das eine oder andere Abenteuer erlebt. Dies läuft natürlich etwas anders ab, als man das wahrscheinlich von zuhause kennt. Daher ist dies wohl eher etwas für eine jüngere Leserschaft oder eben „jung gebliebene“ ;-).

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