2. Leseabschnitt: Teil 2 (S. 54 bis S. 148)

ElisabethBulitta

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Dann mache ich gleich mal weiter.

Der Roman geht weiter mit einem Zeitsprung von zwei Monaten. Und jetzt finde ich auch alles viel interessanter und spannender zu lesen, wobei mir noch nicht ganz klar ist, worauf allen hinauslaufen wird. Alles ist ein wenig mysteriös, doch hoffe ich persönlich, dass es am Ende eine logische Erklärung geben wird. Denn an sich sind Mystery-Thriller nicht so ganz mein Fall. In der vorderen Klappe steht auch etwas von Stphen King, den ich, wie ich gestehen muss, schon seit fast dreißig Jahren nicht mehr gelesen habe. Aber mal schauen ... spannend ist's jedenfalls.

Tom als Ich-Erzähler beginnt jetzt schon düsterer, beklemmender: die Beschreibung des Hauses, Jakes Zeichnungen, die Angst. Außerdem kann Tom nicht loslassen von seiner Frau, Rebecca. Ich hoffe, nicht zuletzt auch um Jakes willen, dass es ihm gelingt.
Dass Tom es verpasst hat, die alten Fotos vom Handy runterzuladen, macht ihn mir nicht gerade sympathisch. Wenn einem etwas wichtig ist, sollte man daran denken. Auch das Hochladen im Internet finde ich jetzt nicht gerade toll.
Ein ominöser Fremder will Toms Haus anschauen. Was will er? Wer ist er?
Die Garagen-Szene ist auch gruselig. Sollte Mrs. Shearing wirklich den alten Krempel einfach umgelagert haben, wäre es schon sehr dreist. Oder steckt noch was anderes dahinter? Die Schmetterlinge, die hier auftauchen, nehmen Bezug zum Buchcover (oder besser: umgekehrt). Auch in Jakes Zeichnung tauchen sie später wieder auf. Hier sind die Fragen: Was sind das für seltsame Tiere, dass sie in einer verschlossenen Garage überleben? Gibt es im September in England eigentlich noch Schmetterlinge? Was haben sie mit allem zu tun?
Jakes erster Schultag in der neuen Schule verläuft nicht ganz so gut. Ich selber mag ja kleine Schulen. Und ich muss sagen: Bei uns werden neue Kinder anfangs immer sehr gut aufgenommen. Alleine bleibt da am Anfang eigentlich niemand. Die Bestrafungsmethode finde ich etwas krass, aber die englische Schule ist nun einmal anders als die deutsche. So eine Art Ampelsystem ist auch bei uns weit verbreitet, ich selber handhabe es aber nicht so (widerspricht meinem chaotischen Charakter). Eigentich hätte die Lehrerin eher auf Jakes Problem eingehen sollen, statt gleich so zu reagieren.
Hier taucht auch das imaginäre Mädchen wieder auf, der Spruch vom Kinderflüsterer wird vollendet. So weit, so gut. Aber dass dann auch noch ein Junge auf dem Dachboden auftaucht, macht die Sache wirklich unheimlich. Warum kann Tom nun auch die Stimme hören? Ist da wirklich jemand? Oder spricht Tom mit verstellter Stimme? Entsprechend endet der zweite Leseabschnitt dann auch mit einem Cliffhanger: Wer war die Person an der Tür?
 
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ElisabethBulitta

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8. November 2018
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Ich stückle mal ein wenig, weil's sonst zu viel wird.

Pete hat Carter inzwischen im Gefängnis besucht. Auch hier stellen sich eine Menge Fragen:
Woher weiß Carter von dem Flüstern?
Warum wartet er zwei Monate mit dieser Information?
Warum möchte er Frau und Sohn sehen?

Pete kämpft mit sich und dem Alkohol. Ich hoffe ja nur, er kann seine Finger davonlassen. Aber auch Amanda macht sich Sorgen - um den Fall und auch um sich; in Fällen von verschwunden/ermordeten Kinder ist es bestimmt noch mal so schwer, die Distanz zu wahren, wenn ein solcher Fall nicht aufgeklärt werden kann.

In Kapitel 20 kommt noch eine dritte Erzählperspektive hinzu, die des Mörders/Entführers. "Der nächste Junge muss perfekt sein." Es scheint, dass der Täter sowohl sich selbst als auch den Jungen etwas Gutes tun will. Töten wollte er Neil allem Anschein nach allerdings nicht.
Möchte er einfach nur einsame Kinder retten? Und seine eigene Einsamkeit auch damit auslöschen?
Mir schwant jedenfalls, dass Jake der nächste Junge sein soll.

Die Frage ist, wer hinter allem steckt. Meine bisherigen Vermutungen: das letzte, nie gefundene Opfer von vor 20 Jahren oder evtl. Carters Sohn. Mit einem solchen Vater aufzuwachsen, muss ja irgendwelche Spuren hinterlassen.

Beim Auffinden von Neils Leichnam ist auch die Rede von einem blauen Hasen. Da kann ich mir auch gut vorstellen, dass dieser vom Täter stammt.
 

Xanaka

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Dann mache ich gleich mal weiter.

Der Roman geht weiter mit einem Zeitsprung von zwei Monaten. Und jetzt finde ich auch alles viel interessanter und spannender zu lesen, wobei mir noch nicht ganz klar ist, worauf allen hinauslaufen wird. Alles ist ein wenig mysteriös, doch hoffe ich persönlich, dass es am Ende eine logische Erklärung geben wird. Denn an sich sind Mystery-Thriller nicht so ganz mein Fall. In der vorderen Klappe steht auch etwas von Stphen King, den ich, wie ich gestehen muss, schon seit fast dreißig Jahren nicht mehr gelesen habe. Aber mal schauen ... spannend ist's jedenfalls.

Da gebe ich Dir auf jeden Fall Recht! Wobei ich finde, dass die düstere Stimmung des Buches gut herüber gebracht wird. Aber ich frage mich natürlich auch, wie soll es enden? Wie kommt alles zusammen.
 
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Xanaka

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Ich find, man merkt in diesem Roman die Bedrohung, das Unheimliche vor allem bei Jake und seinem Vater. Diese unheimlichen Begebenheiten, für die es erst einmal scheinbar keine Erklärung gibt. Ob es nun dieser ominöse Mann bei der Garage ist, oder aber die Angst die Jake plötzlich im Haus hat.

Auch der Besuch von Pete bei Carter im Gefängnis mutet merkwürdig an. Woher weiß er von dem Flüstern? Das Pete ein Alkoholproblem zu haben scheint, wird spätestens in diesem Moment klar. Nach dem Besuch bei Carter hat er schon das Gefühl überhaupt nichts zu erreichen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob die Geschichte so langsam an Fahrt aufnimmt.
 

Xanaka

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Hier taucht auch das imaginäre Mädchen wieder auf, der Spruch vom Kinderflüsterer wird vollendet. So weit, so gut. Aber dass dann auch noch ein Junge auf dem Dachboden auftaucht, macht die Sache wirklich unheimlich. Warum kann Tom nun auch die Stimme hören? Ist da wirklich jemand? Oder spricht Tom mit verstellter Stimme? Entsprechend endet der zweite Leseabschnitt dann auch mit einem Cliffhanger: Wer war die Person an der Tür?

Das finde ich auch sehr merkwürdig und geradezu beängstigend. Wie muss es erst auf ein 7jährigen Jungen wirken? Und Tom hört die Stimme auch! Jake spricht also nicht nur mit sich selbst! Ich bin gespannt.
 

claudi-1963

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Komisch manchmal bekomme ich eure Beiträge als Mail manchmal nicht, obwohl ich bei allen Abschnitten beobachten angeklickt hatte. :cool:
 

parden

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Oh. Mein. Gott. Ist das gruselig! Ich schaue aus gutem Grund keine Horrorfilme, weil ich das nicht gut aushalte. Jetzt ein Buch mit ständigem Gruseln im Nacken zu lesen, ist echt eine Herausforderung. Aber es ist gleichzeitig so spannend, dass ich natürlich unbedingt wissen muss wie es weitergeht.

Zum Inhalt ist ja schon viel gesagt worden, das wiederhole ich jetzt nicht. Stand da echt das Mädchen, die Freundin von Jake, am Bett des Vaters und rüttelte ihn wach? Wer war der Mann, der versucht hat in die Garage zu kommen und sich gerne das Haus angesehen hätte? Woher wusste Carter von den Einzelheiten des Verschwindens von Neil? Wird Jake der nächste Junge sein, der verschwindet? Was für ein Buch...
 

ulrikerabe

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Dann mache ich gleich mal weiter.

Der Roman geht weiter mit einem Zeitsprung von zwei Monaten. Und jetzt finde ich auch alles viel interessanter und spannender zu lesen, wobei mir noch nicht ganz klar ist, worauf allen hinauslaufen wird. Alles ist ein wenig mysteriös, doch hoffe ich persönlich, dass es am Ende eine logische Erklärung geben wird. Denn an sich sind Mystery-Thriller nicht so ganz mein Fall. In der vorderen Klappe steht auch etwas von Stphen King, den ich, wie ich gestehen muss, schon seit fast dreißig Jahren nicht mehr gelesen habe. Aber mal schauen ... spannend ist's jedenfalls.
Der Text könnte von mir sein ! :)
Ich bin jetzt von diesen mysteriösen Erscheinungen nicht ganz so begeistert.

Mehrere Dinge, die ich seltsam finde:

Die unsichtbare Freundin sagt ja schon im ersten Teil diesen Spruch auf und bezieht sich aufs Flüstern. wie kann Jake denn davon wissen?

Als Tom die unheimliche Stimmer hört und Jake leugnet, mit sich selber gesprochen hat. Ich mag einfach nicht glauben, dass hier wirklich metaphysische Vorgänge gibt. (Ich glaube viel eher, dass Jake sehr wohl mit sich selber spricht, oder mit erfundenen Freunden)

Die Schlussszene mit dem Wesen am Bett und den Fingern am Briefschlitz

Mir sind diese mystischen Elemente fast ein bisschen zu viel.
Ich finde die Geschichte um Carter und den Fall vor 20 Jahren, das Kind, das nie gefunden wurde und die aktuellen Ereignisse mit Neil als handfesten Schrecken genug.
 
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claudi-1963

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So nun habe ich auch den Abschnitt hinter mir. Bisher weiß ich noch nicht wie ich das Buch einschätzen soll. Ich hoffe nicht das es ins Mystische übergeht. Die Stimmen im Haus, diese eigenartigen Schmetterlinge und der fremde Mann mir scheint alle haben was mit diesem eigenartigen Haus zu tun. Ist der Fremde womöglich auch derjenige der Neil bei sich festgehalten hatte?

Mit Jake und Tom habe ich großes Mitgefühl, Tom weil er nicht über Rebekkas Tod hinwegkommt und Jake weil er siche schwer tut Kontakt zu finden in der neuen Schule. Außerdem wartet er auf Anerkennung von seinem Vater. Das ihn die Zeilen auf Toms Computer geschockt haben und er deshalb wütend war kann ich gut verstehen.

Ich frage mich warum dreht der Täter die T-Shirts der Opfer beim Gesicht auf links? Zieht er die Shirts ihnen einfach über den Kopf, weil er ihre verängstigten Augen nach dem Tod nicht sehen möchte?

Unheimlich fand ich die fremde Stimme, die mit Jake gesprochen hat. Wer ist der Junge im Boden? Hat man hier womöglich die Kinder im Keller festgehalten? Und warum geht Tom der Geschichte nicht nach und erkundigt sich was es mit diesem Gespensterhaus auf sich hat?
Will die Freundin womöglich Jake beschützen und hat deshalb Tom geweckt?

Auch Pete scheint diese Geschichte sehr zuzusetzten, ich denke es ist mehr als ein Fall für ihn. Das er geschockt ist und sich deshalb betrinken möchte scheint mir aber auch keine Lösung zu sein. Gut das Amanda erwähnt das sie ihn braucht, vielleicht hilft das ein bisschen das er sich nicht ganz aufgibt.

Alles sehr unheimlich, geheimnisvoll das ganze bisher, ich hoffe nur das es nicht zu mystisch und utopisch wird.
 
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Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Die unsichtbare Freundin sagt ja schon im ersten Teil diesen Spruch auf und bezieht sich aufs Flüstern. wie kann Jake denn davon wissen?
Das ging mir auch durch den Kopf. Die imaginären Personen stellen mich insgesamt vor ein sehr großes Rätsel. Der Autor jongliert allerdings perfekt zwischen beidem. Erst spricht die Stimme zu dem schlafendem Tom, und dann taucht ein realer Mensch vor der Haustür auf. Echt gruselig
 

Sassenach123

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Momentan bin ich was den mystischen Aspekt angeht noch unschlüssig. Es gibt Bücher in denen gefällt es mir gut, hier habe ich aber eher eine andere Richtung vermutet. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen, ob es mir gefällt oder nicht.
Mich interessiert momentan sehr, was Tom damals erlebt hat, die Albträume kommen ja bestimmt irgendwo her. Vielleicht verstehe ich dann besser warum er mit Jake nicht ganz auf einer Wellenlänge ist. Ich finde nicht, dass er grundlegend alles falsch macht, oder ihn sogar vernachlässigt. Jake scheint ein Kind zu sein, dass anders ist, sehr sensibel was sein Umfeld angeht. Die Umstände, dass die Mutter so früh starb, machen es sicher nicht leicht. Ob seine Phantasien besorgniserregend sind.....keine Ahnung, er ist ja noch Recht jung. Rebecca schien damit gut klarzukommen.
 
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ElisabethBulitta

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Ich mag einfach nicht glauben, dass hier wirklich metaphysische Vorgänge gibt. (Ich glaube viel eher, dass Jake sehr wohl mit sich selber spricht, oder mit erfundenen Freunden)

Metaphysisches, Parapsychologie etc. sind für mich auch absolut nichts. Aber hier kann man zumindest auch alles "logisch" deuten, finde ich. Das hat mich beim Lesen dann doch sehr versöhnt.
 

Sassenach123

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So nun habe ich auch den Abschnitt hinter mir. Bisher weiß ich noch nicht wie ich das Buch einschätzen soll. Ich hoffe nicht das es ins Mystische übergeht. Die Stimmen im Haus, diese eigenartigen Schmetterlinge und der fremde Mann mir scheint alle haben was mit diesem eigenartigen Haus zu tun. Ist der Fremde womöglich auch derjenige der Neil bei sich festgehalten hatte?

Mit Jake und Tom habe ich großes Mitgefühl, Tom weil er nicht über Rebekkas Tod hinwegkommt und Jake weil er siche schwer tut Kontakt zu finden in der neuen Schule. Außerdem wartet er auf Anerkennung von seinem Vater. Das ihn die Zeilen auf Toms Computer geschockt haben und er deshalb wütend war kann ich gut verstehen.

Ich frage mich warum dreht der Täter die T-Shirts der Opfer beim Gesicht auf links? Zieht er die Shirts ihnen einfach über den Kopf, weil er ihre verängstigten Augen nach dem Tod nicht sehen möchte?

Unheimlich fand ich die fremde Stimme, die mit Jake gesprochen hat. Wer ist der Junge im Boden? Hat man hier womöglich die Kinder im Keller festgehalten? Und warum geht Tom der Geschichte nicht nach und erkundigt sich was es mit diesem Gespensterhaus auf sich hat?
Will die Freundin womöglich Jake beschützen und hat deshalb Tom geweckt?

Auch Pete scheint diese Geschichte sehr zuzusetzten, ich denke es ist mehr als ein Fall für ihn. Das er geschockt ist und sich deshalb betrinken möchte scheint mir aber auch keine Lösung zu sein. Gut das Amanda erwähnt das sie ihn braucht, vielleicht hilft das ein bisschen das er sich nicht ganz aufgibt.

Alles sehr unheimlich, geheimnisvoll das ganze bisher, ich hoffe nur das es nicht zu mystisch und utopisch wird.
Zu Beginn dachte ich, dass Pete aus seinem Alkoholproblem gelernt hat, nachdem seine Frau/ Freundin ihn verlassen hat. Er scheint es ja auch ziemlich lange ohne geschafft zu haben. Bei so einem Job, der in diesem Fall den Tod von Kindern beinhaltet, muss ein Mensch emotional eine Menge aushalten. Es muss schwer für ihn sein, dass es wieder loszugehen scheint.
 
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ElisabethBulitta

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Ich hoffe nicht das es ins Mystische übergeht.

Wie schön, dass ich hier in guter Gesellschaft bin.

Mit Jake und Tom habe ich großes Mitgefühl, Tom weil er nicht über Rebekkas Tod hinwegkommt und Jake weil er siche schwer tut Kontakt zu finden in der neuen Schule. Außerdem wartet er auf Anerkennung von seinem Vater. Das ihn die Zeilen auf Toms Computer geschockt haben und er deshalb wütend war kann ich gut verstehen.

Wobei ich insgesamt trotz allem nicht finde, dass die beiden ein "ungesundes" Verhältnis zueinander haben. Allerdings tut mir Jake auch ein bisschen leid, weil er halt sehr sensibel ist. Ein wenig erinnert er mich an mich selbst als Kind: Es ist schrecklich, wenn man immer das Gefühl hat, nicht zu genügen, auch wenn es im Prinzip keinen Grund dafür gibt. Ich habe auch das Gefühl, dass er Anerkennung, die er bekommt, nicht annehmen kann. ... K.A., warum.
Und man muss Tom auch zubilligen, dass er sich in seine Rolle erst einmal einfinden muss. Er scheint sein Kind zu lieben, aber irgendwie steht noch eine Wand zwischen den beiden.
 
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ElisabethBulitta

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Zu Beginn dachte ich, dass Pete aus seinem Alkoholproblem gelernt hat, nachdem seine Frau/ Freundin ihn verlassen hat. Er scheint es ja auch ziemlich lange ohne geschafft zu haben.

Ich habe bei den Alkohol-Szenen immer mitgezittert. Es ist schrecklich, was für Kämpfe man mit sich selbst manchmal auszutragen hat. Deshalb wünsche ich ihm auch, dass er stark bleibt. Wobei auch sein ganzes anderes Verhalten, das schon angeführt wurde (regelmäßiges Training, äußerste Disziplin ...) absolut zur immer noch in ihm gärenden Suchproblematik passt.
 
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wal.li

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1. Mai 2014
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Wahrscheinlich ist es für die Handlung nicht relevant, aber irgendwie scheinen mir die Todesumstände von Rebecca auch ungeklärt. Tom und Jake tun mir leid. Ihr Verhältnis ist nicht so gut. Manchmal denke ich, Tom ist der Junge, der nie gefunden wurde. Zwar hat Carter gesagt, er habe ihn umgebracht, doch das muss ja auch nicht stimmen.
Der erste Schultag war für Jake auch eher suboptimal. Ich frage mich, was es mit seiner imaginären Freundin auf sich hat. So wirklich gut tut sie ihm nicht.
Für Neil war die Hoffnung vergebens, er wurde tot aufgefunden. Pete hadert mit dem Fall, Ich glaube, er befürchtet, Carter ist ihm über. Ich wünsche, dass er nicht zur Flasche greift. Allerdings befürchte ich......
 
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Mikka Liest

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14. Februar 2015
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Warum ist das Haus als "Gruselhaus" bekannt? Ist es vielleicht das ehemalige Haus des Kinderflüsterers, wo damals die Leichen gefunden wurden?

@ElisabethBulitta

Ich hoffe auch noch auf eine nicht-mystische Erklärung, obwohl das inzwischen eine echte Meisterleistung wäre! Allerdings hat mich das mit den Stimmen, die Tom hört, an einen Thriller einnert, wo auch solche Stimmen vorkamen und sich nachher herausstellte, dass der Täter einen Lautsprecher im Stofftier versteckt hatte. (Ich weiß nicht mehr, welches Buch das war...)

Im Moment erscheint mir der Fremde auch sehr suspekt, aber ich würde mich nicht wundern, wenn der sich nachher als der Gute rausstellt – alleine schon, WEIL er sich im Moment so verdächtig macht und das eine nette Wendung wäre.

@Xanaka

Ja, genau – woher weiß Carter das? Die, die bei der Polizei Bescheid wissen, werden es ihm nicht gesagt haben. Hat da jemand, der Carter Informationen weiterleitet, Wanzen installiert oder sowas?

@parden

Ja, gibt es das Mädchen? Aber sie wird ja als *kleines* Mädchen beschrieben (auch wenn sie sehr erwachsen spricht), da könnte sie Jake wahrscheinlich nicht so ohne weiteres zu seinem neuen Haus folgen. Und was sie da so erzählt, klingt so, als wüsste sie vom Kinderflüsterer und auch, dass wieder Kinder entführt werden.

@ulrikerabe

Ja, inzwischen gibt es viele Dinge, wofür ich im Moment keine Möglichkeit einer logischen Erklärung sehe, aber wer weiß, vielleicht überrascht Alex Nort uns.

@claudi-1963

Ja, ich kann Jake auch gut verstehen. Er trauert um seine Mutter, und dann findet er diesen von seinem Vater geschriebenen Text, der für ihn wie ein Verrat klingen muss.

Ich habe mich auch schon gefragt, was es mit den T-Shirts auf sich hat.

Meine Vermutung ist auch, dass es sich hier wirklich um das ehemalige Haus des Kinderflüsterers handelt.

@Sassenach123

Ich habe mich zwischendurch gefragt, ob Tom vielleicht der Sohn von Carter ist, aber das passt vom Alter her nicht. Ok, vom Nachnamen her auch nicht, aber da könnte es ja so sein, dass der Name geändert wurde.

Das ist das Problem mit Alkoholismus. Das wird man nie wieder los, das ist den Rest des Lebens ein Drahtseilakt, auch wenn man sich einmal wieder hochgekämpft hat. :-(

@wal.li

Das könnte vom Alter her gerade so passen, dass Tom das fünfte Kind ist!

Ich glaube Carter eh nicht, dass er das Kind umgebracht hat. Ich habe mich auch schon gefragt, ob er versucht hat, das Kind irgendwie zu seinem Gehilfen heranzuziehen, und ob das Kind deswegen inzwischen selber zum Täter geworden ist.
 
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claudi-1963

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Momentan bin ich was den mystischen Aspekt angeht noch unschlüssig. Es gibt Bücher in denen gefällt es mir gut, hier habe ich aber eher eine andere Richtung vermutet. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen, ob es mir gefällt oder nicht.
Mich interessiert momentan sehr, was Tom damals erlebt hat, die Albträume kommen ja bestimmt irgendwo her. Vielleicht verstehe ich dann besser warum er mit Jake nicht ganz auf einer Wellenlänge ist. Ich finde nicht, dass er grundlegend alles falsch macht, oder ihn sogar vernachlässigt. Jake scheint ein Kind zu sein, dass anders ist, sehr sensibel was sein Umfeld angeht. Die Umstände, dass die Mutter so früh starb, machen es sicher nicht leicht. Ob seine Phantasien besorgniserregend sind.....keine Ahnung, er ist ja noch Recht jung. Rebecca schien damit gut klarzukommen.

Es wird im Laufe der Geschichte besser und es wird alles aufgeklärt werden also bleib dran es wird dir gefallen.
 
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Wie schön, dass ich hier in guter Gesellschaft bin.



Wobei ich insgesamt trotz allem nicht finde, dass die beiden ein "ungesundes" Verhältnis zueinander haben. Allerdings tut mir Jake auch ein bisschen leid, weil er halt sehr sensibel ist. Ein wenig erinnert er mich an mich selbst als Kind: Es ist schrecklich, wenn man immer das Gefühl hat, nicht zu genügen, auch wenn es im Prinzip keinen Grund dafür gibt. Ich habe auch das Gefühl, dass er Anerkennung, die er bekommt, nicht annehmen kann. ... K.A., warum.
Und man muss Tom auch zubilligen, dass er sich in seine Rolle erst einmal einfinden muss. Er scheint sein Kind zu lieben, aber irgendwie steht noch eine Wand zwischen den beiden.

Gebe ich dir vollkommen recht, ich denke auch nicht das Tom so ein schlechter Vater ist. Er macht sich ein wenig selbst Druck, weil er denkt nun die Mutter ersetzen zu müssen, doch die wird er nie ersetzen können.
Ich finde es macht seine Aufgabe recht gut, vielleicht sollte er nur ein wenig mehr mit Jake reden.

Ja das macht das ganze auch so schwer, weil Jake so ein sensibler Bursche ist.
 

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