1. Leseabschnitt: Beginn bis Seite 70

Emswashed

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9. Mai 2020
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Die Leichenrede

Mit einem Paukenschlag beginnt die Geschichte, das Hotel liegt bereits in Trümmern und Pfarrer Bott hadert mit seiner Leichenrede.
Aber zugleich wird auch deutlich, dass die Zeiten noch nicht rosig sind, so kurz nach dem Krieg. Urlaub machen ist noch echter Luxus und man darf gespannt sein, womit sich das Hotel füllen soll.

Samstag

Und da haben wir auch schon den ersten Gast, Lady Gifford. Sie scheint eine sehr merkwürdige Malese zu haben, wenn sie Fleisch, frisches Gemüse und Fisch mit viel frischer Sahne essen darf, aber Konserven nicht verträgt. Es klingt ein wenig nach Genusssucht, oder Luxusgier?! Sie reist mit dem Auto an und schickt ihre "wohlerzogenen" Kinder mit dem Zug voraus. Haha. Solche Leute sind echt anstrengend. Sie denken, sie tun der Welt nur Gutes (angenommene Kinder), überlassen die Schufterei und das "Aushalten" aber gern den anderen.

Die Hausdame Dorothy Ellis scheint ja auch eine Marke zu sein. Sie ist die Beste und wenn sie nicht alles kontrolliert, läuft nichts richtig. Alle anderen Angestellten sind dumm und/oder faul.

Die Paleys leben eine Tragödie. Man darf gespannt sein, was da lebensveränderndes vorgefallen ist.

Nancibel, Mädchen für alles, ist mir äußerst sympathisch. Nicht nur lässt sie sich von Ellis für dumm verkaufen, sondern durchschaut auch die Bekanntschaft ihrer Freundin Alice, Bruce, sofort. Merkwüridger Bursche!

Die Zugszene fand ich klasse, Arm (naja, immerhin können sie sich Urlaub leisten) und Reich stoßen aufeinander und verbünden sich sogleich. Sowas schaffen wahrlich nur Kinder in so kurzer Zeit.

Und dann gibts da ja auch noch die drei Siddal Brüder, wobei Gerry so ziemlich aus der Art zu schlagen scheint.

Es gibt reichlich Informationen und Personen. Kennedy verweilt nicht lang an einem Platz. Aber ich fühle mich tatsächlich aufs Beste unterhalten (und könnte mich stundenlang über so manche Anspruchshaltung einiger Personen amüsieren). Nun wissen wir ja alle, dass diesem bunten Mix ein fürchterliches Schicksal erwartet. Das hat was von Titanic, oder?
 

Christian1977

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8. Oktober 2021
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Es klingt ein wenig nach Genusssucht, oder Luxusgier?!
Ich denke auch, dass diese "Krankheit" vorgeschoben ist, damit die Lady nur das vorgesetzt bekommt, was ihr auch wirklich schmeckt.
Aber ich fühle mich tatsächlich aufs Beste unterhalten (und könnte mich stundenlang über so manche Anspruchshaltung einiger Personen amüsieren). Nun wissen wir ja alle, dass diesem bunten Mix ein fürchterliches Schicksal erwartet. Das hat was von Titanic, oder?
Ja, das Buch liest sich super! Durch das zu erwartende Unglück (?) liegt dem Ganzen schon jetzt eine Spannung zugrunde, weil wir natürlich alle hoffen, dass Nancibel unter den Überlebenden sein wird. Und die Kinder!
 

Christian1977

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8. Oktober 2021
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Ich bin sehr angetan von diesem "Fest". Die Figuren sind eine bunte Schar, zum Teil merkwürdig oder skurril. Nancibel ist die eindeutige Sympathieträgerin, wohl auch so etwas wie die Hauptfigur, wenn es in diesem Potpourri denn eine gibt.

Die Sprache ist klar und strahlt eine gewisse Eleganz aus, ohne auf besondere literarische Kunstgriffe zurückzugreifen. Klasse finde ich die unterschiedlichen Perspektiven, durch die man immer einen anderen Blick auf die Figuren erhält und Stück für Stück mehr über sie erfährt. Auch die Mischung aus verschiedenen literarischen Stilmitteln wie Briefen, Tagebucheinträgen und Erzählpassagen gefällt mir sehr.

Über den trockenen Humor musste ich mehrfach lachen. S.11 beispielsweise: "Nichts im Vergleich zu London 1941, würde ich denken." Über solch böse Sprüche hätte man damals in der Harald Schmidt Show nur mit diesem tiefen "Hohoho" lachen dürfen, nie lauthals. Herrlich auch die Dialoge zwischen Gerry und Miss Wraxton, oder wie sich der alte Wraxton über den verweigerten Handschlag aufregt.

Spannend finde ich die Figur des Hotelbesitzers bzw -anhängsels Dick Siddal, über den sich alle anderen Figuren als einzigen einig zu sein scheinen. Er wirkt wie eine Karikatur und man könnte ihn unterschätzen. Ich frage mich, ob er ein Genie oder ein Idiot ist?

Zwei kleine Tippfehler, falls der Verlag mitlesen sollte: S. 31 oben "vorstellt" statt "vorgestellt" und S. 35 oben "Nasef".

Ich lese jedenfalls begeistert weiter.
 

Barbara62

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19. März 2020
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Die Paleys leben eine Tragödie. Man darf gespannt sein, was da lebensveränderndes vorgefallen ist.
Sie haben ihre Tochter verloren.

Es gibt reichlich Informationen und Personen. Kennedy verweilt nicht lang an einem Platz. Aber ich fühle mich tatsächlich aufs Beste unterhalten (und könnte mich stundenlang über so manche Anspruchshaltung einiger Personen amüsieren). Nun wissen wir ja alle, dass diesem bunten Mix ein fürchterliches Schicksal erwartet. Das hat was von Titanic, oder?
In der Tat, Personal gibt es genug. Ich habe gerade alle noch einmal zusammengetragen, nachdem ich den Abschnitt beendet hatte. Aber Margaret Kennedy schildert sie so anschaulich, dass ich sie schon zu kennen glaube. Das Ganze hat etwas von einem Film oder Theaterstück, alle marschieren einmal auf, um sich vorzustellen. Ob die Gäste nun vollzählig sind? Ein Doppelzimmer scheint ja noch frei zu sein...

Die Sprache ist klar und strahlt eine gewisse Eleganz aus, ohne auf besondere literarische Kunstgriffe zurückzugreifen. Klasse finde ich die unterschiedlichen Perspektiven, durch die man immer einen anderen Blick auf die Figuren erhält und Stück für Stück mehr über sie erfährt. Auch die Mischung aus verschiedenen literarischen Stilmitteln wie Briefen, Tagebucheinträgen und Erzählpassagen gefällt mir sehr.
Und trotz dieser Mischung von Erzählformen und Perspektiven plus der vielen Personen behält man den Überblick, was eindeutig für die Autorin spricht.

Über den trockenen Humor musste ich mehrfach lachen. S.11 beispielsweise: "Nichts im Vergleich zu London 1941, würde ich denken." Über solch böse Sprüche hätte man damals in der Harald Schmidt Show nur mit diesem tiefen "Hohoho" lachen dürfen, nie lauthals. Herrlich auch die Dialoge zwischen Gerry und Miss Wraxton, oder wie sich der alte Wraxton über den verweigerten Handschlag aufregt.
Ich amüsiere mich auch köstlich, beispielsweise über Mr Siddal: "Er nutzte seine stillen Möglichkeiten um eine unbehagliche Stimmung zu schaffen." (S. 33)
Großartig auch die Szene im Zug und die immer wieder umschlagende Stimmung der unbeteiligten Zuschauer. Die Autorin ist eine gute Menschenkennerin und feine Beobachterin.

Auch ich freue mich aufs Weiterlesen. Der Prolog hat einerseits das Ende vorweggenommen, andererseits die Spannung angeheizt, weil man wissen will, wer die Überlebenden sind. Und was bedeutet "Die ganze Wahrheit wird nie jemand erfahren."? (S. 12)

Neugierig bin ich auch, was es mit dem Polizeibesuch bei Mrs Gifford auf sich hat, mit dem eventuellen Devisenvergehen und mit dem Haus auf Guernsey auf sich hat. Und ob Nancibel und Bruce sich kriegen... Dann arme Alice!
 
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Barbara62

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19. März 2020
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Nancibel ist die eindeutige Sympathieträgerin, wohl auch so etwas wie die Hauptfigur, wenn es in diesem Potpourri denn eine gibt.
Sympathisch finde ich auch Gerry Siddal, obwohl er anscheinend zum Jähzorn neigt. Die Natur hat ihn benachteiligt, die Mutter setzt ihn gegenüber den jüngeren Söhnen zurück, aber er scheint das Herz auf dem rechten Fleck zu haben.
 

Wandablue

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18. September 2019
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Oho, Zahnspangentraumen im Raum. Mitgefühl.
Ich bin noch nicht ganz vertraut mit all dem Personal und mache mir für diesmal keine Notizen. Vllt deshalb. Ziemlich viele. Aber man ist nicht verwirrt, ein bunter Reigen. Sondern amüsiert.
Der Anfang hat mich an einen Roman von Agatha Christie erinnert - der Stil ist zwar viel frischer, aber es ist kurz nach dem Krieg, das trägt zur ChristieAtmosphäre bei. So ein bisschen behäbig.
Ich konnte mir freilich am Anfang nicht so richtig vorstellen, was / wie passiert war, da ist die Erzählung für mich nicht 100 % präzise, das Coverbild hat aber geholfen.
Selbstverständlich ist Lady Gifford eine schlimme Person. Sie ist bestimmt nicht krank. Ihr Kerl wird nicht mit ihr fertig und tanzt nach ihrer Pfeife, ich blicke nicht ganz durch, wer bei den beiden das Geld hat. Lady hat sich ein HAUS GEKAUFT auf Gurnesey. Also, ich hätte nichts dagegen, auf Guernsey zu sitzen und zu lesen. Und spazierenzugehen. Herrlich.
Ich unterhalte mich bestens.
 

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Ich denke auch, dass diese "Krankheit" vorgeschoben ist, damit die Lady nur das vorgesetzt bekommt, was ihr auch wirklich schmeckt.
Das könnte gut sein...
Ja, das Buch liest sich super! Durch das zu erwartende Unglück (?) liegt dem Ganzen schon jetzt eine Spannung zugrunde, weil wir natürlich alle hoffen, dass Nancibel unter den Überlebenden sein wird. Und die Kinder!
Ich finde, es hat fast ein wenig von einem Krimi. Man spürt das drohende Unheil deutlich...
Auch ich freue mich aufs Weiterlesen. Der Prolog hat einerseits das Ende vorweggenommen, andererseits die Spannung angeheizt, weil man wissen will, wer die Überlebenden sind. Und was bedeutet "Die ganze Wahrheit wird nie jemand erfahren?" (S. 12)
Oh jaa! Da ist von Anfang an eine starke Neugier und man wird in die Geschichte förmlich hineingesogen.
 

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29. März 2022
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Auch ich bin bisher sehr angetan von dem Buch. Der Prolog baut Spannung auf und weckt die Neugier.
Dann lernen wir erst mal die ProtagonistInnen kennen- reichlich davon. Mal sehen, ob ich da den Überblick behalten kann.
Jedenfalls schreibt Kennedy sehr anschaulich. Die von Wanda zu Christie hergestellte Parallele finde ich interessant und gut nachvollziehbar. Überhaupt liest sich das Buch ein wenig wie ein Krimi, finde ich. Ich bin sehr gespannt auf die genauen Zusammenhänge des Geschehenen.
 

Emswashed

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9. Mai 2020
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Lady hat sich ein HAUS GEKAUFT auf Gurnesey.

Gurnsey hatte im 2. Weltkrieg eine "bewegte" Stellung, galt und gilt danach aber als Steueroase.... die Lady sucht kein ruhiges Plätzchen, sondern ein Schlupfloch für ihr Geld.
Anscheinend gab es 1947 bzw. sogar früher schon Zahnspangen?

Hab mal gegoogelt. Brackets wurden schon 1900 in den Mündern verbaut. Ich hatte GsD eine loose Spange
Sympathisch finde ich auch Gerry Siddal, obwohl er anscheinend zum Jähzorn neigt.

Ich werde aus Gerry noch nicht so richtig schlau. Warum "vernachlässigt" ihn seine Mutter derart?
 

Wandablue

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18. September 2019
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Gurnsey hatte im 2. Weltkrieg eine "bewegte" Stellung, galt und gilt danach aber als Steueroase.... die Lady sucht kein ruhiges Plätzchen, sondern ein Schlupfloch für ihr Geld.


Hab mal gegoogelt. Brackets wurden schon 1900 in den Mündern verbaut. Ich hatte GsD eine loose Spange


Ich werde aus Gerry noch nicht so richtig schlau. Warum "vernachlässigt" ihn seine Mutter derart?
Weil sie eine oberflächliche Kuh ist!
Die anderen beiden sind smart und hübsch.
 

Barbara62

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19. März 2020
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Jedenfalls schreibt Kennedy sehr anschaulich. Die von Wanda zu Christie hergestellte Parallele finde ich interessant und gut nachvollziehbar. Überhaupt liest sich das Buch ein wenig wie ein Krimi, finde ich. Ich bin sehr gespannt auf die genauen Zusammenhänge des Geschehenen.
@Literaturhexle hat es uns als "Sommerkrimi" anvisiert!
 

Wandablue

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18. September 2019
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die Lady sucht kein ruhiges Plätzchen, sondern ein Schlupfloch für ihr Geld.
Ja, schon, aber das hindert mich doch nicht daran, zu lesen, aufs Meer zu schauen, spazierenzugehen und mich wohlzufühlen, wenn ich nun schon mal da bin. Und in Buchhandlungen zu stöbern, sofern vorhanden. Diese Kanalinseln (ist doch eine, oder?) gehören zu meinen Traumzielen.
 

RuLeka

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30. Januar 2018
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Oh je, ich hinke schon wieder hinterher. Aber bevor ich eure Kommentare lese, fasse ich mal meinen ersten Eindruck zusammen. Kann dann natürlich langweilig werden, weil ich vieles wiederhole. Trotzdem:
Der Prolog erzählt uns schon, was passiert ist. Das wirft ein anderes Licht auf das, was folgt. So wie der Tod alles im Leben relativiert. Gleichzeitig baut der Anfang an Spannung auf, denn wir wissen nicht, wer überlebt hat. So werden Sympathien und Antipathien den Figuren gegenüber zu einer „Frage auf Leben und Tod“. Wem wünscht man ein Weiterleben, auf wen kann man verzichten?

Auffallend sind die unterschiedlichen Textarten: Brief, Tagebuchaufzeichnungen, auktorialer Erzähler. Da der Fokus dabei immer auf anderen Figuren liegt, bekommt der Leser einen differenzierten Einblick. Mancher entlarvt sich selbst, andere erscheinen in neuem Licht.

Der Krieg liegt noch nicht lange zurück. Auch das ist spürbar.

Die Art, wie die Autorin ihre Figuren einführt, gefällt mir sehr. Nicht herablassend, aber mit einem oft spöttischen Blick auf sie. Humor und Ironie, mag ich.

Die Faszination, die allein das Wort „ Feste“ auf die Kinder ausübt, lässt vermuten, dass die meisten von ihnen überleben, weil sie ( hoffentlich) auf der Feier am Strand dabei waren.ä

Lady Gifford: sehr speziell. Was ist das für eine Krankheit, bei der man eine solche Diät einhalten muss? Wohl eher eine Gemütserkrankung?
Ein eigenes Kind und dazu drei angenommene. Klingt erstmal sehr altruistisch, bei ihr kommen mir aber Zweifel.

Ellis: fühlt sich in ihrer neuen Stellung unwohl. Hier soll sie selbst anpacken, doch das ist unter ihrer Würde. Lieber beaufsichtigt sie die Arbeit anderer.

Das Ehepaar Paley: Sie haben ihre Tochter verloren. Das führte aber nicht dazu, dass sich beide gegenseitig Halt gegeben haben, sondern zu einer Entfremdung der beiden. Jeder leidet still und alleine. Ich frage mich, warum sie überhaupt in das Hotel gekommen sind? Vielleicht ertragen sie ihren Zustand daheim noch weniger.

Nancibel: endlich mal eine sympathische Figur. Aber auch sie trägt schwer an einem Kummer. Und die Atmosphäre im Haus verstärkt das noch. Wie man später erfährt, wurde sie kurz vor ihrer Hochzeit sitzengelassen, weil sie der zukünftigen Schwiegermutter nicht standesgemäß war.

Die Familie Siddal: Eine sonderbare Truppe. Die Familie, bzw. der Vater, hat alles Geld verloren und ist deshalb gezwungen, das Hotel zu betreiben. Mrs. Siddal ist sich nicht zu schade, dafür selbst in der Küche zu stehen. Sie tut es, damit ihre beiden jüngsten Söhne studieren können. Gerry, der Älteste, ist zwar derjenige, der sich um alles kümmert, aber leider mag ihn seine Mutter nicht besonders. Er ist nicht hübsch und furchtbar langweilig. „ Er lechzte nach Wärme und Liebe, aber ihm wäre nie eingefallen, diese in der Spülküche seiner Mutter zu suchen, also bahnte er sich seinen qualvollen Weg durch eine Welt, die ihm weder Wärme noch Liebe bot.“
Der Vater ist ein seltsamer Kauz. Keiner scheint ihn ernst zu nehmen, und er tut alles dafür, dass das so ist.

Der Kanonikus und seine Tochter: Noch ein seltsames Gespann!

Die Kinder: Die Gifford- Kinder und die drei Kinder einer Witwe treffen im Zug aufeinander. Alle haben dasselbe Ziel: das Hotel Pendizack.
Die Giffords sind eine wilde Bande, angeführt von Hebe. Toll, wie die Autorin die wechselnde Stimmung der Mitreisenden einfließen lässt, mal auf der Seite der einen, dann der anderen.

Und Bruce: ein junger Mann, der gesehen werden möchte, aber noch auf der Suche ist nach seinem Platz in der Welt. Bahnt sich da etwas an zwischen ihm und Nancibel?

Ich freue mich aufs Weiterlesen.
 

Wandablue

Bekanntes Mitglied
18. September 2019
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Brandenburg
@RuLeka: ja, es bahnt sich was an. Nancibel wird erst auf ihn hereinfallen, dann aber durch Gerry aus den Trümmern geborgen werden, während Bruce nur sich selber retten möchte. Ah, ich liebe Pilcherromantik, wenn die Sprache stimmt. Und das tut sie. In den Lädchenbüchern tut sie das ja leider nicht.
Komisch, @alle: auf die Idee, ich könnte mich positionieren, wer umkommt und wer nicht, bin ich gar nicht gekommen.