1. Leseabschnitt: Anfang bis Teil 1 (Anfang bis S. 53)

Xanaka

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12. Juli 2015
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Berlin
Also den ersten Abschnitt habe ich bereits geschafft. Im Moment überlege ich noch, wie die beiden wesentlichen Handlungsstränge zusammen kommen. Da ist das verschwundene Kind, von dem im Moment keine Spur zu finden ist. Auf der anderen Seite ist es Jake mit seinem Vater. Jake, der noch vom Tod der Mutter traumatisiert ist, und mit scheinbar imaginären Freunden kommuniziert. Wobei ich hierbei eine Weile gebraucht habe, bis ich das verstanden habe.

Ich hatte schon gedacht, das die beiden Handlungsstränge in verschiedenen Zeitebenen spielen. Dem scheint aber nicht so zu sein.

Ich werde jetzt erst einmal weiterlesen, um noch tiefer in die Handlung einzusteigen.
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Also den ersten Abschnitt habe ich bereits geschafft. Im Moment überlege ich noch, wie die beiden wesentlichen Handlungsstränge zusammen kommen. Da ist das verschwundene Kind, von dem im Moment keine Spur zu finden ist. Auf der anderen Seite ist es Jake mit seinem Vater. Jake, der noch vom Tod der Mutter traumatisiert ist, und mit scheinbar imaginären Freunden kommuniziert. Wobei ich hierbei eine Weile gebraucht habe, bis ich das verstanden habe.

Ich hatte schon gedacht, das die beiden Handlungsstränge in verschiedenen Zeitebenen spielen. Dem scheint aber nicht so zu sein.

Ich werde jetzt erst einmal weiterlesen, um noch tiefer in die Handlung einzusteigen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, zieht Jake mit seinem Vater in die Stadt, in der Neil verzweifelt gesucht wird. Anhand dessen ahne ich schlimmes.
 

Sassenach123

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27. Dezember 2015
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Ich habe gut in den Roman hineingefunden. Jake und der Verlust der Mutter gehen nahe. Sein Verhalten äußerte sich allerdings schon vor ihrem Tod eher als zurückgezogen. Zu Beginn deutet sein Vater an, dass er sich wünschte seinem Sohn würde ähnliches erspart bleiben, war er als Kind auch eher ein Einzelgänger der es unter anderen Kindern schwer hatte?
Der Mörder von damals vergriff sich ausschließlich an Kindern die vernachlässigt wirkten. Würde Jake in dieses Raster fallen und zum nächsten Opfer werden? Dies setzt allerdings voraus, dass es damals nicht nur Frank Carter als Täter gab.
Momentan habe ich sehr viele Fragen, vieles sind reine Vermutungen, aber genau dieser Mix macht mich sehr neugierig auf die weitere Handlung.
 

wal.li

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1. Mai 2014
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Der Tod von Jakes Mutter ist wirklich sehr tragisch. Niemand sollte einen Elternteil tot auffinden müssen, schon garnicht ein kleiner Junge. Der Kleine ist immer noch traumatisiert. Auch seinem Vater geht es nicht viel besser. Vor dem Jungen reißt der Vater sich zusammen. Allerdings hatte Jake wohl einen besseren Draht zu seiner Mutter. Um einen Tapetenwechsel zu bekommen, ziehen sie um, in ein Haus, das Jake ausgesucht hat.
Ein anderer kleiner Junge verschwindet und die Polizei leitet eine große Suche ein. Leider ohne Erfolg. So langsam kommen die Erinnerungen an einen alten Fall wieder hoch. Vor Jahren verschwanden mehrere Kinder. Bis auf eines wurden sie tot aufgefunden. Der Täter wurde überführt und ist noch im Gefängnis. Hatte er einen Komplizen?
Bisher liest sich das Buch sehr gut wie ich finde. Jake tut mir sehr leid. Seinen Vater habe ich noch nicht durchschaut. Und so am Anfang lässt sich natürlich noch nicht viel zu Neils Verschwinden sagen.
 

parden

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13. April 2014
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Der Einstieg ließ sich sehr gut lesen, da stimme ich zu. Ich finde es stark, wie sehr beim Lesen das Unheimliche an Raum gewinnt - die Bedrohung, die über allem schwebt, ist nahezu greifbar. Das gefällt mir gut.

Ja, Jake und sein Vater ziehen in das Dorf, wo seinerzeit die Kinder verschwunden sind und ermordet wurden - und wo jetzt der kleine Neil verschwunden ist. Jake kommt mir vor wie der kleine Junge im Film 'The Sixth Sense' - hat er wirklich unischtbare Freunde? Oder sieht er etwas, das für andere nicht greifbar ist? Woher soll er diese Zeilen kennen, die das Mädchen (namenlos) ihm eintrichtert, damit er sich vor dem Bösen beschützen kann?

Wird dies womöglich ein mystischer Thriller? Ich bin gespannt!
 

claudi-1963

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29. November 2015
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Ich wollte mich nur bei Euch kurz melden, das es bei mir diesmal ein bisschen länger dauern könnte, da ich 3 LR auf einmal habe.
Ich habe jetzt gerade voin einer den Abschnitt beendet und versuche so schnell es geht hier mitzumachen.
 

ElisabethBulitta

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8. November 2018
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Über den Inhalt wurde ja schon genug gesagt.

Den "Prolog" (ich nenne den Brief, den Tom an Jake schreibt jetzt einfach mal so), fand ich schon einmal, wie es auf der hinteresn Klappe steht), "herzzerreißend".

Der Schreibstil ist eher ruhig: alles ruhig zu lesen, korrekt, ansprechend. Aber mir fehlt es immer noch ein wenig an Spannung. So ganz packen konnte es mich noch nicht und trotz des schrecklichen Schicksals wirkt alles auf mich doch eher distanziert.

Pete und Amanda passen auch gut in das Bild; sie sind mir sympathisch, scheinen ihr Handwerk zu verstehen und kleinen "Superbullen" zu sein, was mir sehr zusagt.

Die Verbindung zwischen Neils Verschwinden und den alten, über 20 Jahren zurückliegenden Fällen wird klar, die Rede auf die Flüsterstimme kommt. Fünf Jungen sind damals verschwunden, von denen vier tot aufgefunden wurden. Der Täter ist gefasst, aber irgendwie scheint er doch noch "rumzuspuken", in welcher Art auch immer.

Petes Motte "Müßiggang war des Teufels Ruhebank." gefällt mir. Hätte von mir kommen könnten.

Das Verhältnis zwischen Tom und Jake ist weniger gut, wobei wobei man bisher schlecht ausmachen kann, woran es liegt. Klar, das Schicksal der Familie, aber das erklärt nicht alles. Ich finde es seltsam, dass Väter heutzutage noch solche Probleme im Umgang mit ihren Kindern haben. Aber an sich scheint Tom sich wirklich Mühe zu geben, ein guter Vater zu sein.

Dass das Mädchen in dem blau-weißen Kleid eine Fantasiefreundin ist, hat mich dann doch überrascht. Damit hatte ich anfangs nicht gerechnet. Wobei ich jetzt imaginäre Freunde als nichts Schlimmes ansehe, sie sind bei Kindern relativ normal; ich müsste allerdings mal recherchieren, in welchem Alter.
 

claudi-1963

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29. November 2015
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So jetzt muss ich endlich auch nmal etwas zum ersten Abschnitt schreiben.

Der Prolog hat mich schon sehr neugierig gemacht, den irgendwie weißt es auf eine Lüge in der Vergangenheit bzw. auf ein großes Geheimnis hin.
Was hat Jakes Vater da seinem Sohn nicht erzählt, war er ein Verbrecher gewesen? Alles sehr suspekt das ganze.

Geheimnisvoll ist auch das Verschwinden von Neil, was ist ihm passiert? Wurde er das Opfer eines brutalen Täters oder haben wir hier gar einen Nachahmungstäter, der die Taten von vor 20 Jahren wiederholt?

Schade das die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht besser angezeigt werden. Am Anfang dachte ich das alles zeitlich dassselbe wäre, doch Jake und sein Vater muss definitiv in der Vergangenheit gewesen sein.
Der Verlust von Jakes Mutter hat ihn traumatisiert, schrecklich das Jake das ganze mitansehen musste, wie seine Mutter da tot an der Treppe lag. Schade finde ich das es nicht ganz klar war, war es ein Selbstmord oder nicht. Ich jedoch denke das es ein plötzlicher unverhoffter Tod war.
Das Tom dann aus dem Haus auszieht war sicher eine gute Entscheidung, nur ob sie in dem neuen Haus glücklicher werden bezweifle ich.
Jakes imaginäre Freunde finde ich schon grenzwertig, mich wundert ja das Tom gar keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen hat, nach dem Tod seiner Frau. Wobei anscheinend Jake ja schon vor ihrem Tod diese Freunde hatte. Natürlich gibt es das in einem gewissen Alter immer wieder, doch ich denke das es bei Jake mehr als nur eine Phase ist.

Die Ermittler Pete und Amanda gefallen mir bisher sehr gut, man hat das Gefühl das es eine sehr harmonisches Gegend war bis zu dem Zeitpunkt als die Kinder verschwanden.
Hatte der Täter eine Hilfe, die nun erneut zuschlägt? Aber warum dann erst jetzt nach 20 Jahren?

Ich bin gespannt wie die Sache weitergeht. Bisher liest es sich sehr gut und die kurzen Kapitel finde ich auch gut.
 

claudi-1963

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Jake tut mir sehr leid. Seinen Vater habe ich noch nicht durchschaut. Und so am Anfang lässt sich natürlich noch nicht viel zu Neils Verschwinden sagen.

Geht mir auch so, ich werde bisher aus Toms Verhalten auch nicht ganz schlau. Einerseits gefällt ihm das Haus nicht, er zieht aber doch hinein, nur weil Jake es so möchte. Auch das er Jake nicht zu einer professionellen Hilfe schickt nach dem Tod der Mutter finde ich unverantwortlich. Aber vielleicht liegt es daran weil Tom selbst neben sich steht nach Rebekkas Tod?
 

ulrikerabe

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Wird dies womöglich ein mystischer Thriller? Ich bin gespannt!
Ich hoffe nicht. Mit "ich sehe tote Menschen" ;) kann ich wenig anfangen. Ich halte Jake für ein besonders sensibles Kind, aber nicht dass er irgendwelche übersinnlichen Wahrnehmungen hat.

Dass das Mädchen eine unsichtbare Freundin ist, habe ich von Anfang vermutet. Sie sagt gleich zu Beginn: zu Jake: "....als ich noch klein war.." (S. 21) Das hat wahrscheinlich den Ausschlag gegeben, in diese Richtung zu denken.
 
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ulrikerabe

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Über den Inhalt wurde ja schon genug gesagt.

Den "Prolog" (ich nenne den Brief, den Tom an Jake schreibt jetzt einfach mal so), fand ich schon einmal, wie es auf der hinteresn Klappe steht), "herzzerreißend".
Der Anfang ist wirklich sehr gut gelungen. Vor allem der Schluss dieses Briefs, als der Vater schreibt, dass sie nicht miteinander reden könne und er so alles niederschreibt. Und dass er sich entschuldigt dafür, gelogen zu haben, dass es keine Monster gibt. Das lässt wirklich Schlimmes ahnen.
 
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ulrikerabe

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Pete und Amanda passen auch gut in das Bild; sie sind mir sympathisch, scheinen ihr Handwerk zu verstehen und kleinen "Superbullen" zu sein, was mir sehr zusagt.

Das gefällt mir auch sehr gut. Wobei Pete schon auf mich wirkt, als ob er mit seinem Verhalten etwas kompensieren möchte. Noch sind wir ja ziemlich im Dunklen, was vor 20 Jahren vor sich gegangen ist.

Der Aufbau von dem Buch ist wirklich sehr gut gelungen. Die Spannung wird ganz toll aufgebaut. ich bin schon sehr neugierig, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird.
 

ElisabethBulitta

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Und dass er sich entschuldigt dafür, gelogen zu haben, dass es keine Monster gibt. Das lässt wirklich Schlimmes ahnen.


Wobei es ja auch auf die Definition von "Monster" ankommt. Wenn ich damit irgendwelche Fabelwesen oder sonstige fantastische Ungeheuer meine: Die gibt es nicht. Aber Bestien in Menschengestalt gibt's sehr wohl.
 
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Renie

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19. Mai 2014
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In dem ersten Leseabschnitt werden einem zunächst die Charaktere näher gebracht. Das gefällt mir. Man bekommt einen Eindruck über die Vater-Sohn-Beziehung, die vom Tod der Mutter überschattet wird.
Es gibt einen Ich-Erzähler, und das ist der Vater. Trotzdem gibt es mehrere ERzählperspektiven und Handlungsstränge. Aber ich frage mich, warum Jakes Vater ausgerechnet der Ich-Erzähler ist.

Genau wie @parden gefällt mir dieses unterschwellig Unheimliche, was mich ein bisschen an die Anfänge von Stephen King erinnert. Beim Lesen überkommt mich ein leichter Grusel, dessen Herkunft aber noch nicht einzuordnen ist. Herrlich!

Mir gefällt der Schmetterling auf dem Buchcover ausgesprochen gut. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man die Skelett-Knochen. Das passt wie die Faust aufs Auge zu dem Grusel.

Der Polizist Pete scheint ein Päckchen zu tragen. Irgendetwas aus seiner Vergangenheit überschattet sein Leben. Es hat auf jeden Fall mit dem Kinderflüsterer zu tun. Und ernsthaft, er besucht immer noch den damaligen Kindermörder im Gefängnis? Welche Beziehung tut sich denn hier auf?
Amanda ist für mich als Person noch nicht präsent. Ich bin gespannt, mit welcher Vergangenheit sie zu kämpfen hat. Da kommt bestimmt noch was.

Außer dem Grusel finde ich die Handlung noch unspektakulär. Dafür hat man aber genügend Zeit über die Weiterentwicklung der Handlung zu spekulieren. Ich vermute, dass Jake auch zu den Opfern gehören wird.