Robert Menasse (* 21. Juni 1954 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Robert Menasse studierte in Wien, Salzburg und Messina Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft und war 1976 Mitbegründer der Wiener Studentenzeitschrift Zentralorgan herumstreunender Germanisten.

Von 1981 bis 1988 lehrte er zunächst als Lektor für österreichische Literatur, später als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie an der Universität São Paulo in Brasilien. Seit seiner Rückkehr nach Wien arbeitet er als freier Schriftsteller.
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Bücher

Bücher von Robert Menasse

Verlag: Der Hörverlag (18.09.2017 )

Wo die Fäden zusammenlaufen

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur in Brüssel, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der EU-Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an - die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte.

David de Vriend dämmert in einem Altenheim seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem...

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler...

Roman. Erstauflage der TB-Ausgabe. 2003. Bll. + 495 S. u. 1 Tafel. 8°, OIll.*-Taschenbuch. Innen minimal gebraeunt sowie Schnitt. Gutes Exemplar. * Rabi Menasse (Rembrandt)

Aktuellste Rezensionen zu Büchern von Robert Menasse

Vollständige Rezension zu 'Die Vertreibung aus der Hölle' von Robert Menasse lesen
Rezension zu Die Vertreibung aus der Hölle von Robert Menasse
5
von: Matzbach - 26.02.2020

Selten hat mich ein Roman mehr überrascht und vor allem begeistert. Eher zufällig bin ich auf dieses Buch gestoßen, als ich nach dem Roman "Vienna" von Menasses Schwester Eva gesucht habe.

Robert Menasse verknüpft in diesem Roman auf 485 Steiten die Lebensgeschichte Viktor Abravanels (seinem alter ego?) mit der seines jüdischen Vorfahren Samuel Menasseh, einem aus Portugal stammenden...
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Vollständige Rezension zu 'Die Hauptstadt: Roman' von Robert Menasse lesen
Rezension zu Die Hauptstadt: Roman von Robert Menasse
5
von: Matzbach - 25.02.2020

Keine klassische Rezension, eher Gedanken zum Roman:

Eigentlich ist es ein zutiefst trauriges Buch, das Robert Menasse mit "Die Hauptstadt" geschrieben hat. Warum traurig? Ganz einfach, er beschreibt das Scheitern einer schönen Utopie. Was hatten die Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht für Hoffnungen in die Verpflichtung auf gemeinsame Werte gesetzt. Der Krieg, der Holocaust, das...
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Rezension zu Die Hauptstadt: Roman von Robert Menasse
4
von: Mikka Liest - 01.01.2018

Brüssel, Hauptsitz der Europäischen Kommission, ihres Zeichens supranationales Herz der Europäischen Union und Hüterin der Verträge. Die EU-Kommissare werden zwar von ihren jeweiligen Regierungen nominiert, sollen aber nicht nur nationale Interessen vertreten, sondern die gemeinsamen Ziele der Union.

Union – also Einheit! –, gemeinsame Ziele? Welch hehres Ideal.

Doch Menasse...
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Rezension zu Die Hauptstadt: Roman von Robert Menasse
5
von: Querleserin - 16.11.2017

Worum geht es?

Ein Schwein läuft durch Brüssel. Zuerst sieht es der Belgier David de Vriend, Holocaust-Überlebender, der nach 60 Jahren seine Wohnung verlässt, um in ein Altenheim zu ziehen.
Karl-Uwe Frigge, Deutscher und EU-Beamter, der in der Generaldirektion Trade der Europäischen Kommission arbeitet, erblickt das Schwein von seinem Taxi aus.
Fenia Xenopoulou, Beamtin in...
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Rezension zu Die Hauptstadt: Roman von Robert Menasse
5
von: Anjuta - 13.10.2017

Vor 60 Jahren wurden die Römischen Verträge geschlossen, die den Weg hinein in die Europäische Union eröffneten. Die Entscheidung, auf dem Boden zerstörter, verfeindeter Nachbarstaaten, die sich jahrelang mit purer Feindschaft bekämpfend gegenüberstanden, eine europäische Staatengemeinschaft mit viel Gemeinsamkeit und vor allem mit einer demokratisch fundierten gemeinsamen Wertegrundlage zu...
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Rezension zu Die Hauptstadt: Roman von Robert Menasse
5
von: wal.li - 16.09.2017

Zum Jahrestag der Gründung der EU-Kommission soll Fenia Xenopoulou einen Festakt organisieren, mit dem sowohl eine Feier begangen werden soll als auch das Image der Kommission aufgebessert werden soll. Fenia, die im Grunde schnellstmöglich wieder von der Kultur weg will, beauftragt Martin Susman mit der Erstellung eines Konzepts. Zur gleichen Zeit zieht einer der letzten Überlebenden des...
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