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Ian McEwan

  1. Helmut Pöll
    Ian McEwan ist ein international erfolgreicher britischer Autor. Er wurde am 21. Juni 1948 auf dem Militärstützpunkt Aldershot geboren. Sein Vater war Berufssoldat. Durch die vielen Versetzungen des Vaters im noch ausgedehnten British Empire wuchs McEwan unter anderem in Singapur auf. Eine Zeit lang lebte die Familie auch in Libyen.

    McEwan studierte englische und französische Philologie an der Universität von Sussex. Das Studium in Brighton schloss er mit einem Bachelor of Arts in englischer Literatur ab. Anschließend besuchte er die Universität von Norwich um seinen Master of Arts in Englischer Literatur zu machen. Dort belegte er einen Kurs für kreatives Schreiben, den der Autor Sir Malcolm Bradbury abhielt. McEwan war einer der ersten Schüler Bradburys. Ein weiterer bekannter Schüler Bradburys war später Kazuo Ishiguro (Was vom Tage übrig blieb).

    Seine Kurzgeschichtensammlung Erste Liebe, letzte Riten(1975) machte McEwan bekannt, sein Romandebüt „Der Zementgarten“ (1978) berühmt. In den folgenden Jahren wurde sein Werk mit nahezu allen bedeutenden Preisen für englischsprachige Literatur ausgezeichnet. Für seinen Roman „Amsterdam“ erhielt er 1998 den Booker-Prize, 1999 den Shakespeare-Preis für das Gesamtwerk.

    Bücher von Ian McEwan

    Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ›Adam‹ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in...

    Eine klassische Konstellation: der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, hat man diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch – eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.

    Familienrecht ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye am High Court in London: Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls. In ihrer eigenen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich. Da unterbreitet ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag. Und zugleich wird ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt, in dem es um den Widerstreit zwischen Religion und Medizin und um Leben und Tod eines 17-jährigen Jungen geht.

    Ein Kindertraum wird Wirklichkeit: Papa ist tot, Mama stirbt und wird, damit keiner was merkt, einzementiert, und die vier Kinder - zwei Mädchen und zwei Jungen zwischen 6 und 16 – haben das große Haus in den großen Ferien für sich. Im Laufe des drückend heißen, unwirklichen Sommers kapselt sich die Gemeinschaft der Kinder mehr und mehr gegen die Außenwelt ab, und keiner merkt, dass etwas faul ist.

    Ian McEwan aus London ist ein Erzählmeister der alten Schule, dem selbst für das Alltägliche noch Bilder gelingen, die überraschen. Das stellt ihn in eine Reihe mit Julien Green, der ein ebenso stringenter wie knapper, metaphorisch frischer Erzähler und -- wie McEwan -- schon zu Lebzeiten ein Klassiker war.

    Für alle, die es nicht glauben wollen (oder es erst noch entdecken müssen), sei beispielhaft eine kurze Passage aus McEwans...

    Fiona Maye is a leading High Court judge, presiding over cases in the family court. She is renowned for her fierce intelligence, exactitude and sensitivity. But her professional success belies private sorrow and domestic strife. There is the lingering regret of her childlessness, and now, her marriage of thirty years is in crisis. At the same time, she is called on to try an urgent case: for religious reasons, a beautiful seventeen-year-old...

    Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück ― ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wäre erst, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen?

    Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt …

    Die Abgründe und die Macht der Leidenschaft und der Phantasie: An einem heißen Tag im Sommer 1935 spielt die dreizehnjährige Briony Tallis Schicksal und verändert dadurch für immer das Leben dreier Menschen.

    Sex, Spionage, Fiktion und die Siebziger: Serena arbeitet beim britischen Geheimdienst MI5. Weil sie auch eine passionierte Leserin ist, wird die junge Frau auf eine literarische Mission geschickt. Ian McEwan lockt uns mit gewohnter Brillanz in eine Intrige um Verrat, Liebe und die Erfindung der eigenen Identität.

    Roman. Aus d. Engl. v. Hans-Christian Oeser
    Broschiertes Buch
    Alle haben sie dieselbe Frau geliebt, die nun nicht mehr ist: ein Politiker, ein Chefredakteur, ein Komponist. Als desto gegensätzlicher erweisen sich ihre Ambitionen: Ein Freundschaftspakt wird zum Teufelspakt, als es in Amsterdam zum Showdown kommt. Ian McEwan erhielt 1998 den Booker-Preis für diese ebenso witzige wie gnadenlose Geschichte über die Mechanismen der...

    Broschiertes Buch
    Trudy has betrayed her husband, John. She's still in the marital home - a dilapidated, priceless London townhouse - but not with John. Instead, she's with his brother, the profoundly banal Claude, and the two of them have a plan. But there is a witness to their plot: the inquisitive, nine-month-old resident of Trudy's womb. Told from a perspective unlike any other, Nutshell is a classic tale of murder and deceit from...

    Eines Tages wird für Stephen und Julie der schlimmste Alptraum aller Eltern Wirklichkeit: ihre dreijährige Tochter verschwindet spurlos. Ein Roman über eine Welt, in der Bettler Lizenzen haben und Eltern darüber aufgeklärt werden, daß Kindsein eine Krankheit ist. Aber auch eine subtile Ergründung von Zeit, Zeitlosigkeit, Veränderung und Alter.

    Ein Roman darüber, was mit dem Leben und mit der Liebe passiert, wenn sie der Obsession eines Eindringlings ausgesetzt werden. Ein aufwühlender Roman, der zwischen den hellen und den dunklen Seiten der Liebe oszilliert, bis die Nerven reißen.

    Jim Sams hat eine Verwandlung durchgemacht. In seinem früheren Leben wurde er entweder ignoriert oder gehasst, doch jetzt ist er auf einmal der mächtigste Mann Großbritanniens – und seine Mission ist es, den Willen des Volkes in die Tat umzusetzen. Er ist wild entschlossen, sich von nichts und niemandem aufhalten zu lassen: weder von der Opposition noch von den Abweichlern in seiner eigenen Partei. Und noch nicht mal von den Regeln der...

    Alle haben sie dieselbe Frau geliebt, die nun nicht mehr ist: ein Politiker, ein Chefredakteur, ein Komponist. Als desto gegensätzlicher erweisen sich ihre Ambitionen: Ein Freundschaftspakt wird zum Teufelspakt, als es in Amsterdam zum Showdown kommt. Ian McEwan erhielt 1998 den Booker-Preis für diese ebenso witzige wie gnadenlose Geschichte über die Mechanismen der Medien und der Macht.

    Hochsommer, die alte Stadt ist von Touristen überschwemmt. Auch das Liebespaar Colin und Mary, das kein Liebespaar mehr ist, macht hier Urlaub. Sie machen sich sorgfältig zurecht für ihren Dinnerspaziergang durch die Stadt; und dann lauert im Labyrinth der beklemmend engen Gassen ein Minotaurus auf sie. Die Kanäle haben Gegenströmungen, die Lagune ungeahnte Tiefen.

    Aktuellste Rezensionen zu Büchern von Ian McEwan

    Vollständige Rezension zu 'Maschinen wie ich' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Renie - 31.07.2019

    Mit "Maschinen wie ich" hat sich Ian McEwan eines Themas angenommen, das momentan in der Literatur eine starke Präsenz hat - und nicht nur dort: Künstliche Intelligenz.
    Aber McEwan begegnet dem Thema in einer Art, die wenig mit Science Fiction, Dystopien, Roboter-Romantik zu tun hat. Denn...
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    Vollständige Rezension zu 'Saturday (detebe)' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Saturday (detebe) von Ian McEwan
    5
    von: Querleserin - 21.07.2019

    Der Roman beschreibt einen Tag (!) im Leben des Neurochirurgen Henry Perowne, der nachts aufwacht und Himmel ein brennendes Flugzeug sieht. Das erinnert ihn an 9/11 - ein Ereignis, das 1 1/2 Jahre zurückliegt und von dem Perowne glaubt, es wirke sich noch 100 Jahre auf die westliche Zivilisation...
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    Vollständige Rezension zu 'Maschinen wie ich' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Helmut Pöll - 06.07.2019

    Träumen Androiden? Und wenn ja, zählen sie dann bei Schlaflosigkeit elektrische Schafe? Diese Frage stellte MItte der 1970er Jahre erstmal der US-Science-Fiction-Autor Philip K. Dick, dessen Roman Blade Runner in der Verfilmung von Ridley Scott zum Kultwerk avancierte. Dick und Scott erzählen...
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    Vollständige Rezension zu 'Maschinen wie ich' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Mikka Liest - 27.06.2019

    “Die Phantasie, so viel schneller als jede Historie, als jeder technologische Fortschritt, hatte diese Zukunft bereits in Büchern durchgespielt.”
    (Zitat)

    McEwan greift zu einem interessanten Schachzug:
    Er verlegt die Handlung seines Romans nicht etwa in die Zukunft, sondern in...
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    Vollständige Rezension zu 'Maschinen wie ich' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: milkysilvermoon - 27.06.2019

    London im Jahr 1982: Der Falkland-Krieg ist für Großbritannien verloren, doch dank der Forschung von Alan Turing gibt es inzwischen Internet, Handys und selbstfahrende Autos. Auch bei der Entwicklung von Robotern ist man in der alternativen Vergangenheit schon weit fortgeschritten: Künstliche...
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    Vollständige Rezension zu 'Maschinen wie ich' von Ian McEwan lesen
    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    4
    von: parden - 26.06.2019

    London, 1982: Großbritannien hat gerade den Falkland-Krieg verloren, und dank der Forschung von Alan Turing gibt es Anfang der achtziger Jahre schon Internet, Handys und selbstfahrende Autos - und die ersten täuschend echten künstlichen Menschen. Charlie, ein sympathischer Lebenskünstler Anfang...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Sassenach123 - 23.06.2019

    Sind Maschinen die besseren Menschen?

    Ian McEwan befasst sich in seinem Roman " Maschinen wie ich" mit dem Thema der Künstlichen Intelligenz. Ein zur Zeit viel diskutiertes Terrain, allerdings fühlte ich mich hier nicht wie in einem Science Fiction Roman, sondern die Handlung wurde in...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: kingofmusic - 19.06.2019

    „Vor uns saß das ultimative Spielzeug, der wahrgewordene Traum vieler Jahrhunderte, der Triumph des Humanismus – oder sein Todesengel.“ (S. 13)

    Ian McEwan – ein Autor, den ich schon lange mit Interesse verfolgt, aber bisher nichts gelesen hatte. Auch wenn bereits drei Bücher auf dem...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Mamskit - 18.06.2019

    Charlie ist ein junger Mann, der sich im Leben noch nie sonderlich beweisen musste. Er hat das Familienerbe mit mehr oder weniger sinnlosen Investments durchgebracht und verdient seinen Lebensunterhalt mit privaten Börsenspekulationen. Den letzten Rest seines Erbes investiert er in einen neu...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Leseglück - 17.06.2019

    Künstliche Intelligenz, Deep/Maschine Learning, Industrie 4.0, Robotik. Die Entwicklungen in der Informatik sind faszinierend und werden unser Leben bzw. die Vorgänge in der Arbeitswelt immer mehr prägen. So alt wie der Begriff Roboter ist auch die Frage nach dem Verhältnis zwischen...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    4
    von: Momo - 09.06.2019

    Eine Buchbesprechung zur o. g. Lektüre

    Leider hat mich dieses Buch von McEwan, der eigentlich zu meinen Lieblingsautor*innen zählt, nicht überzeugen können. Deshalb werde ich mich hierzu kurzhalten.

    Das Buch ist an sich nicht schlecht geschrieben, nur die Episoden mit dem...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: MRO1975 - 07.06.2019

    Eine alternative Welt: Es ist 1982 und die Menschheit hat bereits Computer, das Internet und lebensechte Androiden entwickelt. Dank intelligenter Software hat Argentinien außerdem den Falklandkrieg gewonnen, die Junta ist obenauf und England erschüttert. Margareth Thatcher hat mit Tränen in den...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Anjuta - 05.06.2019

    Künstliche Intelligenz – immer mehr umgibt uns davon, nimmt uns vieles ab und/oder eher weg? Das ist eine große Frage, die in Ian McEwans neuem Roman den Weg in die Belletristik gefunden hat. Der britische Autor hat sich wieder einmal ein großes Zeitthema herausgegriffen und daraus einen Roman...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    4
    von: wal.li - 31.05.2019

    Er hat einen, er hätte lieber eine Eve gehabt, aber wenigstens hat er einen Adam ergattert. Fast sein ganzes Geld ist dabei draufgegangen. Charlie Friend beginnt mit der Aufladung und Programmierung seines Maschinenmenschen Adam. Seine Nachbarin Miranda bezieht er mit ein, insgeheim möchte er...
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    Rezension zu Maschinen wie ich von Ian McEwan
    5
    von: Querleserin - 30.05.2019

    McEwan beschäftigt sich in seinem neuen Roman mit der Künstlichen Intelligenz und entwirft ein Szenario, in dem Roboter - Androiden - käuflich zu erwerben sind. Charlie, ein Lebenskünstler und Anfang 30, entscheidet sich das Geld, das er von seiner Mutter geerbt hat, in solch einen "Adam" zu...
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    Bücher:
    Ian McEwan

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