Ford Madox Ford wurde am 17. Dezember 1873 in England geboren und hatte väterlicherseits deutsche Vorfahren.
Ford studierte in London und konvertierte 1891 zum katholischen Glauben.
Mit Joseph Conrad verband ihn eine tiefe Freundschaft. Fords Romance entstand in Zusammenarbeit mit Conrad.
1908 gründete Ford in London die English Review, zu deren Mitarbeitern u. a. Henry James und John Galsworthy gehörten. In Paris gründete Ford 1924 die Zeitschrift Transatlantic Review. Durch diese verlegerische Arbeit machte er Bekanntschaft u. a. von Gertrude Stein und Ernest Hemingway.

Seit 1894 war er mit Elsie Martindale verheiratet. Er hatte zudem verschiedene Affären.

Im Alter von 65 Jahren starb Ford Madox Ford am 26. Juni 1939 im französischen Deauville.
Als Verleger und Kritiker hatte Ford mehr Erfolg als mit seinem schriftstellerischen Werk.

Sein 1915 erschienener Roman The Good Soldier (dt. Übersetzung 1962: Die allertraurigste Geschichte) stellt nach der Meinung vieler heutiger Kritiker jedoch eines der wichtigsten Werke der englischen Literatur der frühen Moderne dar, vor allem durch die eindrucksvolle Verwendung des Erzählertypus des unzuverlässigen Erzählers in der Figur des John Dowell.

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