Zu nah: Thriller Neuerscheinung 2018

Buchseite und Rezensionen zu 'Zu nah: Thriller Neuerscheinung 2018' von Olivia Kiernan
3
3 von 5 (2 Bewertungen)

Taschenbuch 21.5 cm x 13.5 cm Hamburg 368 Seiten [Neuwertig und ungelesen,als Geschenk geeignet vier Englische Literatur ]

Format:Broschüre
Seiten:368
Verlag: HarperCollins
EAN:9783959671835

Rezensionen zu "Zu nah: Thriller Neuerscheinung 2018"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 09. Jun 2018 

    Zu distanziert

    Detective Frankie Sheehan ist noch sehr gezeichnet von ihrem letzten Fall, bei dem sie einen Mörder auf frischer Tat ertappt hatte und selbst schwer verletzt wurde. Nach wie vor hat sie unter Flashbacks und Panikattacken zu leiden, dennoch will sie unbedingt in den Polizeidienst im Dubliner Police Department zurückkehren.
    Als die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello erhängt in ihrem Schlafzimmer aufgefunden wird, weist zwar einiges auf Selbstmord hin. Doch Frankie glaubt nicht daran und findet Hinweise, dass jemand bei Eleanor Costello war, als sie starb. Schon bald gibt es Hinweise, dass Costello häufig im Darknet unterwegs war und spezielle Vorlieben hatte.
    Zu Beginn ist man als Leser etwas irritiert, da Frankie Sheehans Vorgeschichte so stark thematisiert wird, dass man glaubt, es müsse einen Vorgängerband geben. Den gibt es aber nicht! Und so versucht man, Frankies Verhalten, aber auch die Reaktion ihrer Kollegen nachvollziehen zu können, was allerdings der Konzentration auf den eigentlichen Fall, und leider auch der Spannung, abträglich ist. Frankie Sheehan bleibt einem eher fremd. Trotz der Ich-Perspektive und der dadurch unmittelbaren Darstellung ihrer Gedanken und Gefühle bleibt sie distanziert. Das Ende bietet zwar Dynamik und Spannung. Merkwürdig finde ich aber, dass sie, trotz ihrer Erfahrung, in solch eine Falle tappt.
    Der Fall spielt zwar in Irland, allerdings wird dies außer durch trübes Wetter und häufige Pub-Besuche der Kollegen kaum spürbar. Schade, dass hier nicht mehr Landestypisches erkennbar wird. Für mich ist ,,Zu nah“ ein Thriller, den man lesen kann, aber nicht muss.

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Apr 2018 

    Phasenweise lang

    Als die Wissenschaftlerin und Dozentin Eleanor Costello erhängt aufgefunden wird, deutet alles auf Selbstmord hin. Die engagierte Ermittlerin des Dubliner Police Departments Frankie Sheehan soll den Fall überprüfen. Sie kann durch ein winziges Detail beweisen das Eleanor Costello ermordet wurde. Gemeinsam mit ihrem Team konzentrieren sie sich auf diesen Fall. Kurze Zeit gibt es die nächste Tote. Auch der Ehemann von Eleanor Costello ist verschwunden, der ein Verhältnis mit der zweiten Toten gehabt haben soll. Die Ermittler tappen im Dunkeln, alle Spuren verlaufen im Sand.

    Zusätzlich wird Frankie, die Ermittlerin, von eigenen Ängsten geplagt. Sie wurde bei ihrem letzten Einsatz schwer verletzt und ist gerade wieder in den Dienst zurückgekehrt. Aber während des Lesens merkt man deutlich die Ängste sind noch da. Zusätzlich wird sie durch die anstehende Gerichtsverhandlung gegen ihren Peiniger belastet. Hier lässt uns die Autorin in die Gedanken und Gefühle der Ermittlerin schauen. Alles das führt dazu, dass es im Buch aus meiner Sicht zu unnötigen Längen kommt. Das ist der Moment, wo die Spannung deutlich nachlässt und mich überlegen lies, ob ich das Buch überhaupt weiterlesen will. Aber dann mit fortschreitendem Geschehen kam doch wieder Spannung auf. Plötzlich wurde die Handlung rasant, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Trotz allem lässt sich das Buch flüssig lesen, lediglich der Spannungsbogen hat immer mal wieder einige Schwächen.

    Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und für den gelungenen Schluss dann doch noch drei Lesesterne.