ZERO - Sie wissen, was du tust

Buchseite und Rezensionen zu 'ZERO - Sie wissen, was du tust' von Marc Elsberg
4.4
4.4 von 5 (5 Bewertungen)

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden! London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen … Hochaktuell und bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:480
EAN:9783764504922

Rezensionen zu "ZERO - Sie wissen, was du tust"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Nov 2019 

    Daten Daten Daten

    Es ist gespenstig. Dronen fliegen über einen Golfplatz. Sie verfolgen den Staatschef. Sie tragen kleine Kameraroboter, die sie aussetzen können. Die Leibwächter werden der Szene nicht richtig Herr. Die Drohnen verfolgen die SUV. Bis in die Garagen, überall tauchen neue solcher Viecher auf. Panik macht sich breit unter den Leibwächtern, die weltweit unter dem Namen Secret Service bekannt sind. Der Staatschef ist der POTUS. Der Präsident der Vereinigten Staaten.

    ZERO ist der Verursacher. Ein Internetaktivist. Die Öffentlichkeit schaut zu. Millionen von Clicks in den Staaten und in der Welt.

    ant ist eine nicht übermäßig erfolgreiche Journalistin. Ein ihr bekannter Junge, der Sohn einer Freundin, möchte sie sprechen, doch bevor es zu einem Gespräch kommt, ist er tot. Hängt da die Fa. Freemee dahinter? Cyntias Tochter ist davon begeistert. Freemee verspricht, dass ihre Kunden ihr Leben erfolgreich verbessern können. Wenn sie ihren Account mit Daten füttern, dass spuckt das System Tipps aus: Führ mehr Anerkennung, Wohlbefinden, Erfolg ...

    ZERO warnt vor Freemee, der Angriff auf den Präsidenten soll die bestehenden und künftigen Gefahren verdeutlichen. Im Übrigen hat das System vermutlich eine ganze Reihe Todesopfer gefordert. Geht da jemand über Leichen?

    Elsberg war mehrfach Thema in diesem Blog. Erst kürzlich habe ich HELIX – Sie werden uns ersetzen hier besprochen. Und begonnen hat das alles mit BLACK OUT , fortgesetzt mit GIER – Wie weit würdest du gehen?

    Es sind excelente Thriller, die Elsberg seiner Leserschaft vorlegt. Spannung bis zuletzt, ständig neue Wendungen, immer aktuelle Bezüge.

    ZERO kam im Jahr 2014 in die Buchhandlungen. Das Erschreckende daran ist, dass die Ereignisse im Buch vor fünf Jahren beschrieben wurden. Bereits damals konnte man sich nicht mehr verstecken. In ZERO, wo die Internet.Verbindungen super schnell, die Smartphones übermächtig und die Leute mit Datenbrillen und Smartwatches rumlaufen, ist man nicht mal in der Kanalisation sicher...

    Keiner hat es im Buch erklärt und auch ZERO, der sich regelmäßig zu Wort meldet, erklärt seine Redewendung: „Im Übrigen muss die Datenkrake vernichtet werden.“ nicht. Damit schließt er seine öffentlichen Wortmeldungen ab. Cicero, der zu seiner Zeit wollte, dass Karthago vernichtet werden muss, lässt grüßen...

    Atque etiam qui praeerant polypus data est destrui.

    Erzählt wird die Geschichte von Steffen Groth, der macht das gut, wie schon bei BLACK OUT.

    Der Bücherjunge

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 28. Jan 2017 

    Kein zurück

    Von Drohnen erwischt werden der amerikanische Präsident und Sicherheitsleute. Schon bald taucht ein Video von der Aktion auf, das sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Und der Präsident ist not amused, denn seine panische Reaktion wirkt im TV etwas lächerlich. Zero hat nicht nur dieses Video erstellt. Immer wieder tauchen seine Botschaften im Netz auf, in denen die Machenschaften der Datenkraken dokumentiert werden. Die Journalistin Cynthia Bonsant steht diesem ganzen Elektro-Internetkram sehr skeptisch gegenüber. Nur wiederwillig nimmt sie von ihrem Chef eine Datenbrille entgegen, die sie in ihrer Berichterstattung über Zero nutzen soll. Allerdings ist sie neugierig und probiert die Brille aus. Fast erliegt sie den gebotenen Möglichkeiten.

    Spannend ist die Jagd Cynthias und ihrer Kollegen nach Zero, die Suche nach kleinsten Hinweisen, die Zero vielleicht hinterlassen hat. Das sich hineindenken in einen Terroristen oder ist es doch eher ein Rebell. Cynthias Tochter Viola steht der Technik wesentlich aufgeschlossener gegenüber und sie erklärt ihrer Mutter die Arbeitsweise der Brille und der Datenkrake, die die Brillen verteilt. Wird Cynthia etwa alt, kommt sie nicht mehr mit? Oder sieht sie hier eine Entwicklung, die in eine üble Richtung führt? Immer tiefer steigt die Journalistin in die Recherche ein.

    Unbefangen geht man vielleicht an diesen Roman heran. Zunächst erscheinen die Erklärungen technischer Vorgänge, solche über Informatik und Statistik etwas hemmend für den Lesefluss. Doch wenn einmal der Bezug zur heute schon vorhandenen Computerwirklichkeit hergestellt ist, wird es einem so langsam aber sicher richtig unheimlich. Schließlich geht es nicht nur um die eher positiven Nutzen der irren Datensammelwut, der wir alle heute ausgesetzt sind. Jeder Computer, jedes Smartphone, jede Smartwatch, jede Kundenkarte und was nicht alles mehr. Unendliche Datenmengen, die freiwillig preisgegeben werden. Ist es dann nicht wirklich sinnvoll, selbst Herr über die Daten zu sein und sie zu vermarkten. Ein Gedanke, den sich in diesem Buch eine Firma zunutze macht. Doch natürlich endet es nicht damit, den Nutzern zu helfen, die Herrschaft über ihre Daten zu behalten. Nein, gegen ein geringes Entgelt, können die Nutzer sich auch verbessern. Und so geht es weiter, es werden die Psychotricks und Manipulationsmöglichkeiten angewandt, denen man sich eh kaum entziehen kann. Und hier werden sie dann auch noch bis zum Exzess angewandt und individualisiert. Je weiter man liest, desto unheimlicher wird die Geschichte und je mehr Vergleiche fängt man an zu ziehen mit dem Alltag, den man täglich erlebt. Man fragt sich, läuft sowas schon, ist man selbst lenkbar. Sollte man jegliches Internet meiden und sich einen Käfer kauten, um wenigstens nicht bei jedem Schritt geortet werden zu können. Man kann dem nicht mehr entgehen, aber wenn man sich einige Pressemeldungen dieser Tage anschaut, dann schaudert es einen, ob der Möglichkeiten, die vielleicht bestehen und die vielleicht auch schon genutzt werden. Ein Buch, an dem man nicht vorbeigehen sollte.

    4,5 Sterne

  1. 5
    (5 von 5 *)
     - 20. Jul 2015 

    Sehenden Auges

    Mein erstes Rezensionsexemplar. Ja, tatsächlich. Freundlicherweise vom Blanvalet Verlag dem Leserforum WatchaReadin zur Besprechung zur Verfügung gestellt, und der Klappentext sprach mich sofort an.

    Was soll ich sagen -- ich wurde nicht nur nicht enttäuscht, dieser Thriller hat mich von der ersten Seite umgehauen. Nicht nur wegen der rasanten Handlung oder den glaubhaften Figuren. Deshalb natürlich auch. Aber mit ZERO - Sie wissen, was du tust hat Marc Elsberg einen brandheißen Thriller geschrieben, der zwar als Science Fiction gehandelt wird, dabei aber beängstigend aktuell ist. In einer Anmerkung zu Beginn des Buches schreibt der Autor:

    "Zero mag sich teilweise wie eine Utopie lesen, doch alle hier beschriebenen Technologien werden bereits eingesetzt, ebenso wie die erwähnten Polizeieinrichtungen in London (Lambeth) und New York (RTCC). [..]"

    Umso schlimmer! Bei aller gesunden Skepsis -- die auch und gerade bei der fiktionalen Aufarbeitung eines so sensiblen wie explosiven Themas angebracht ist -- Marc Elsberg versteht es, die Problematik eines allgegenwärtigen, omnipotenten Überwachungssystems so eindringlich zu schildern, dass es mir bisweilen schwer fiel, den Thriller wie einen Roman zu lesen. Zu dicht lehnt sich die Handlung an aktuelle Entwicklungen wie TTIP, PRISM, Vorratsdatenspeicherung, etc. an; zu plausibel erscheint die Zuspitzung zu einem totalen, ferngelenkten Überwachungssystem in einer Oligokratie der sehr nahen Zukunft.

    Das liest sich nicht einfach so runter. Das will verdaut sein. Das bereitet Unwohlsein und Grusel, nicht nur der wohlig schaurigen Art. Manchmal musste ich schon nach wenigen Absätzen unterbrechen und nach Luft schnappen. Nachdenken.

    Das führt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt: Durch die -- absolut notwendigen -- Atempausen war es manchmal schwierig, bei wechselnden Perspektiven mit dem durchaus personenstarken Ensemble Schritt zu halten. Das eine oder andere Mal musste ich zurückblättern, weil ich nicht mehr wusste, mit wem ich es zu tun hatte. Viele verschiedene Interessenparteien machen die Handlung zwar facettenreich und der Problematik angemessen komplex, aber es ist nicht eben leicht, den Durchblick zu behalten. Nun, das ist es in der Realität auch nicht, und daher hielt mich das vom weiterlesen nicht ab.

    Denn die Zwangslage, in die Marc Elsberg die Journalistin Cynthia Bonsant und mit ihr den Leser führt -- der deutlich spürt, das hier betrifft uns alle -- scheint vollkommen auswegslos.

    Was denkbar ist, wird gemacht. Eine Technologie, die existiert, wird eingesetzt. Alles, woraus sich Profit schlagen lässt, wird ausgeschlachtet. Das erscheint wie ein Naturgesetz. Welche Lösung könnte es für die Opfer dieses Systems, den Normalbürger, das Melk-Vieh, also überhaupt je geben? Als Leserin rechne ich mit keiner befriedigenden Lösung und will die Hoffnung doch nicht aufgeben.

    Marc Elsberg springt diesen Salto mortale ohne Netz. Das solltest du auch.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2014 

    Wehret den Anfängen

    Marc Elsbergs zweiter Thriller spielt wieder mit dem was wäre wenn und den Auswirkungen, die Beeinflussungen über das Internet haben können. Ein spannendes Szenario, das mich allerdings nicht ganz so fesselte, wie Blackout.

    Inhalt:
    Wir alle hinterlassen Spuren im Netz und der neueste Trend besteht darin, diese zu Geld zu machen. Dabei hilft Freemee. Als jedoch bei der Verfolgung eines Verbrechers ein Junge umkommt, beginnt sich die Journalistin Cynthia Bonsant genauer mit der Thematik auseinanderzusetzen und selbst in die Welt der Datensammler einzutauchen. Ihr Verdacht wird durch ZEROs Aktivitäten verstärkt, einer geheimnisvollen Aktivistengruppe, die sich mit spektakulären Aktionen zu Wort meldet.

    Setting und Stil:
    Eine englische Journalistin legt sich mit einem amerikanischen Internetgiganten an, ein Abstecher nach Wien darf nicht fehlen. Die Orte sind authentisch beschrieben, die Personen und Begebenheiten aus dem Leben gegriffen. Dies erhöht ungemein die Realitätsnähe und fesselt umso mehr. Elektronische Spielereien gibt es zum größten Teil auf die beschriebene Weise, nur ihre Vernetzung wurde noch einen Schritt weiter getrieben.
    Das Buch liest sich flüssig, größtenteils schaut man dabei Cynthia über die Schulter, bekommt jedoch auch Einblick in die Freemee-Chefetage und Zero-Gespräche. Die Handlung packt von Beginn bis Ende und es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen. Spannende Verfolgungsjagten dürfen nicht fehlen und dem journalistischen Recherchieren wird genug Raum eingeräumt. Gelungen ist der Blick hinter die Kulissen und die Pläne der unterschiedlichsten Parteien Freemee und die Presse zu benutzen.

    Charaktere:
    Cynthia Bonsant hat eher nichts mit Internet und modernen Technikspielzeugen am Hut und schwört auf klassische Journalistentechniken. Doch ehe sie sich versieht, ist sie mitten drin in dem Hightechfall und erlaubt es dem Leser so, viele Erklärungen in die neue Technik zu bekommen.
    Dabei hilft unter anderem ihre Tochter, die mit ihren Freunden überzeugte Freemee-Anhängerin ist.
    Die Freemee-Chefetage besteht aus schön nerdigen Charakteren, die zeigen, dass Transparenz ein und alles ist.
    Die Geheimdienste kommen insgesamt etwas schlecht weg und sind Cynthia und ihren Kollegen meist einen Schritt hinterher.
    ZERO ist eine gelungen geheimnisvolle Gruppe, die erfolgreich den Kampf gegen die Internetgiganten führt, wobei ihnen jedoch auch der eine oder andere Fehler unterläuft.
    Eine überzeugende Mischung verschiedenster Charaktere, bei denen man ohne Probleme den Überblick behält und die den Einblick des Lesers in die verschiedensten Sichtweisen ermöglicht.

    Geschichte:
    Das Internet und die Beeinflussung jedes einzelnen, große Firmen und ihre Pläne, Regierungen und ihre Machtsicherung, ein riesiges Themengebiet, das Marc Elsberg gekonnt bis auf den Einzelnen herunterbricht. Die Handlung ist aktuell, die Freemee-Idee möglich und die Möglichkeiten, die sich ergeben, plausibel. Trotzdem hat es mich nicht so gefesselt wie Blackout. Wahrscheinlich bin ich zu internetaffin, um sowohl den Aufstieg, als auch den Fall Freemees so für möglich zu halten. Insbesondere die Folgerungen, die Freemee ins Schleudern bringen, haben mich nicht überzeugt. Es ist halt wieder eine Thematik, von der sich jeder selbst überzeugen lassen muss. Es ändert auch nichts daran, dass ich das Buch gerne gelesen habe und mich mit Cynthia auf die Recherche ihres Lebens begeben habe.

    Fazit:
    Einen Nachfolgetitel nach einem Welterfolg zu schreiben, ist glaube ich das Schwerste, was es geben kann. Zum Glück ist es Marc Elsberg gelungen, ein weiteres interessantes Thema zu finden, dem er auf seine eigene Art seinen Stempel aufdrücken konnte. Charaktere mitten aus dem Leben, eine Geschichte, die durchaus möglich ist, viele bekannte Internetthematiken, die aufgegriffen werden. Eine gelungene Mischung, die Lesespaß garantiert und Thrillerfans begeistern wird. Ein Buch, das zum Diskutieren anregen und Marc etliche Vorträge sichern wird. Ein Thriller, der zu Recht unter den Top 3 der Hitlisten zu finden ist.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Jun 2014 

    der gläserne Mensch

    Eigentlich kennt sie die Journalistin Cynthia Bonsant mit den technischen Neuerungen nicht so gut aus. Als sie jedoch von ihrem Chefredakteur beauftragt wird, den berühmten Online-Aktivisten Zero
    ausfindig zu machen, muss sie sich diesen Neuerungen stellen. Dabei führt die Recherche und auch der Tod eines Jugendlichen zu der Internetplattform Freemee. Deren Aufgabe ist es, Daten zu sammeln und zu verwerten. Cynthias Nachforschungen führen sie immer weiter in den Datendschungel und dabei kommen Dinge ans Licht, die besser in den Tiefen des Webs verborgen geblieben wären.

    Zitat:
    [...1948 schrieb George Orwell ein Buch. Er nannte es 1984.... Darin überwacht eine allmächtige Spitzeldiktatur ihre Bürger lückenlos und schreibt ihnen vor, wie sie zu leben haben...]

    Dieses Szenario allein ist schon beängstigend und ich kann mir vorstellen, dass das Buch von George Orwell 1948 als lächerlich abgetan wurde. Dazu wird es nie kommen, wurden vielleicht Stimmen laut.
    Mittlerweile ist 1984 längst vorbei und wir befinden uns – 30 Jahre später – im Jahr 2014! Und diese erschreckende Szenario ist Wirklichkeit geworden.

    Der Autor treibt in seiner Geschichte natürlich alles nochmals auf die Spitze. Datenbrillen übernehmen sämtliches Denken für uns. Sie zeigen, wer sich mit uns in der U-Bahn befindet, wer neben uns zu Mittag isst oder im Park joggt. Ob diese Person gesucht wird, ob sie verheiratet ist, fremd geht oder unheilbar krank ist.

    Schonungslos wird dargestellt, wie schlimm die Überwachung mittlerweile ist und das wir – als gläserner Mensch – teilweise gar nichts dagegen tun können, so überwacht zu werden. Kameras in den Städten, öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen und Supermärkten. Gibt man bei Google seinen Namen ein, kommen unzählige Treffer. In unserer schnelllebigen Zeit bekommt man allerdings auch vieles nicht mit.

    Zitat:
    [...Wir möchten Google zu deiner dritten Gehirnhälfte machen. Sergey Brin am 08.09.2010....]

    Diese erschreckenden Wahrheiten werden einem nochmals verdeutlicht, obwohl sie doch schon in unserem Gedächtnis hausen. Aber wieso tut man so wenig dagegen? Warum lässt man diese Überwachung zu?

    Der Autor hat mich schon mit seinem Roman „Blackout“ begeistern können und zieht mit „Zero“ nochmal ordentlich nach. Auch wenn das Buch gerade im Mittelteil einige kleine Längen aufweist, war es doch spannend zu lesen.
    Die Fachbegriffe haben mich zwar erschlagen und ich musste bei manchen dann doch im Internet nachschauen, was sie bedeuten. Somit ist das Web doch wieder unverzichtbar.

    Andererseits fühle ich mich dort auch sehr zu Hause. Gerade über Facebook & Co. kann man Kontakte pflegen. Mein Email-Programm ist für mich unverzichtbar geworden, mein Smartphone ist mein ständiger Begleiter. Man lernt neue Leute kennen und schließt Freundschaften, die auch über Kilometer hinweg Bestand haben.
    Insoweit muss jeder selbst abwägen, wie viel er von sich preis gibt.

    Fazit:
    Spannend, rasant: Big Brother is watching you!