Witchmark: Die Spur der Toten

Rezensionen zu "Witchmark: Die Spur der Toten"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 22. Mai 2019 

    Ein tolles Buch

    Dr. Miles Singer arbeitet in einem Hospital, um aus dem Krieg zurückkehrenden Soldaten zu helfen. Dabei kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen, denn sein Geheimnis muss gewahrt bleiben. Als er zu einem Sterbenden gerufen wird, stellt er fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Und der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt. Gemeinsam mit Tristan, der den Mann gebracht hat, versucht Miles herauszufinden, was mit dem Toten geschehen ist.

    Aufgrund des tollen Covers und der spannend klingenden Beschreibung war ich sehr gespannt und neugierig auf dieses Buch.
    Der Einstieg gelang mir gut ich war sehr gespannt, wie sich die Story entwickeln wird. Die Welt Aeland, in die mich dieses Buch entführt hat, hat mir gut gefallen, auch wenn ich sie manchmal ein klein wenig unübersichtlich fand und einiges gerne noch ausführlicher hätte beschrieben werden können. Dennoch war sie wirklich interessant, spannend und fesselnd und ich war fasziniert davon.
    Miles und Tristan beabsichtigten gemeinsam den Mord aufzuklären. Sie dabei zu begleiten, fand ich toll und ich war echt gespannt, was sie alles herausfinden. Ich hatte viele Fragen im Kopf und war gespannt auf die Auflösung.

    Eine prima Mischung aus Fantasy und Krimi. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich 4 von 5 Sternen vergebe.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Mai 2019 

    Seelenzauber

    Dr. Miles Singer kommt als hochdekorierter Kriegsheld nach hause. Schon immer wollte er Arzt werden und während seiner Militärzeit konnte er das Studium beenden. Die erlebten Kriegsgreuel haben seine Seele nie verlassen und nun arbeitet er in einem Hospital für kriegsversehrte Soldaten. Seine Fähigkeiten als Heiler, seine gesamte Vergangenheit muss er dabei verheimlichen. Dennoch unternimmt er, was möglich ist, um seinen Patienten zu helfen. Eines Tages taucht ein Fremder vor der Klinik auf, der einen Sterbenden im Arm hält. Zwar scheitert Miles’ Versuch, den jungen Mann zu retten, doch der tödlich Getroffene, kann ihm noch zuraunen, dass er vergiftet wurde und dass er Miles’ Hexenmal sieht.

    Die magische Welt von Kingston wird von Sturmsängern beherrscht, die das Wetter im Zaum halten. Ihre Fähigkeiten haben zu einem großen Aufschwung Aelands geführt, allerdings auch zum Krieg. Der Strom der heimkehrenden traumatisierten und verletzten Soldaten reißt nicht ab. Doch längst ist nicht alles so wie es scheint. Das Geheimnis des Toten, gilt es, zu enträtseln. Gemeinsam mit dem Fremden macht sich Miles daran, zu untersuchen, wer am Tod des jungen Mannes Schuld trägt. Miles kommt dabei nicht umhin, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

    Recht unbefangen geht man an diesen Fantasy-Krimi, doch schon nach wenigen Seiten ist man gefesselt. Zunächst vermutet man, der junge Arzt soll und will einfach nur herausfinden, wer das Opfer vergiftet hat. Bald schon entwickelt sich diese Frage in eine lebensverändernde Situation für Miles. Die Vergangenheit, die er eigentlich für immer hinter sich gelassen glaubte, drängt sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Macht zurück in sein Leben. Alles, was er als gegeben hinnahm, stellt sich als anders heraus. Und schließlich bleibt nur noch der Fremde als Vertrauter.

    Diese Mischung als Kriminalroman und Fantasy zieht einen wirklich in ihren Bann. Um wessen Wohl geht es? Inwieweit rechtfertigt der Zweck die Mittel? Und die immer wiederkehrende Frage nach dem Vertrauen. Wer hängt an welchem Faden? Wer manipuliert? Dieses Romandebüt kann man wirklich nur empfehlen, es entführt in eine fremde ähnliche Welt, die einen zum Teil schaudern lässt, immer fesselt und nie die Hoffnung verlieren lässt.

    Ein weiterer Band um die Kingston-Welt ist angekündigt.
    4,5 Sterne