Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise

Buchseite und Rezensionen zu 'Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise' von Richard David Precht
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise"

„Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte.“ (Richard David Precht)

Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie – Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens
Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?
Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich?“ ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!


• Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen
• Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!

Format:Taschenbuch
Seiten:400
EAN:9783442155286

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Rezensionen zu "Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise"

  1. Vorurteile abbauen!

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Mai 2020 

    Philosophen sind alte Männer, die in ihrem Kämmerlein, wahlweise Regentonne, sitzen und sich Sprüche ausdenken, die wahnsinnig weise klingen, aber gefühlt mit dem richtigen Leben soviel zu tun haben, wie der berühmte Fisch mit dem Fahrrad. So! Und da nützt mir auch kein Buch nix, lieber Herr Precht!

    Wie Sie sich dann doch mein Interesse erschlichen haben, grenzt schon fast an Täuschung. Munter plappern Sie drauflos, verknüpfen Ihre Kapitel mit Ortsnamen die mich neugierig machen, wie zum Beispiel Bielefeld (gibts das?) und Omicron Ceti III (Mr. Spock lässt "gefühlsecht" grüßen) und erzählen dann auch immer eine spannende Szene, die einen fast von ganz allein auf allerlei philosophische Fragen kommen lässt. Gekonnt streuen Sie dann die Meinungen der "alten Männer" ein und wenn man fast meint, mit einer Idee vollkommen konform zu sein - BAM - hauen Sie auch gleich mit den Gegenargumenten zurück.

    Aber so glimpflich kommt man nur im ersten Teil des Buches davon. Im zweiten Teil stellen Sie dann ganz unverblümt die wirklich schwierigen Fragen des Lebens. Darf man Tiere töten? Darf man Menschen töten? Mit einem einfachen Ja, oder Nein ist es auch hier nicht getan. Sterbehilfe ist auch eine Tötung. Aber vielleicht ist es erlaubt, unser Gehirn soweit zu manipulieren, dass wir keine Konflikte mehr austragen müssen. Ach, und wenn wir schon beim Denkorgan sind, wie wäre es, wenn wir uns gleich die richtigen Menschen züchten, oder zumindest von Anfang der ersten Zellteilung an, strengstens kontrollieren und eingreifen, wenns schief läuft?
    Antworten gibts nicht, nur Erinnerungshilfen von den "alten Männern".

    Im dritten und letzten Teil dann, setzte ich mich gefühlt in mein eigenes kleines Kämmerlein und dachte über Liebe, Freiheit, den Sinn des Lebens und Glück nach.

    Sie Schelm! Sie haben mir die Frage, wer ich bin und vor allen Dingen wie viele, nicht beantwortet. Sie haben mich nicht nur auf eine philosophische, sondern auch auf eine psychologische, neurowissenschaftliche und literarische Reise geschickt und das sehr geschickt. Lange habe ich Sie ignoriert und liegengelassen, sorry, aber wer konnte denn sowas ahnen?

    Und wer weiß, vielleicht bleibt ja auch etwas von Aristoteles bis Wittgenstein bei mir hängen.