Wasserpfade: Streifzüge an heimischen Ufern

Buchseite und Rezensionen zu 'Wasserpfade: Streifzüge an heimischen Ufern' von Torsten Schäfer
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Wasserpfade: Streifzüge an heimischen Ufern"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:288
Verlag: oekom verlag
EAN:9783962382261

Rezensionen zu "Wasserpfade: Streifzüge an heimischen Ufern"

  1. Sehr interessant!

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Okt 2021 

    Klappentext:

    „Torsten Schäfer nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Gewässer. Aufgebrochen in den Hitzesommern der letzten Jahre spürt er den Veränderungen nach, die der Klimawandel mit sich bringt.

    Im »Dreiflussland« zwischen Rhein, Main und Neckar beobachtet er, taucht ein, fühlt – und erzählt: von vergessenen Quellen im Wald, von Brunnenputzern und Welsfischern, von »seinem« Fluss, dem er von der Quelle bis zur Mündung folgt. Mit sprachlicher Eleganz zeichnet Schäfer ein einfühlsames Bild des Wassers.“

    Das was Autor Torsten Schäfer hier alles so notiert hat, tut beim lesen schon manches Mal echt weh. Die Veränderungen in den beobachteten Gewässern ist manchmal so erschreckend und man fragt sich als Leser: Wo soll das bloß noch hinführen?

    Seine Beschreibungen sind einerseits analytisch und anderseits eine Erzählung seiner Sichtweisen und Erfahrungen/Erlebnisse. Diese sind kurzweilig und lassen dieses Buch schnell weglesen. Tenor des Buches ist schnell klar und neben diesen Beschreibungen, sind mahnende Worte bzw. Fingerzeige in die berühmte Wunde sehr treffend beschrieben.

    Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechende und hochwertig. Feste Seiten und ein sehr guter Einband lassen dieses Buch auch haptisch und optisch positiv erscheinen.

    Schäfer beleuchtet bei seinen Recherchen „seinen“ Lebens- und Wohnraum. Das sei hier nochmal klar herausgestellt. Wer das jetzt auf alle Gewässer münzt, hat den Sinn des Buches nicht verstanden. Jeder muss mal selbst seine Umgebung näher betrachten und vor allem schützen…das macht aber eben erst Sinn, wenn man das Ganze auch mal genauer analysiert, so wie es Schäfer hier getan hat.

    Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sterne!

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