Waldeskälte: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Waldeskälte: Thriller' von Martin Krüger
4.3
4.3 von 5 (7 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Waldeskälte: Thriller"

In Eigerstal, einem kleinen Bergdorf in den Schweizer Alpen, verschwindet spurlos ein junges Mädchen. Leutnant Valeria Ravelli übernimmt die Ermittlungen und kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie hat noch eine persönliche Rechnung offen: Vor 21 Jahren wurden schon einmal drei Mädchen verschleppt. Zwei wurden ermordet. Die Einzige, die zitternd und ohne Erinnerung aus der Waldeskälte heimfand, war Valeria selbst. Sie ist überzeugt: Der Täter gehört zur Dorfgemeinschaft, damals wie heute. Um ihm auf die Spur zu kommen, muss Valeria in den Nebel ihrer Vergangenheit zurückkehren.

Format:Broschiert
Seiten:448
Verlag: HarperCollins
EAN:9783749901524

Rezensionen zu "Waldeskälte: Thriller"

  1. Ein Dorf mit dunklen Geheimnissen

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 27. Nov 2021 

    In dem kleinen Bergdorf Eigerstal in den Schweizer Alpen ist ein Mädchen verschwunden. Bereits zwanzig Jahre zuvor verschwanden schon einmal Mädchen. Von dreien kehrte nur eine zurück – Valeria Ravelli. Sie kann sich bis heute nicht erinnern, was damals wirklich vorgefallen ist, aber sie ist sich sicher, dass der Täter jemand aus dem Dorf sein muss. Inzwischen ist sie bei Interpol, doch sie übernimmt den Fall und kehrt dahin zurück, wohin sie eigentlich nie mehr wollte. Wenn sie das Mädchen finden will, ist Eile geboten, denn Nebel scheint alles zudecken zu wollen.
    In diesem Thriller herrscht eine düstere und bedrohliche Atmosphäre. Dafür sorgen nicht nur die Wetterbedingungen, sondern auch die Menschen, die verschlossen und Fremden gegenüber misstrauisch sind.
    Die Vergangenheit hat Valeria bis heute nicht losgelassen. Obwohl sie eines der Opfer war, fühlt sie sich auf eine Weise auch schuldig. Sie ist aber nicht wirklich nahbar und so funktioniert die Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei anfangs auch nicht besonders. Dann stößt auch noch Chloe Muston dazu, die damals die Ermittlung geführt hat und den Täter nicht dingfest machen konnte. Auch sie hat der Fall nie losgelassen. Eine interessante Persönlichkeit ist auch Elias, der Valeria informierte.
    Was den Täter zu seinen Taten bewogen hat, bleibt lange verborgen. Die unterschwellige Spannung ist immer zu spüren, doch erst zum Schluss hin nimmt die Spannung wirklich Fahrt auf und endet mit einem dramatischen Showdown.
    Mir hat dieser Thriller gut gefallen und ich könnte mir weitere Fällt für Valeria Ravelli vorstellen.

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  1. Chance verpasst

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 23. Nov 2021 

    Dieser Thriller mit Schauplatz in einem abgeschiedenen Dorf in den Schweizer Alpen war eines der Bücher auf meinem SUB, auf das ich mich am meisten gefreut habe, aber letztlich war ich doch eher enttäuscht.
    Das düstere, fast gruselige Setting hat mir gut gefallen und entsprach genau meinen Erwartungen. An Spannung hat es dem Buch außerdem auch nicht gefehlt – aber das darf man bei einem Thriller ja durchaus erwarten. Trotzdem konnte es mich inhaltlich nicht ganz überzeugen.
    Während ich die verschrobenen Charaktere im Dorf noch interessant fand, arbeitete die Ermittlerin von Interpol, die im Mittelpunkt stand, aus meiner Sicht teilweise mit sehr merkwürdigen Herangehensweisen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eine Stirnlampe in einem dunklen Raum aufzusetzen und anzuschalten, während auf mich geschossen wird, erscheint doch höchst lebensmüde. Auch nicht ganz nachvollziehbar war für mich, wie es sein kann, dass eine Gruppe Mädchen mit einem Schulprojekt näher an der Wahrheit war, als die ermittelnde Polizei es ist.
    Gestört hat mich außerdem, dass einige Nebengeschichten nicht auserzählt werden. Auch die sehr detailreichen und bildhaften Beschreibungen der Natur und der Rauheit der Berge hätten in meinen Augen durchaus weniger umfangreich ausfallen können – aber das ist natürlich auch Geschmackssache.
    Insgesamt konnte mich „Waldeskälte“ zwar (stellenweise gut) unterhalten, aber ich hatte mir ausgangs definitiv mehr davon erhofft.

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  1. Leider nicht so ganz warm geworden

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 06. Sep 2021 

    Ach, ich weiß auch nicht so recht… Ehrlich gesagt fällt es mir hier schwer, eine vernünftige Rezension abzugeben. Das Buch ist an sich objektiv betrachtet sicher nicht schlecht. Die Handlung war gut, der Schreibstil (bis auf eine Sache, die mich massivst gestört hat, siehe unten) eigentlich auch vernünftig, die Beschreibungen eindrücklich, und doch bin ich mit dem Buch nicht wirklich warm geworden.
    Ich fand keinen der Charaktere irgendwie tiefgehend, trotz des Versuchs, das Trauma von Valeria mehr als oft genug miteinfließen zu lassen (aber irgendwie war das dann halt auch die einzige Charakterisierung von ihr, die bei mir ankam, und das auch eher flach); sympathisch fand ich auch niemanden so richtig, was bei mir schon wichtig ist.
    Da ich eher handlungsorientiert bin, waren mir persönlich die Beschreibungen oft zu viel und vor allem teilweise auch unnötig. Valerias Gedankenwelt - besonders in den Momenten, in denen "der Täter" mit ihr in Gedanken spricht - hat mich irgendwie etwas irritiert und fand ich eher störend als gelungen.
    Den Satzbau fand ich öfter misslungen, da Krüger seeeehr gerne eingeschobene Nebensätze verwendet – ganz besonders mitten in der direkten Rede. Das ist zwar an und für sich eine feine Sache und bringt Abwechslung, hier war es mir aber einfach viel zu viel, sodass es mich doch gewaltig gestört hat. Ich mag da aber auch etwas zu empfindlich sein.

    Die Handlung an sich und die Auflösung fand ich zufriedenstellend, aber auch hier nicht der totale Kracher. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es liegt. Sicher kennt ihr das auch, dass man bei etwas gar nicht so genau sagen kann, was einen eigentlich stört, aber man wird und wird nicht warm damit. So war das hier bei mir, daher tu ich mir auch sehr schwer mit einer Bewertung.
    Für mich war es eher Mittelmaß und verdiene damit 3 Sterne. Aber irgendwie… wenn ich versuche, es objektiv zu betrachten, find ich das schon ein wenig hart, denn ich glaube, es ist eigentlich schon ganz gut – nur wir beide haben halt nicht so ganz zusammengepasst, aus welchen Gründen auch immer. Daher eher 3,5. Nur leider kann man ja nur ganze Sterne vergeben.

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  1. spannender Pageturner

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 31. Aug 2021 

    Nachdem ein Mädchen spurlos verschwunden ist, begibt sich Leutnant Valeria Ravelli zurück in ihren Heimatort, um die Ermittlungen zu übernehmen. Denn schon vor 21 Jahren sind schon einmal drei Mädchen verschwunden. Nur Eines ist ohne Erinnerungen wieder aufgetaucht und das ist Valeria selbst. Doch bei einem ist sie sich sicher: Der Täter gehört zur Dorfgemeinde und in beiden Fällen ist es derselbe.

    Ich bin super schnell in die Geschichte hineingekommen. Man ist als Leser auch sofort ohne viel Vorgeplänkel im Fall involviert. Der Schreibstil war auch schön einfach und die Kapitellängen fand ich sehr angenehm.
    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es gibt auf jeden Fall die Atmosphäre des Buches wieder. Düster, kalt und mysteriös. Auf die Hütte, die abgebildet ist, hat ihre Auftritte in der Geschichte.

    Als Leser wird man immer mal wieder in eine falsche Fährte gelockt. Ich habe einen Moment gebraucht um die ganze Story zu durchschauen. Es gab immer wieder so kleine Anzeichen, bei denen es dann zum Schluss 'klick' gemacht hat.
    Die Ermittlerin war sehr sympathisch auf mich. Man hat genug aus ihrem Leben erfahren, ohne dass es langweilig gewesen wäre oder man von der Flut an Infos überfordert gewesen wäre. Dadurch, dass sie ihre Erinnerung an die Tat verloren hatte, hat man als Leser mit ihr zusammen die ganze Sache neu erfahren.

    Ich kann diesen Thriller definitiv empfehlen. Mir hat er sehr gut gefallen.

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  1. Ein komplexer Thriller mit einer bedrückenden Atmosphäre

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Aug 2021 

    Valeria Ravelli wurde vor 21 Jahren mit ihren Freundinnen entführt.Sie wurden in die Wälder von Eigerstal,ihrem Heimatdorf,verschleppt.Sie überlebte es und arbeitet nun bei Interpol als Leutnant.Als wieder ein junges Mädchen in Eigerstal verschwindet nimmt sie zögerlich ihre Ermittlungen auf.Dabei wird Valeria mit ihrer schweren Vergangenheit konfrontiert.Gibt es bei dem aktuellen Fall eine Verbindung?

    Der Schreibstil ist leicht,eher ruhig und dichter geschrieben.Die Protagonisten sind ansprechend und authentisch dargestellt.Dabei gefiel mir Valeria sehr gut als Hauptperson.Die Spannung steigert sich allmählich und wirkungsvoll.

    Fazit:Dieser Thriller spielt in der Schweiz,genauer gesagt,am Gotthard,ab.Das kleine Bergdorf Eigerstal ist umgeben von Wäldern.Die Nebel und Nässe,die Rückblenden von Valeria und ihre Träume und die Suche nach der 14 jährigen Nora dieses Mischung macht den Thriller spannend und fesselnd.Dazu kommt noch die bedrückende Atmosphäre oder Stimmung.Der Autor spricht aber auch aktuelle Themen wie Umweltschutz,Tourismus und seine Folgen oder Umweltverschmutzung an.Die Charaktere und die Dorfbewohner sind zum Teil komplex angelegt wie auch die Story selbst.Beim lesen wurden meine Fragen eher mehr statt weniger.Das Buch wird in zwei Teile unterteilt dabei sind die einzelnen Kapitel nicht allzu lang.Den schweizerischen Dialekt,den ich hier nicht gefunden habe,habe ich nicht vermisst.Ich glaube sogar dass er in diese Story nicht gepasst hätte.Dieser Thriller war für mich aufregend und fesselnd. Er ist in meinen Augen fast schon opulent auch von der Seitenzahl her.Deshalb hatte ich auch etwas länger gebraucht um das Buch zu lesen.

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  1. Ich bin dabei...

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Aug 2021 

    „Waldeskälte“
    Der in Rheinland Pfalz lebende, deutsche Autor Martin Krüger wurde durch die „Winter & Parkov“ Thrillerserie sowie anderen Werken erfolgreich & bekannt.
    Der HarperCollins Verlag veröffentlicht „Waldeskälte“ am 24.08.21.
    Dreh- & Angelpunkt der Geschichte ist das Leben der Interpol-Ermittlerin Valeria Ravelli.
    Das Cover beamt mich in die nebligen Berge der Schweiz. Gut gelungener Eyecatcher!

    Zum Inhalt:
    Die Ermittlerin Lt. Valeria Ravelli, wurde in einem kleinen Bergdorf im Eigerstal, geboren.
    Schon als junge Erwachsene,kehrte sie der Schweizer Enklave,den Rücken.
    Seither lebt & arbeitet sie in Zürich.
    Überraschend erreicht sie eines Abends, ein Anruf von Elias Mattei, - ihrem früheren Jugendfreund.
    Elias bittet um ihre Hilfe. In ihrem Geburtsort wird Nora – seine Nichte, schon seit Tagen vermisst.
    Die Spurenlage weist Parallelen zu einem Verbrechen von vor 21 Jahren auf.
    Valeria, die sich geschworen hatte, niemals in ihren Heimatort zurückzukehren, wird gebeten, bei der Suche nach Nora, zu helfen.
    Sie könnte aufgrund ihrer Vergangenheit,einen direkten Bezug,zu dem möglichem Verbrechen, haben.
    Schon wenige Stunden nach ihrer Ankunft im Eigerstal, werden vergessenen Bedrohungen zu einer aktuellen Gefahr für Lt. Ravelli, ihre Kollegen & Bewohner des Ortes.

    Mein ganz persönlicher Leseeindruck

    Lesefluss:
    Als Leserin kann ich mich sofort in Vals Ängste, Befürchtungen & physischen Reaktionen hineinversetzen.
    Die Grenzen zwischen meiner Person & dem Gelesen, verschwimmen und ich bin mitten im Geschehen.
    Val´s Frösteln, Ängste, & Gedanken,werden zu meinen.
    Ihre aufregende Vergangenheit, Familiengeschichte, Freundschaften & Feindschaften - ich erlebe & „spüre“ ihre Emotionen.
    Die aufsteigende Feuchtigkeit des Nebels, die Stimmen des Waldes, ich fühle die Nässe auf meiner Haut, höre die Stimmen.
    Die Augen des Bösen folgen Valeria und - mir.
    Ich lese.
    Seite um Seite steigert sich die Spannung und bleibt kontinuierlich auf einem guten Niveau.
    Schreib-/Erzählstil:
    Der flüssige, gekonnt emotionale Appell des Schreibstils, nimmt mich mit und ich kann nur schwerlich,eine Lesepause einlegen.
    Die Geschichte ist so vielschichtig, versehen mit immer neuen Wendungen und Ereignissen, da kommt vieles, aber definitiv keine Langeweile auf.
    Cliffhanger:
    Die Kapitelübergänge sind geschickt, durch gezielt eingesetzte Cliffhanger, gestaltet. Dadurch wird der Thrill erhöht & die Neugier geweckt.
    Ein wirklich sehr schön zugefügtes Detail:
    Der Ermittler Parkov ( Parkov & Winter Thriller),trifft in Zürich in der Interpol-Zentrale auf Ravelli.
    Nun gibt es eine Verbindung zwischen der Thrillerserie: „Winter & Pankow „und Leutnant Valeria Ravelli.
    Das Finale:
    Es erstreckt sich über mehrere Kapitel.
    Jeder, in die Geschichte verwobene Erzählstrang,wird geschickt aufgenommen und mit den anderen verknüpft.
    Eine atemraubende Täter-Jagd, mit unerwarteten Ereignissen sowie dem unvorhersehbaren Ende, runden das Leseerlebnis ab.

    Fazit:
    Ein tolles, spannendes Buch,dem hoffentlich noch viele Weitere, folgen werden.
    Sehr gerne vergebe ich eine ausgezeichnete 5*Sterne Bewertung für dieses, außerordentlich gelungene Buch!

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  1. super Spannend

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 16. Aug 2021 

    Der Einstieg in diese Geschichte beginnt fast mit einem Alptraum, Leutnant Valeria Ravelli sie arbeitet bei Interpol bekommt einen Anruf, aus ihrer Vergangenheit, aus ihren Heimatdorf Eigerstal, sie wollte eigentlich nicht mehr dorthin zurückkehren, aber ein Anruf verändert alles. Denn vor 21 Jahren wurden dort ihre beiden Freundinnen ermordet und sie alleine konnte ihrem Peiniger entkommen und leider wurde der Täter niemals gefasst. Und jetzt ist wieder ein Mädchen verschwunden und alles deutet darauf hin das die Taten von damals und auch jtzt diese einen Zusammenhang zeigen, nur welchen. Also stellt sich Valerie ihrer Vergangenheit und macht sich auf um den Täter zu finden. Die Umgebung und die Erzählungen sind ziemlich genau erzählt, und die Ermittlungen gestalten sich schwierig, aber sie bekommt Hilfe von Cloe Muston, sie hat damals auch in Valeries Fall ermittelt. Leider kann sich Valerie an nichts mehr erinnern, was damals geschehen ist, warum auch immer und sie möchte sich glaub ich auch h nicht mehr erinnern. Sie traut auch niemanden hier im Dorf, denn sie ist sich ziemlich sicher, der Täter ist jemand vom Dorf. Sie misstraut sogar den Onkel des vermissten Mädchens Elias Mattai. Damals wurde der behinderte Xaver Baumann als Täter in Frage gestellt, aber die beiden Frauen glauben nicht das er es war, durch ihn und seine Zeichnungen finden sie einiges heraus. Noras Tagebuch wurde gefunden und langsam bekommt Valerie Erinnerungsfetzen in ihrem Gedächtnis. So nach und nach kehren die alten Erinnerungen zurück. Es war so spannend geschrieben von Anfang bis zum Schluss, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen bis ich am Ende angelangt war und wusste wer hinter dem alles steckt. Das war echt erste Sahne und ich empfehle es gerne weiter.

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