Vicious - Das Böse in uns: Roman (Vicious & Vengeful)

Rezensionen zu "Vicious - Das Böse in uns: Roman (Vicious & Vengeful)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 19. Jan 2020 

    Spannung pur

    Die beiden jungen und brillanten Medizinstudenten Victor Vale und Eli Ever planen ein Experiment, durch das sie zu Superhelden werden wollen. Und es klappt tatsächlich, denn beide kommen verwandelt ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, während Victor anderen Schmerz zufügen oder nehmen kann. Doch Superkräfte allein machen keine Superhelden und aus Freunden werden Feinde.

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, denn die Beschreibung hat mich total fasziniert und an eine Kombi aus Flatliners und X-Men erinnert.
    Der Schreibstil war gut verständlich und ließ sich flüssig lesen. Ich konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen und folgen.
    Die beiden Hauptcharaktere Victor und Eli waren richtig gut dargestellt und ich fand beide sehr interessant. Ihre Entwicklungen fand ich spannend und ich habe sie voller Neugierde verfolgt.
    Die Story fand ich richtig gelungen und absolut spannend. Ich mochte das düstere und das hohe Tempo extrem gerne. Dadurch konnte ich das Buch einfach nicht mehr beiseite legen. Sehr ansprechend waren die Zeitsprünge, denn man switcht mit den Kapiteln zwischen heute und vor zehn Jahren hin und her. Ich konnte das gedanklich problemlos ordnen und das dadurch erzeugte Tempo bestens genießen. Durch diese Rückblicke erfährt man, was damals passierte und auch wie es dazu kam, dass Victor und Eli zu Feinden wurden.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch sowohl Fantasy- als auch Thrillerelemente beinhaltete. Eine perfekt gelungene und äußerst spannende Mischung.

    Dieser Fantasy-Thriller konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 08. Dez 2019 

    Außergewöhnliche

    Victor Vale und Eliot Cardale lernen sich an der Lockland University kennen. Sie sind hochintelligente Medizinstudenten und Freunde. Aber nicht so richtige Freunde. Und nun müssen sie ihre Abschlussarbeiten abgeben. Eli will mit seinem Thema provozieren und ruft damit Geister, die er eigentlich nicht wecken wollte. Und nun wollen sowohl er als auch Victor sterben, um zu leben, um außergewöhnlich zu werden. Eliot meint nämlich, es müsse Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten geben und er wollte die Gesetzmäßigkeiten finden, aus den die Außergewöhnlichen entstehen. Victor geht einen ketzerischen Schritt weiter. Kann man diese außergewöhnlichen Fähigkeiten erwerben?

    Irgendwie gelingt das Experiment, aber zu einem hohen Preis. Mit der Freundschaft der jungen Männer ist es vorbei. Und jeder für sich muss feststellen, dass etwas fehlt. Jahre vergehen und beide haben sehr unterschiedliche Wege beschritten. Vergessen haben sie sich aber nie und beide haben beschlossen, dass es besser für die Menschheit ist, wenn der jeweils andere endgültig und für immer aus dem Verkehr gezogen wird. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendelt die Handlungsebene dieser auf eine Trilogie angelegte Geschichte. Im weitesten Sinne fühlt man sich vielleicht an Jekyll und Hyde erinnert, denn die außerordentlichen sind eher keine Stubentiger.

    Alte Freunde und neue Freunde, alte Feinde und neue Feinde. Toleranz und Auslöschung. Victor und Ele starten an einem Ausgangspunkt und entwickeln sich doch ganz unterschiedlich. Zum fünften Gebot (Du sollst nicht töten) haben sie eine sehr eigene Einstellung. Doch wie der Titel dieses Pageturners schon andeutet, sowohl Eli als auch Vic sind vicious, sie tragen Böses in sich. Doch irgendwie schafft es die Autorin Sympathien zu wecken. Vielleicht schlägt man sich auf eine Seite, auf jeden Fall aber erwartet einen atemberaubende Spannung und reichlich wenig Entsetzen über Menschen, die einfach weggefetzt werden. Dennoch kann man den Roman einmal begonnen nicht mehr aus den Händen legen. Viel zu schnell ist deshalb das Ende erreicht und es bleibt nichts anderes als auf den nächsten Band zu warten.

    Außerordentlich spannend und nichts für schwache Nerven.

    4,5 Sterne