Trophäe

Buchseite und Rezensionen zu 'Trophäe' von Steffen Jacobsen
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird.

Format:Taschenbuch
Seiten:544
Verlag: Heyne Verlag
EAN:9783453437623

Rezensionen zu "Trophäe"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 22. Nov 2014 

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Elisabeth Caspersen, die Erbin eines großen Industrie-Imperiums , findet nach dem Tod ihres Vaters, eine CD in seinem privaten Tresor. Als sie sich den Film darauf ansieht ist sie total geschockt. Er zeigt wie eine Horde von Jägern einen Mann zur Strecke bringen und töten. Bei einem der Männer ist sie sich sicher, ihren Vater zu erkennen. Sie heuert den exklusiven Privatdetektiv Michael Sander an, der sich auf schwierige Fälle spezialisiert hat und nur durch Mundpropaganda gefunden werden kann. Der Ex-Soldat und Ex-Polizist nimmt den Fall an und kommt einem gefährlichen Gegner auf die Spur.

    Was für ein Buch. Von der ersten Seite war ich von der Handlung gefangen. Gleich zu Beginn muss der Leser sich mit einer Jagd auf Menschen auseinandersetzen. Und auch wenn sie nicht besonders lang ist, hat sie mich ganz schön mitgenommen. Wie muss es dann erst Elisabeth Casparsen gegangen sein, die sich völlig unvorbereitet diesen Film ansieht und darauf auch noch ihren Vater zu erkennen glaubt? Sie ist so geschockt, dass sie Michael Sander engagiert um herauszufinden ob ihr Vater wirklich daran beteiligt war, wer das Opfer ist und ob es Hinterbliebene gibt, denen sie unter die Arme greifen kann.

    Michael Sander kam mir vor wie ein kleiner MacGyver. Er bastelte zwar keine Bomben aus Kaugummipapier und Büroklammern, aber er ist total taff und hat es echt drauf. Außerdem war er mir sehr sympathisch. Aber das Buch handelt auch von der Polizeikommissarin Lene, die in einem Fall von Selbstmord eines hochdekorierten Ex-Militärs ermittelt, der vielleicht doch ein Mord war.

    Der Autor hat hier wirklich ein tolles Buch geschrieben. Einen intelligenten Thriller, der nicht nur brutal, sondern auch gefühlvoll und teilweise sogar humorvoll daher kommt. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung blieb konstant hoch und sorgte dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Ermittlungsarbeit von Sander war sehr abwechslungsreich und interessant. "Trophäe" ist ein rundum gelungenes Buch für das ich sehr gerne 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung vergebe. Ich wünsche allen interessierten Lesern ganz viel Spaß mit dieser knallharten Geschichte.

    © Beate Senft