Totholz

Buchseite und Rezensionen zu 'Totholz' von Andreas Föhr
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Totholz"

Leo Kreuthner ist außer sich: Da wagt es doch so ein dahergelaufener Lump, ihm bei der Schwarzbrennerei Konkurrenz zu machen! Das muss selbstredend sofort unterbunden werden – wenn nötig auch mithilfe einer alten Kanone aus dem 18. Jahrhundert … Währenddessen führt eine nicht ganz freiwillige Zeugenaussage Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach zu einer im Wald vergrabenen Leiche, die so stark verbrannt ist, dass sie nicht identifiziert werden kann. Kurz darauf ist auch noch die Zeugin wie vom Erdboden verschluckt, doch eine erste Spur weist auf drei abgelegene Anwesen. Die Gespräche mit den eigenbrötlerischen Bewohnern gestalten sich skurril bis schwierig, und Wallner ahnt bald, dass alle drei Familien dunkle Geheimnisse hüten. Aber wer hat etwas mit der Leiche im Wald zu tun?

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:385
Verlag: Knaur eBook
EAN:

Rezensionen zu "Totholz"

  1. Ein überzeugender Regionalkrimi

    Dieser Regionalkrimi der sich in Miesbach abspielt beinhaltet 52 Kapitel. Da ich einige der Vorgängerbücher kenne bin ich sehr gut in diesen Krimi hinein gekommen. Die Protagonisten sind mal skurril, mal eigenbrödlerisch und sehr sympathisch dargestellt. Besonders wieder Leo Kreuthner den ich gleich wieder in mein Herz geschlossen hatte. Kommissar Wallner mit seinen Ermittlungen hat mir auch sehr gefallen. Der Schreibstil ist leicht und bildhaft und die Atmosphäre meiner Meinung nach eher kompakter. Der Dialekt ist fast allgegenwärtig was den Inhalt des Buches bayrisch urig und sympathisch macht dabei wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten erzählt. Ich musste während des lesens öfters schmunzeln und lächeln und so wurde die Story für mich persönlich heiter zu lesen. Aber die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Auch sie steigert sich langsam aber kontinuierlich. Da die Story immer wieder ein Jahr in die Vergangenheit zurückgeht wirkte der Krimi leicht komplex auf mich. Meiner Ansicht nach sind es zudem zwei Handlungsstränge und dadurch wird die Story zunehmends aufregender zu lesen. In diesem Krimi wechseln sich die Spannung und der Humor stimmig ab und das Setting passt absolut zur Story die diesesmal auch romantisch wird. Die Story wurde für mich persönlich mit der Zeit immer chaotischer und im letzten Drittel sowieso. Gegen Ende zog sich leider die Story für mich dann doch noch etwas hin. Das Ende selbst hatte ich so nicht erwartet. Dies ist der elfte Band einer bisher elfteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht die Vorgängerbücher zu kennen. Der Regionalkrimi aus dieser Reihe hat mich wieder überzeugt und mich sehr gut unterhalten. Ich vergebe daher gerne vier Sterne.