Todeswall: Ein Ostsee-Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Todeswall: Ein Ostsee-Krimi' von Katharina Peters
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5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Todeswall: Ein Ostsee-Krimi"

Der Tod einer jungen Frau, die angeblich von einem Balkon gestürzt ist, beunruhigt ganz Wismar und die private Ermittlerin Emma Klar. Vor vielen Jahren hat sie als Polizistin den Mord an deren Mutter nicht aufklären können. Hat Anna Bohn, die Tochter, mehr über das Schicksal ihrer Mutter herausgefunden und musste daher sterben? Auf Bitten der Polizei beginnt Emma zu recherchieren. Dabei stellt sie nicht nur fest, dass Annas Freund am Hafen Drogen verkauft, sondern dass ihr Vater kaum Trauer zeigt und sich mit seinen Kindern wie in einer Festung verschanzt ...

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:345
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Rezensionen zu "Todeswall: Ein Ostsee-Krimi"

  1. Würdige Fortsetzung der Reihe

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Dez 2020 

    In Wismar stürzt eine junge Frau im Drogenrausch vom Balkon, vollgepupt mit Drogen. Emma Klar, private Ermittlerin und nebenbei immer wieder in Sondereinsätzen für das BKA tätig, wird hellhörig, als sie den Namen der Frau erfährt. Diese war die Tochter eines Mord- und Vergewaltigungsopfhers am Beginn von Emmas Polizeikarriere in Dresden. Damals soll das Opfer, eine Ehefrau und, wie gesagt Mutter, Kontakte über eine Sex-Dating-Seite gehabt haben und so an ihren Mörder, der im Übrigen nie gefunden wurde, gehabt haben. Nur konnte sich damals niemand vorstellen, dass das Opfer auf solchen seitn unterwegs war. Und nun, sechs Jahre später, kann sich ebenso wenig jemand aus dem Umfeld der Frau erklären, was diese mit Drogen zu tun haben könnte. Da auch der eigentlich zuständige Wismarer Kommissar nicht so ganz von der Unfalltheorie überzeugt ist, schaltet er Emma Klar ein. Diese verbeißt sich in den fall, auch in der Hoffnung, den Mord an der Mutter doch noch klären zu können. Recherchen im Umfeld der beiden Toten bringen Emma auf die Spur einer Organisation, die es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, all zu selbstbewusste Frauen im Auftrag ihrer Partner zu bestrafen. Emma ahnt diese Zusammenhänge, kann aber zunächst mit nichts außer Vermutungen aufwarten, da ihr diabolischer Hauptgegner, der im Hintergrund die Fäden zieht, sich keine Blöße gibt. Doch dann bekommt sie Hilfe und unerwarteter Seite.

    "Todeswall" ist der fünfte Roman der Emma-Klar-Reihe von Katharina Peters, das Strickmuster folgt den Vorgängerromanen, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Wie immer sind die Gegner äußerst brutal (für mich so hart an der Grenze). Was mich am konkreten Roman ein kein wenig stört, ist die unvermittelte und nicht im positiven Sinne überraschende Auflösung des Unfalltodes, als sich am Ende wider der Erwartung Emma als nicht im Zusammenhang mit dem Mord an der Mutter stehend erweist.

  1. Die Bücher von Katharina Peters werden immer besser

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Nov 2020 

    Als Emma Klar von Fall der tödlich verunglückten Anna Bohn liest, klingeln bei ihr die Alarmglocken. Sie kann sich noch recht gut an die ermordete Mutter von Anna Bohn erinnern. Damals war sie noch in ihrer Anfängerzeit, der Fall konnte nicht aufgeklärt werden. Im Fall von Anna Bohn sieht alles nach einem Unfall durch Drogenmissbrauch aus. Auch die Polizei hat in diesem Fall so ihre Zweifel und bitte Emma in ihrer Aufgabe als Privatermittlerin um Unterstützung. Doch eine Spurensuche ist gar nicht so einfach. Dass der ehemalige Freund von Anna mit Drogen dealte, ist bekannt. Aber beide hatten sich bereits Monate zuvor getrennt. Im Gegenteil, Anna war ein sogenanntes Vorzeigekind. Das angestrebte Abitur sollte auf jeden Fall ein 1er Abi werden. Danach das Studium, alles war schon vorgeplant. Das Gespräch mit Annas Vater zu diesem Fall gestaltet sich schwierig. Er blockt alles ab, baut einen Schutzwall um sich und seine Familie und schickt seinen Anwalt vor.

    Trotz allem Beharrlichkeit zahlt sich aus. Emma geht weit in die Vergangenheit zurück und betrachtet dabei auch noch die Ermordung von Annas Mutter. Und es zeigen sich die ersten Ergebnisse.

    In welches Wespennest sie dann gestochen hat und was sich aus diesem vermeintlichen Unfall mit Todesfolge entwickelt, damit hätte ich nie gerechnet. Im Grunde hatte sie mit ihren Ermittlungen eine Welle losgetreten und ahnte nicht, was alles auf sie zukam.

    Erst einmal muss ich sagen, je mehr Bücher ich von Katharina Peters lese, umso spannender und besser werden diese. Die Autorin hat es auch dieses Mal wieder verstanden eine Geschichte zu verfassen, die einem von der ersten Zeile weg fesselt. Man will einfach wissen, was weiter passiert. Man versucht mit zu ermitteln, doch immer wenn man denkt, ist doch klar, so muss es sein, taucht eine Wendung auf, die den Fall in eine andere Richtung lenkt.

    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.