Todestreue: Kriminalroman (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)

Buchseite und Rezensionen zu 'Todestreue: Kriminalroman (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)' von Peter Gallert
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Todestreue: Kriminalroman (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:432
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Todestreue: Kriminalroman (Ein Martin-Bauer-Krimi 3)"

  1. Elternzeit

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 17. Jul 2020 

    Der Polizeiseelsorger Martin Bauer ist nun schon eine Weile in Elternzeit. Es gefällt ihm ganz gut, für Frau und Tochter da zu sein. Doch als seine Frau Sarah ihn für eine jugendliche Freundin um Hilfe bittet, sagt er natürlich nicht nein. Dass er damit wieder näher an seine Arbeit herankommt, ahnt Bauer in dem Moment nicht. Er möchte der jungen Yildiz einfach nur helfen, ihren Freund Leon Berger von einem Motorradclub loszueisen. Nur kurze Zeit später wird die Leiche einer jungen Frau auf einem Schrottplatz gefunden und Leon Berger ist der Mordverdächtige. Etwas passt an der Geschichte nicht, Yildiz ist sicher, dass ihr Freund kein Mörder sein kann.

    Auch in seinem dritten Fall kann der Polizeiseelsorger Martin Bauer es nicht lassen, zu ermitteln. Obwohl er in der Elternzeit logischerweise nicht in die Polizeiarbeit eingebunden ist, kommt er als Unterstützung seines Vertreters mit dem Fall in Verbindung. Und er glaubt Yildiz, die von der Unschuld Leons überzeugt ist. Leon Berger, der vaterlos immer nach Halt gesucht hat und glaubte, dies im Motorradclub zu finden, ist Bauer gegenüber allerdings ausgesprochen misstrauisch. Er ist alles andere als überzeugt, dass es sinnvoll wäre sich zu stellen. Da haut er lieber erstmal ab.

    Martin Bauer und die Kommissarin Verena Dohr sind wirklich ein gutes Gespann. Zwar sind sie nicht immer einer Meinung, aber sie funktionieren als Team. Da kann man die Elternzeit schon mal außer Acht lassen. In diesem neuen spannenden Fall können sie dennoch eben wegen der Elternzeit nicht so eng zusammenarbeiten. Und Bauers Dickkopf ist hinlänglich bekannt, wenn er den Eindruck hat, er wird gebraucht, dann setzt er sich schon mal über Anweisungen, sich rauszuhalten, hinweg. In diesem Fall um einen Motorradclub und sein neuestes Mitglied erlebt man einige Überraschungen und es wird deutlich, dass es mit einer Wildwestromantik nicht allzu weit her ist. Die Sache kann gefährlich werden. Vielleicht kommt die Sache etwas langsam in Gang, aber dennoch entfaltet sich ein packendes und interessantes Geschehen. Polizeiseelsorger Martin Bauer versteht es, seine Leser zu fesseln.