Teufelshorn

Buchseite und Rezensionen zu 'Teufelshorn' von Fredrika Gers
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Teufelshorn"

Bei einer Bergtour verunglückt ein Funktionär des örtlichen Skiverbands tödlich. Abgründe tun sich auf. Die Teilnehmer, allesamt Lokalgrößen, wollten auf der Wanderung einen Streit beilegen: Der Verband plant, sein Trainingsgebiet zu verlegen - eine Entscheidung von kommunalpolitischer Sprengkraft, die manchen die Karriere kosten dürfte. Und so kommt schnell der Verdacht auf, dass es sich um Mord handeln könnte. Zeit für Hauptwachtmeister Holzhammer, die Ermittlungen aufzunehmen!

Format:Hörbuch-Download
Seiten:0
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Rezensionen zu "Teufelshorn"

  1. Der Holzhammer trifft

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 09. Mär 2016 

    Die Funktionäre des Ortes begeben sich auf eine Bergwanderung. Der DSV erwägt, seine Aktivitäten vom Götschen an den Jenner zu verlegen und im Rahmen der Tour sollen die entstandenen Konflikte zur Zufriedenheit aller gelöst werden. Dumm nur, dass nicht alle Teilnehmer das Endes des Weges lebend erreichen. Hauptwachtmeister Holzhammer soll den Vorgang untersuchen und schnell fallen ihm ein paar Ungereimtheiten auf, die an ein Verbrechen denken lassen.

    Beim Vortrag der Regionalkrimis aus bestimmten Gefilden ist man häufig versucht, sich der Herkungt des Vorlesers zu versichern, nur um mitunter überrascht zu werden. Michael Schwarzmeier jedenfalls versieht die Figuren mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit, wodurch die Lesung einen zusätzlichen Reiz erhält. Da knarzen und granteln die Akteure, so dass Hörer mit einem eher nördlichen Hintergrund vielleicht etwas Mühe haben könnten, sich aber bei der urigen Intonation bestens unterhalten fühlen.

    Und so gräbt sich Holzhammer in diesen Fall. ER überblickt die Sache besser als sein Chef, der so nicht von seinem Abstellgleis herunterkommen wird. Als Einheimischer hat Franz einfach bessere Beziehungen, da fragt er einfach die Marie, ob nicht nicht einmal herumhorchen könnte, was der Dorfklatsch so hergibt. Und entgegen der kugelrunden Gemütsruhe, die er ausstrahlt, vermag Franz Holzhammer sein Gehirn durchaus zu benutzen.

    Von diesem Alpen-Krimi lässt man sich gerne nach Bayern entführen und unterhält sich bestens, wenn man dem Holzhammer Franz beim Ermitteln über die Schulter schaut.

    3,5 Sterne