Stummes Opfer: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Stummes Opfer: Thriller' von Catherine Shepherd
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Stummes Opfer: Thriller"

Gegenwart: Die Einweihungsfeier eines außergewöhnlichen Bauwerks wird schlagartig zu einem Albtraum. Die Leiche eines jungen Mannes wird in der Empfangshalle entdeckt – einbetoniert in eine Säule. Kriminalkommissar Oliver Bergmann findet die Hälfte eines uralten Siegels bei dem Toten. Die Inschrift verheißt nichts Gutes und tatsächlich stößt Oliver kurz darauf auf ein weiteres Todesopfer: die Schwester des jungen Mannes. Sie hält das passende Gegenstück des Siegels in der Hand. Obwohl alle Spuren auf eine Beziehungstat hindeuten, ahnt Oliver, dass mehr hinter den Morden steckt. Schon bald sieht er sich einem eiskalten Serienkiller gegenüber, der bereits sein nächstes Opfer im Visier hat … Zons 1502: Bastian Mühlenberg wirft der armen Gertrude ein paar Münzen zu. Wenig später ist sie spurlos verschwunden. Das Amulett, das sie stets bei sich trug, liegt noch dort, wo Bastian die Alte zuletzt gesehen hatte. Niemals hätte sie es freiwillig abgelegt. Doch nicht nur sie, auch andere Bettlerinnen sind plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Bastian kann sich keinen Reim darauf machen. Schließlich gibt es bei den Bettelweibern nichts zu holen. Erst als eine der Frauen tot in den Tiefen des Waldes gefunden wird, erkennt Bastian die schreckliche Wahrheit. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, und Bastian weiß nicht, ob er ihn noch aufhalten kann …

Format:Taschenbuch
Seiten:336
Verlag:
EAN:9783944676296

Diskussionen zu "Stummes Opfer: Thriller"

Rezensionen zu "Stummes Opfer: Thriller"

  1. Zons: über die Jahrhunderte verschwinden & sterben Menschen

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 27. Mär 2021 

    Das Cover:

    verweist schon auf die "Sprachlosigkeit" der Opfer. Im Verlauf wird diese auch den Leser erfassen. Ein mit Asche erstelltes Christus-Kreuz stellt eine Verbindung zum christlichem Gauben her, in Verbindung mit dem Titel = ein Geheimnis.

    Inhalt:

    In der Stadt Zons, werden Leichen gefunden, die in Zusammenhang mit der Errichtung oder der Einweihung von öffentlichen Gebäuden stehen.

    Im Zons vor 500 Jahren verschwinden Bettlerinnen und können vorerst nicht gefunden werden.

    Im heutigen Zons werden während der Eröffnung des Stadtarchivs ,Leichen entdeckt..

    Wer ist der Täter & warum mussten Menschen einen so grausamen Tod erleiden? Das heutige Zons steht vor den gleichen großen Ermittlungsherausforderungen, wie vor 500 Jahren. Gibt es Verbindungen?

    Fazit:

    Die Zons-Reihe versetzt die Leser wiederum gekonnt unter Spannung. Die Ermittlungsfäden beider Zeitebenen sind viele,. Es ist sehr schwer & nur gegen Ende der Erzählung möglich, die Täter und Motive zu finden & fest zu setzen.

    Der Autorin ist es gelungen eine neue Zons Geschichte zu entwickeln, die nichts an Spannung oder Neuem vermissen lässt. Auch Leser, die diese Reihe noch nicht kennen, werden leicht Zugang finden. Die Ermittler Oliver im heutigen Zons und Bastian im Zons vor 500 Jahren, habe ich wirklich ins Herz geschlossen. In ihren Bann gezogen, fiel es mir schwer, Lesepausen einzulegen.

    Ich finde, die Geschichte gut entwickelt und präsentiert. Einige, den Details des Bauwesens gewidmeten Spezifika waren etwas zu ausführlich. Spannungsbögen wurden sorgfältig angelegt & gehalten.

    Insgesamt kann ich wenig kritisieren: die ermittlungstechnischen Schlussfolgerungen hätten, für meinen Geschmack ausführlicher erzählt werden können. Hierzu vergleiche ich diesen Band, mit seinen Vorgängern. Von mit: gute 4,5 Sterne mit einer Leseempfehlung für Menschen, die Spannung & das Ungewöhnliche, bei einer Thriller-Erzählung lieben.