SØG. Schwarzer Himmel

Buchseite und Rezensionen zu 'SØG. Schwarzer Himmel' von Jens Henrik Jensen
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "SØG. Schwarzer Himmel"

In einer Gewitternacht trifft ein gewaltiger Blitzeinschlag die Kohlehalde von Esbjerg. Es regnet Kohlestücke. Und die Leiche eines Ermordeten taucht auf … Der Unbekannte wurde gefoltert, bevor man ihn erlöste. Nina Portland forscht noch nach der Identität des Opfers, von der Regenbogenpresse KOHLENMANN getauft, als wieder ein Mord geschieht. Sie ahnt, dass mehr dahintersteckt als Rache oder Leidenschaft – und ermittelt ohne Rückendeckung. Bald bestätigt sich ihr Verdacht: Sie ist einem internationalen Verbrechen auf der Spur. Der Fall dreht sich um hochbrisantes Material: die Dokumentation einer Hinrichtung. Dem Video sind geheime Mächte auf der Spur – und Nina Portland gerät in die Schusslinie …

Format:Taschenbuch
Seiten:496
EAN:9783423219792

Rezensionen zu "SØG. Schwarzer Himmel"

  1. Der Kohlenmann

    Im Vergleich zum ersten Teil" Dunkel liegt die See" hat mir" Schwarzer Himmel" besser gefallen. In diesem Buch ist die Protagonistin nicht ganz so getrieben. Auch hier geht es quer durch Europa. Von Dänemark nach Istanbul, von Berlin nach Hannover, doch die Hoffnungslosigkeit ist eine andere. Nina hat sich ihren privaten Problemen gestellt, sie nehmen nicht mehr soviel Raum ein, das hat der Spannung sehr gutgetan. Der Fall ist ebenso verzwickt, wie international, haben doch einige mächtige Menschen ihre Hände (und ihr Geld) im Spiel. Nina beweist öfter den richtigen Riecher und sie lässt nicht locker. All dies ist sehr clever aufgebaut und spannend beschrieben. Der Fall lässt einen als Leser auch nicht mehr los und man rätselt Seite um Seite wie die Auflösung sein könnte. Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und manchmal ebenso eigensinnig wie schlau. Außerdem betritt ein neuer Protagonist das Geschehen und ich bin gespannt, ob von ihm im Folgeband noch die Rede sein wird. Tolle Unterstützung erfährt Nina von ihrer Familie und ich finde die Darstellung der alleinerziehenden Mutter, die sich allem allein stellen muss sehr gelungen. Der Schreibstil ist zwar gewohnt düster , jedoch nicht so verbissen wie in" Dunkel liegt die See". Jetzt ist mir Nina ein Stück weit sympathischer geworden. Stellenweise waren mir die Ortswechsel ein wenig zu viel, jedoch passt alles perfekt in die Handlung.

    Fazit: Ein perfekter Thriller.

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