Serienkiller: Die komplette Trilogie

Buchseite und Rezensionen zu 'Serienkiller: Die komplette Trilogie' von Dan Wells
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Serienkiller: Die komplette Trilogie"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:1216
Verlag: Piper
EAN:9783492702898

Rezensionen zu "Serienkiller: Die komplette Trilogie"

  1. Spannend. Einzigartig. Lesenswert.

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Jan 2015 

    Klappentext
    »Ich will nicht anders sein als andere. Ich will zur Schule gehen, ausgehen, Mädchen kennenlernen. Doch da ist etwas in mir, das ich nicht kontrollieren kann. Ich bin ein Killer. Und ich fürchte mich vor dem Moment, an dem ich erneut zuschlagen werde...« Mit seiner Trilogie um den jungen John Cleaver hat Bestsellerautor Dan Wells den coolsten Serienkiller aller Zeiten in den Kampf gegen dämonische Feinde geschickt – und gegen sich selbst. Millionen Leser haben Johns unorthodoxe Aufklärungsmethoden weltweit verfolgt und die Serie als »einzigartig« und »wegweisend« gefeiert. Dieser Band vereint erstmals alle drei Romane für das unvergleichliche komplette »Serienkiller«-Erlebnis.

    Meine Meinung

    Die Story
    Diese Trilogie habe ich regelrecht verschlungen. Es handelt sich hier um einen besonderen Thriller, der auch etwas ins Fantasy Genre übergreift. Denn die Serienkiller, die der 16 jährige, selber soziophatische Protagonist John jagt, sind Dämonen. John wächst selber mit dem Kontakt zu Leichen auf, da seiner Mutter und seiner Tante das Beerdigungsinstitut der Stadt gehört. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten, da es sonst die Spannung nimmt, doch ich fand es sehr interessant, die Vorgehensweise einer Einbalsamierung und das ganze drum herum zu erfahren, das nach dem Tode mit den Leichen passiert. Jedoch wird dieses in jedem der drei Bücher immer wieder erklärt, so das es dann, wenn man die Bücher sofort nacheinander liest, schon wieder zu viel des guten war. Der Protagonist John wächst mit jedem der drei Bücher an seinen Aufgaben und er versucht immer wieder gegen seine eigenen Mordgedanken anzukämpfen um dem Soziophaten in sich nicht die Überhand zu ermöglichen. Ich fand dieses Buch wirklich gut. Es ist eine besondere Art von Fantasy Thriller, wie man sie sonst nur von Richard Laymon oder Steven King gewohnt wäre.

    Der Schreibstil
    Die Bücher werden aus der Ich Perspektive von John erzählt und sind sehr flüssig und leicht zu lesen. Einmal begonnen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das einzige was mich etwas gestört hat waren die Wiederholungen in jedem Roman, die aber wahrscheinlich hilfreich sind, wenn man die Bücher nicht sofort nacheinander lesen würde.

    Die Protagonisten
    Ich mochte die Protagonisten sehr. Sie waren sehr realistisch und sympathisch dargestellt und man konnte mit ihnen fühlen und ihre Handlungen nachvollziehen. Auch wenn John ja selber eine gestörte Persönlichkeit besitzt, konnte man ihn sympatisch finden und mit ihm, auf ein gutes Ende hoffen.

    Mein Fazit

    Ein wirklich außergewöhnlicher Fantasy Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Ich gebe aber nur vier von fünf Sternen, weil es einige Wiederholungen gab. Wenn man die Bücher aber mit einem Zeitabstand lesen würde, wären sie nicht mehr störend.