Schrei, wenn du verstehst: Mein Weg mit und ohne Drogen

Rezensionen zu "Schrei, wenn du verstehst: Mein Weg mit und ohne Drogen"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Mär 2019 

    beeindruckender Lebensweg

    Anette Hofmann beschreibt ihren Lebensweg, beginnend von ihrer Kindheit bis hin zur Verleihung des Josh-von-Soer-Preises 2016 (seit 2018 umbenannt in Robert-Newman-Gedächtnis-Preis).

    Diese Beschreibung erfolgt auf sehr offene und mitunter auch relativ distanzierte Weise und lässt dem Leser genügend Spielraum, sich zu den Beschreibungen seine eigenen Gedanken zu machen, ohne die Gefühlswelt der Autorin übermäßig aufgedrückt zu bekommen.

    Auch wenn sich die Lebensgeschichte recht flüssig lesen lässt, hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch den einen oder anderen Absatz gewünscht.

    Für mich war das Buch in manchen Schilderungen sowohl beklemmend als auch erlösend zugleich, wenn ich feststellen musste bzw. durfte, dass sich unsere Biographen bisweilen ähnelten, um dann doch auseinanderzudriften.

    Dieses Buch spricht sowohl Betroffene als auch Nichtbetroffene an; für die Betroffenen als Mutmacher und für die Nichtbetroffenen, um ihre Sinne zu schärfen und die Akzeptanz zu erhöhen.