Saint Lupin´s Academy

Buchseite und Rezensionen zu 'Saint Lupin´s Academy' von Wade Albert White
4.5
4.5 von 5 (4 Bewertungen)

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:384
EAN:9783522505437

Rezensionen zu "Saint Lupin´s Academy"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 07. Mär 2017 

    Zutritt nur für echte Abenteurer!!!

    Anne die kurz vor ihrem 13 Geburtstag stand lebte im Saint Lupin Waisenhaus wo sie hart arbeiten mussten. Eigentlich freute sie sich auf ihren 13 Geburtstag, den dann konnte sie endlich das Waisenhaus verlassen. Aber sie hatte auch Angst, schließlich wusste sie nicht, wo sie anschließend hin gehen konnte ohne Eltern. Doch bei der Kartenausgabe vergaß man Anne aufzurufen, das konnte doch nicht sein sie musste doch auch mit. Doch die Oberin lässt Anne nicht abreisen und so sucht Anne einen Weg um doch noch von Saint Lupin weg zukommen. So trifft sie auf Jocelyn die ihr einen Panzerhandschuh verpasst und sie aufnimmt in die Abenteuerakademie. Doch im Zimmer der Oberin schießt eine Hitze in Annes Handschuh und eine Medaille schmelzt sich in den Handschuh. Was Anne nicht ahnt ist das dadurch eine Mission aktiviert wird, sie sollen das Level 13 absolvieren in nicht mal drei Tagen. Anne muss dieses Level bestehen sonst verliert sie ihr neues Zuhause. Hilfe bekommt sie von ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und einem magischen Handbuch. Werden sie diese Mission rechtzeitig bestehen?

    Meine Meinung:
    Das Buch vom Planet Verlag ist wunderschön aufgemacht mit einem bunten geheimnisvollen Cover, lädt es junge Leser ab 10 Jahre ein. Dieses Fantasybuch lässt sich sehr gut lesen, ist phantasievoll verfasst, flüssig geschrieben und erinnert einen an die Harry Potter Bücher. Eingeteilt in Kapitel und danach immer mit einem Hinweisen aus dem ultimativen Handbuch begibt sich der Leser mit den Hauptfiguren auf eine abenteuerliche Reise. Natürlich geht ein Abenteuer nicht ohne Helden und Gegner und so haben es die Kontrahenten mit einigen Gegnern zu tun. Sie bekommen es mit Sandwölfe, Zombiehaie und andere Kreaturen zu tun fliegen mit Feuerbällen zu nächsten Orten. Manchmal bin ich allerdings durch die vielen Namen und Ereignisse etwas erschlagen gewesen. Für mich hat der Autor ein bisschen zu viel in dieses Buch eingepackt, ich weiß nicht, ob da Kinder ab 10 nicht überfordert sind. Am Ende gibt es noch etwas bedeckt den Hinweis auf eine Fortsetzung, was sicher auch gut ist. Den die Abenteuer Akademie Saint Lupin hat ja erst jetzt seine Pforten geöffnet, deshalb von mir 4 von 5 Sterne für das Buch.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Mär 2017 

    Erstklassige Abenteuerwelt

    Der erste Band einer neuen magischen Abenteuerserie kann überzeugen. Frische Ideen, abgefahrene Begebenheiten und eine Welt, die weit in der Zukunft zu liegen scheint. Ein spannendes Leseerlebnis für die Zielgruppe und weit darüber hinaus.

    Inhalt:
    Anne ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und soll diesen zusammen mit ihrer Freundin Penelope an ihrem 13. Geburtstag verlassen. Doch dagegen hat ihre Oberin etwas und so beginnt ein Abenteuer, dass sie an eine Abenteuerakademie bringt. Allerdings muss sie diese zusammen mit Penelope und dem jungen Zauberer Hiro schneller als erwartet wieder verlassen. Sie hat eine Mission gestartet, die sie in vier Tagen erfüllen muss. Zum Glück hat sie neben ihren Freunden das magische Handbuch für Abenteurer, das ihr hilft gegen Zombiehaie und Sandwölfe, sowie seltsamen futuristischen Maschinen zu bestehen. Die Reise kann beginnen, standesgemäß in einem Drachenfeuerball.

    Setting und Stil:
    Waisenkinder, die etwas besonderes erreichen können, sind zwar nicht der innovativste Ausgangspunkt, allerdings bietet diese Situation auch so viel, dass sehr gerne auf sie zurückgegriffen wird. Die Welt ist aufgeteilt in viele kleine "Inseln", die vor allem über die Drachenfeuerbälle erreicht werden können. Kinder, die an der Akademie ausgebildet werden, erhalten schließlich unterschiedlich schwere Aufträge, um sich als Abenteurer zu beweisen. Natürlich geht es in diesem Buch um den schwersten Auftrag überhaupt.
    Der Handlung folgen wir als Beobachter aus Annes Sicht. Die Beschreibungen, Situationen und Erlebnisse sind sehr unterhaltsam und lebhaft beschrieben. Heitere Einträge aus dem Buch der Abenteurer sorgen für Auflockerung zwischen den Kapiteln.

    Charaktere:
    Anne ist jemand, mit dem man sich sofort identifizieren kann. Da sie genauso wenig wie der Leser über Magie, Abenteuerakademien und alles außerhalb ihres Waisenhauses weiß, kann man gut mit ihr in das Abenteuer eintauchen.
    Penelope und Hiro sind die perfekte Kämpfer/Magierergänzung und sorgen mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten für viel heitere und lebensrettende Situationen.
    Hinzu kommen immer wieder kurzzeitige Begleiter, die die Handlung vorantreiben.
    Nicht zu vergessen ist Sperling Jeffrey, ein einzigartiger Begleiter und bestes Navi aller Zeiten.
    Ein Abenteuer wäre nur die Hälfte wert, wenn es nicht einige Bösewichter geben würde. Diese stellen tatsächlich eine ziemliche Herausforderung dar, zeigen oft erst spät ihr wahres Gesicht und sorgen dafür, dass die drei Freunde kaum durchschnaufen können.
    Eine klasse Mischung, mit der man gerne durch Dick und Dünn geht.

    Geschichte:
    Da es sich um eine Serie handelt, hätte ich erwartet, dass es im ersten Band nicht sofort zur Sache geht. Doch da habe ich mich getäuscht. Es wartet gleich die schwerste Aufgabe aller Zeiten, es gibt kaum Vorbereitungszeit und man ist schneller mitten drin, als man sich versieht. Es gibt viel Abwechslung, die den Leser ans Buch fesselt, immer wieder Neues zu entdecken und viele Momente, die einem den Atem stocken lassen. Klasse wie viel in die fast 400 Seiten gepackt wurde.

    Fazit:
    Ein erstklassiges Fantasybuch mit Science Fiction Elementen, das sowohl bei Jungen als auch Mädchen sehr gut ankommen sollte. Auch ältere Kinder und Erwachsene sollten damit einige spannende Lesestunden verbringen können. Mir hat es sehr gut gefallen. Sprache, Begebenheiten und Charaktere passen perfekt zu solcher Art Jugendbuch. Ich bin gespannt auf Teil zwei und wie der Autor dieses Band noch toppen will.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Feb 2017 

    Nur für echte Abenteurer!

    Inhalt:
    Anne und ihre Freundin Penelope wachsen in "Saint-Lupin`s-Institut für Fortwährend Ungezogene und Grässlich Unansehnliche Kinder" auf, mit einer Oberin die das Waisenhaus überhaupt nur des Geldes wegen führt. Natürlich hasst sie Kinder und wirft einmal im Jahr alle 13 jährigen raus, weil sie ab dann kein Geld mehr für sie bekommt.
    Wenn die Kinder nicht adoptiert werden oder auf einer Zauberacademy aufgenommen werden, müssen sie nach dem Kinderheim im Steinbruch arbeiten.
    Anne und Penelope träumen von einer Zauberacademy, die man besuchen muss, um Abenteuer bestreiten zu können, aber leider wurden beide nicht aufgenommen.
    Doch dann kommt es zu etwas Unerwartetem und plötzlich stecken die Freundinnen bis zum Hals in einem Abenteuer, für das sie gar nicht gerüstet sind. 3 Tage bleiben ihnen für die Lösung, sonst wird die ganze Welt ausgelöscht.

    Eine Welt, in der man mit Feuerbällen von Drachen reisen kann, in der es Zombiehaie gibt, Wesen aus Sand und viele andere Geschöpfe.
    Eine Welt, die nicht mehr als Kugel zusammen hängt, sondern in verschiedenen Ebenen aufgeteilt ist, die man, neben den Feuerbällen, mit Luftschiffen erreichen kann. Archäologen versuchen die "alte Welt", die Welt, die wir heute kennen, zu verstehen und Hinweise zu finden.
    Es gibt in der Story die Guten und die Bösen und die, bei denen man zwischendurch nicht mehr weiß, auf welcher Seite sie stehen. Und neben den Bösen ahnt man, die ganz Bösen.
    Viele Fragen bleiben offen, aber es handelt sich ja um Band 1 einer Serie.

    Besonderheiten:
    Anne kommt in den Besitz des letzten "ultimativen Handbuchs für Abendteurer". In diesem Handbuch steckt Magie.
    Und zwischen den einzelnen Kapiteln befinden sich graue Seiten, in denen Inhalte des Handbuchs abgedruckt sind.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird temporeich, spannend und zugleich witzig erzählt. Die Ereignisse überschlagen sich, aber Anne hat eben auch nur drei Tage Zeit. Und ich habe bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert.
    Es ist kein Abklatsch von Harry Potter. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Zauberei, sondern auf den Abenteuern, zu denen man mehr als Zauberei braucht.
    Für mich ist das ganze Buch Magie. Denn Herr White hat es geschafft, verschiedene Genre zu verknüpfen und ganz neue Elemente zu vereinen.
    Ein Buch, nicht nur für Kinder ab 10 Jahre, sondern auch für Erwachsene, die noch wissen, wie gerne sie als Kind große Abenteuer erlebt hätten.

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 06. Feb 2017 

    Das Erbe aus der alten Welt

    Klappentext:
    In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!

    Rezension:
    Anne lebt in einem Waisenhaus, in dem die Kinder misshandelt und ausgebeutet werden. Und das schon, so lange sie denken kann. Doch ihr 13. Geburtstag steht kurz bevor, und dann kann sie das Waisenhaus endlich verlassen. Wenn sie jedoch nicht an einer der Abenteuerakademien auf genommen werden, bleibt den dem Waisenhaus Entkommenen nur die Arbeit im Steinbruch. Anne und ihre beste Freundin Penelope haben auf ihre Bewerbungen jedoch nur Absagen erhalten. Trotzdem nehmen sie sich fest vor, den Schritt in ein abenteuerliches Leben zu schaffen. Schon bald können die beiden Mädchen und der gleichaltrige Hiro sich nicht über einen Mangel an Abenteuern beklagen.
    Aus einem erniedrigenden Waisenhaus an eine magische Abenteuerakademie – welcher Fan jugendlicher Fantasy fühlt sich da nicht an Harry Potter erinnert? Der titelgebende Name der Akademie verstärkt diese Erwartung natürlich noch zusätzlich. Überraschenderweise halten sich die Parallelen jedoch sehr in Grenzen. Wo Harry Potter als Urban Fantasy mit einer deutlichen Verankerung in der realen Welt daherkommt, bieten Annes Abenteuer keinerlei Verbindung zu dieser. Dafür wird die Fantasy hier mit einem Schuss SciFi gewürzt. Auch wird die Ausnutzung der Waisen hier noch stärker überzeichnet, als es bei Harry der Fall ist. Ebenso überraschend ist es, dass der Autor bewusst Rollenspiel-Elemente in die Handlung einbaut, indem die Mitglieder des Abenteuerteams beispielsweise durch das Ziehen von Karten ihre Rolle im Team festlegen müssen.
    Auch Wade Albert Whites Schreibstil lässt vermuten, dass der Autor eine ‚Hauptzielgruppe‘ etwas unterhalb de typischen Harry-Potter-Alters anpeilt. Trotzdem lässt sich das Buch auch für ältere Leser gut lesen, bergen die teilweise schon als skurril zu bezeichnenden Handlungselemente doch auch einiges an Humor.
    „Saint Lupin’s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!“ lautet der deutsche Titel. Saint Lupin’s Academy? Und Zutritt haben nur echte Abenteurer? Da muss sich der deutschsprachige Leser zunächst wundern. „Saint Lupin’s“ ist nämlich der Name des Waisenhauses, und wer dort ist, will eigentlich nur so schnell wie möglich weg. Auch wenn sich dieser Widerspruch im Laufe der Handlung teilweise auflöst, entsteht er doch nur aus der Tatsache, dass sich der deutsche Verlag (wie leider nur zu oft) einen komplett neuen Titel ausdenken ‚musste‘, statt den Originaltitel zu übersetzen. Der lautet nämlich „The Adventurer’s Guide to Succsessful Escapes“ (etwa: „Des Abenteurers Führer zum erfolgreichen Entkommen“), was der Handlung sehr viel näher kommt. Außer einem neuen Titel wurde für die deutsche Ausgabe (wie es leider schon fast üblich ist) auch ein komplett neues Cover entworfen, wobei man in diesem Fall allerdings eingestehen muss, dass dieses optisch besser als das Original wirkt.
    Wie der (deutsche) Titel schon verrät, handelt es sich um einen Teil 1, womit natürlich klar ist, dass das Ende des Buches nicht das Ende der Geschichte ist. So verwundert es nicht, dass Anne das Rätsel um ihre Herkunft noch nicht lösen kann. Das bleibt einer Fortsetzung vorbehalten.

    Fazit:
    Fans jugendlicher Fantasy-Abenteuer, die auch an verrückten Einfällen Geschmack finden, werden von diesem Buch nicht enttäuscht werden.

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog