Red Bullet

Buchseite und Rezensionen zu 'Red Bullet' von Frank Kemper
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Ray Higgins, Pressesprecher der NASA, wird von seinem Chef nach Helsinki beordert, wo die finnische Regierung vor einem Rätsel steht: Ein finnisches Fischerboot hat im Nordatlantik eine sowjetische Sojus-Raumkapsel aus den 60er Jahren geborgen – doch die Russen schwören hoch und heilig, dass diese Kapsel nicht von ihnen gebaut wurde. Aus Moskau sind zwei Fachleute für Sojus-Kapseln angereist, um den Finnen bei der Wahrheitssuche zur Seite zu stehen und um einen Image-Schaden für die russische Weltraumindustrie zu verhindern. Ray wird von der ebenso schönen wie erfolgreichen TV-Journalistin Fiona Mulholland begleitet und soll ihr dabei helfen, eine Dokumentation über die Spurensuche zu drehen.
Was sich für Ray zunächst wie ein reiner PR-Einsatz anlässt, entwickelt sich zum Alptraum. Denn eine dunkle Macht setzt alles daran, um die Untersuchung der geheimnisvollen Raumkapsel zu verhindern. Sie schreckt dabei nicht vor Sabotage, Terrorismus und Mord zurück. Und Ray erfährt, dass nichts so ist, wie es scheint.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:698
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Red Bullet"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Feb 2015 

    spannend, temporeich, verfilmungswürdig

    Dieser Thriller hat mich recht schnell in seinen Bann gezogen. Die Charaktere finde ich sehr gut dargestellt, und das bezieht sich nicht nur auf die Hauptpersonen. Auch die Nebenfiguren kommen recht plastisch beim Lesen rüber.

    Die Geschichte ist temporeich erzählt, so daß eine dauerhafte Spannung erzeugt wird. Die Cliffhanger sind präzise gesetztund machen es Einem schwer, den Reader wegzulegen und ein anderes Mal weiterzulesen. Leider macht sich dieses Tempo zum Schluß der Geschichte ein wenig negativ bemerkbar, weil sie nach meinem Empfinden zu hektisch ihr Ende findet.

    Positiv wiederum gefiel mir, daß die Story trotz der Weltallthematik und der Untersuchung der Raumkapsel zu keiner Zeit in allzu großes Technik-Gebabbel abdriftet, in dem man dann mühevoll den Ausgang suchen muss, um der Geschichte weiter zu folgen.

    Dieser Thriller hat es geschafft, in mir beim Lesen einen Film ablaufen zu lassen, so daß ich mir mehr als einmal gedacht habe, daß man dieses Buch doch bitteschön verfilmen möge.

    Meiner Meinung nach kommen hier Thrillerfreunde definitiv auf ihre Kosten! Und es bleibt zu hoffen, daß das Erstlingswerk nicht das einzige bleibt.