QualityLand 2.0: Kikis Geheimnis

Buchseite und Rezensionen zu 'QualityLand 2.0: Kikis Geheimnis' von Marc-Uwe Kling
4.75
4.8 von 5 (4 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "QualityLand 2.0: Kikis Geheimnis"

Schwer was los in QualityLand, dem besten aller möglichen Länder. Jeder Monat ist der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnung, ein Billionär möchte Präsident werden, und dann ist da noch die Sache mit dem Dritten Weltkrieg. Peter Arbeitsloser darf derweil endlich als Maschinentherapeut arbeiten und versucht, die Beziehungsprobleme von Haushaltsgeräten zu lösen. Kiki Unbekannt schnüffelt in ihrer eigenen Vergangenheit herum und bekommt Stress mit einem ferngesteuerten Killer. Außerdem benehmen sich alle Drohnen in letzter Zeit ziemlich sonderbar ...

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:432
Verlag:
EAN:9783550201028

Rezensionen zu "QualityLand 2.0: Kikis Geheimnis"

  1. hahaha muhmuhmuh

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Nov 2020 

    Und weiter geht die Geschichte mit Peter Arbeitsloser, der gar nicht mehr so arbeitslos ist und Kiki Unbekannt, die sich auf die Suche nach ihrer Familie macht.

    Ich habe das Buch, wie auch den ersten Band, nur so verschlungen. Vom Cover her ist es sehr ähnlich dem ersten Teil, was ich sehr gut finde. Es ist schlicht ohne langweilig zu sein. Der Klappentext hinten auf dem Buch, ist eigentlich nichtssagend, aber wenn man den Autor und seine Werke kennt, dann ist es sehr witzig. Der Schreibstil ist wie immer locker flockig.

    Ich es sehr, dass die Überschriften der Kapitel manchmal so gar nichts mit den Kapiteln zu tun hatten. Ich hatte nie das Gefühl das Marc-Uwe Kling lustig sein wollte, es aber nicht geschafft hat. Denn das Buch hat mich durch und durch überzeugt, was das angeht. Auch die ganzen "Werbeannoncen", die immer wieder im Buch vorkamen, fand ich sehr witzig, da es gut auch die heutige Zeit darstellt. Immer und überall wird man mit Werbung bombardiert.

    Trotz des ganzen Witzes kam die Story auch nicht zu kurz. Diese war spannend und die unterschiedlichen Erzählstränge kamen zu einem guten Ende.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Der erste Band sollte aber schon vorher gelesen werden.

  1. Spaßige Zukunftsaussichten à la Marc-Uwe Kling

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Okt 2020 

    Grundsätzlich hat mir das Buch, der zweite Band in der Zukunftsutopie von Qualityland äußerst gut gefallen. 5 Sterne sind mehr als gerechtfertigt. Sowohl in Bezug auf das Hardcover, welches sehr schlank daherkam, als auch inhaltlich.

    Die Geschichte, die sich natürlich um die Hauptpersonen Peter Arbeitsloser und insbesondere Kiki Unbekannt dreht, war insgesamt sehr kurzweilig, teilweise auch mit spannenden Momenten, aber in erster Linie mit sehr viel Humor geschrieben, wie wir Marc-Uwe Kling aus der Vergangenheit schon kennen.

    Was ich sehr gut fand, waren die abwechslungsreichen Schauplätze und die knackigen Kapitel. Langeweile kam nie auf und ich habe das Buch regelrecht verschlungen und es hat mich sehr gut unterhalten. Habe mich mehrfach beim lauten Lachen erwischt.

    Inhaltlich geht es in erster Linie darum, wer der Vater von Kiki ist aber natürlich kommt auch Peter in seinem neuem Job als Maschinen-Therapeut nicht zu kurz. Des Weiteren wird der soziale Abstieg von Martyn Vorstand recht amüsant beschrieben und natürlich muss unser Känguru in Form des pinken Qualitypad wieder seinen Senf dazu geben. Und zusätzlich schwebt über allem die Frage, ob John of us im Datennetz weiterlebt.

    Alles in allem sehr empfehlenswert, wenn man einfach mal eine ganz andere Sichtweise einer möglichen Zukunft aufgezeigt bekommen will - fernab von Zombies und ausgestorbenen Arealen. M.-U. Kling schafft es in seiner Art eine äußerst humorvolle Geschichte zu beschreiben, die aber auch voller aktueller Gesellschaftskritik steckt.

  1. gelungene Fortsetzung mit Luft nach oben

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 18. Okt 2020 

    Willkommen zurück in QualityLand! Peter Arbeitsloser hat sich mittlerweile eine Praxis als Maschinentherapeut aufgebaut und Kiki Unbekannt forscht nach ihrer Herkunft. Leider schreckt sie damit auch Leute auf, mit denen nicht zu spaßen ist.

    Im Prinzip ist QualityLand immer noch genauso absurd wie im ersten Teil. Nachdem John of Us ja im ersten Band in die Luft gesprengt wurde, regiert nun sein Vize Tony Parteichef, unterstützt von Aisha Ärztin. Wobei sie eigentlich mehr damit beschäftigt ist, das schlimmste zu verhindern. Was ihr nicht immer gelingt.

    Ich muss sagen, ich war von Anfang an sofort wieder in der Geschichte und habe das Grinsen nur schwer wieder aus dem Gesicht bekommen. Trotzdem behandelt das Buch auch Seiten, die durchaus ernst zu nehmen sind. Die Frage, wie es zu einem dritten Weltkrieg kommen konnte, ohne das auch nur ein Mensch eingegriffen hat, fand ich doch durchaus bedenkenswert.

    Band 1 hat mir aber noch besser gefallen, besonders John of Us hat mir gefehlt, dessen Bemerkungen und Analysen fand ich einfach klasse. Vielleicht liegt es auch daran, dass man im zweiten Band viele Regeln einfach schon als gegeben hinnimmt, wohingegen in Band 1 noch alles neu und daher originell war.

    Auf jeden Fall endet das Buch mit einem Cliffhanger, der großes Potenzial für den dritten Band bietet. Auf den freue ich mich auf jeden Fall schon. Bis dahin werde ich dieses Buch nochmal als Hörbuch hören, der Autor hat einfach eine geniale Art seine Bücher zu lesen.

    Von mir gibt es durchaus eine Leseempfehlung, vor allem für alle, die schon am ersten Band ihren Spaß hatten

  1. Der Mann zwei Pandas plitsch platsch dreizehn Sand Augen zu bumm

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Okt 2020 

    Kurzmeinung: Qualityland 2.0, heiß erwartet, direkt verschlungen, viel gelacht, leider nicht verstanden. Schade… na gut, vielleicht macht es auch nichts.

    Schon die einleitenden „Allgemeinen Lesebedingungen“ sind zum Schreien komisch. Man ist wieder in Qualityland und direkt begeistert. Dieses Buch setzt genau da an, wo der erste Band aufhörte.

    Peter Arbeitsloser hat es zu was gebracht, ist ein erfolgreicher Maschinentherapeut, Level 15 und hat beste Aussichten auf mehr.

    Martyn Vorstand dagegen hat Probleme. Widrige Umstände aller Arten nagen an seinem Schicksal und an seinem Level. Wie kann das sein?
    Und Kiki Unbekannt scheint verfolgt zu werden. Es gibt einige Rätsel zu lösen.

    In allerbester Marc-Uwe-Manier geht es hier ans Eingemachte. Irrwitzige Ideen, Dialoge, Figuren, in einem absurden Science-Fiction Setting, das despektierlich, ironisch und zugleich unendlich klug unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Das macht Spaß.
    Allerdings ist hier ein wenig die Handlung auf der Strecke geblieben. Tatsächlich habe ich mich nach gut der Hälfte des Buches gefragt, ob überhaupt schon etwas passiert ist. Man amüsiert sich über totkomische philosophische Betrachtungen, erlesen komponierte politische Zusammenhänge und abgefahrene soziologische Befindlichkeiten im Allgemeinen und Besonderen, aber so etwas wie Handlung nimmt man erst im letzten Drittel des Buches zur Kenntnis. Ja, und dann verstehe ich leider nur die Hälfte, ewig schade.

    Natürlich haben wir alle Douglas Adams gelesen, bei dem es uns ganz egal war, dass man vieles nicht versteht, die Handlung irre Kapriolen dreht und irgendwo im All endet, war doch der ganze Rest so unfassbar komisch und genial. So ähnlich muss man es hier wohl auch sehen, nur ließ uns halt Band 1 mit einem wunderhübschen Handlungsbogen anderes erwarten.

    Ich habe ein wenig überlegt, ob dieser Umstand zu einem Punktabzug bei der Bewertung führen sollte und denke, ja, eigentlich schon. Von den sieben Sternen, die dieses wunderbare Buch verdient hat, ziehe ich zwei ab für schlampige Arbeit am Plot und freue mich schon auf Qualityland 3.0, wo sich der Autor meine Bedenken zu Herzen genommen hat und wo man bis dahin bei TheShop zehn Sterne vergeben kann.

    "Der Mann zwei Pandas plitsch platsch dreizehn Sand Augen zu bumm", sagte der Alte. Peter blinzelte ihn leer an. "Das ist nicht witzig", sagt er schließlich. "Ist es das wirklich nicht? Oder sind wir nur zu doof, es zu verstehen?"