Priest of Bones: Der Kampf um den Rosenthron 1

Buchseite und Rezensionen zu 'Priest of Bones: Der Kampf um den Rosenthron 1' von McLean, Peter
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Priest of Bones: Der Kampf um den Rosenthron 1"

Format:Broschiert
Seiten:412
Verlag:
EAN:9783608964141

Rezensionen zu "Priest of Bones: Der Kampf um den Rosenthron 1"

  1. Hat mir gut gefallen

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 21. Apr 2020 

    Der Soldatenpriester Tomas Piety kehrt mit seinen Leuten nach dem Krieg zurück in seine Stadt. Doch inzwischen haben andere das Sagen übernommen. Doch Tomas will sich die Kontrolle über die Gasthäuser, Bordelle und das Glücksspiel zurückholen und schafft sich seine Gang. Und dann ist da noch Billy the Boy, der magische Fähigkeiten besitzt.

    Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, denn das Cover und die Beschreibung klangen spannend und faszinierend.
    Nachdem ich die Geschichte bereits als Hörbuch angehört habe, war ich sehr gespannt darauf, sie zu lesen und auf diese Weise nochmal zu erleben.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er sich sich zügig und flüssig lesen. Die Sprache selbst war klar und deutlich und die Beschreibungen bildhaft.
    Die Charaktere wurden gut beschrieben und ich hatte sie prima vor Augen.
    Die Story an sich fand ich interessant und ich habe gerne zugehört. Die Handlungen haben mir gefallen und ich war stets gespannt und neugierig, was noch passiert und welche Fantasyaspekte einfließen werden. Das ist dann leider auch mein Kritikpunkt, denn für eine Fantasygeschichte gab es für meinen Geschmack deutlich zu wenig Fantasy. Ich hätte einfach mehr Magie erwartet. Auch hätte es gerne mehr Höhepunkte und fesselnde Augenblicke geben dürfen, die leider auch etwas zu kurz kamen. Dennoch war die Geschichte nicht schlecht und ich bin sehr gespannt auf eine Fortsetzung, die ich sehr gerne lesen oder hören möchte.

    Eine gute Story, die mir trotz zu wenig Fantasy gut gefallen hat und die lesens-/hörenswert ist. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  1. Interessant, aber zu wenig Fantasy

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 16. Mär 2020 

    Tomas Piety, Kriegsveteran und Priester, kehrt mit seiner Gefolgschaft aus dem Krieg zurück in seine Heimatstadt Ellinburg. Dort ist nichts mehr wie es mal war. Früher war Tomas stolzer Besitzer einiger Etablissements in Ellinburg, davon ist heute nichts mehr übrig. Tomas versucht also die alten Geschäfte in seinem Viertel wiederaufzunehmen und bekommt dabei rege Unterstützung von seiner Truppe den „Pious Men“.
    Der Protagonist Tomas wirkt etwas wie der Pate. Also ein Gauner und Schutzgelderpresser, der jedoch bestimmte Werte verfolgt. Wenn er nicht ganz so kriminell wäre, würde man ihn vielleicht als Ehrenmann bezeichnen, der sich um seine Mannschaft sorgt und die seinen schützt. Neben dem Protagonisten Tomas werden viele weitere Charaktere eingeführt. Dem Auto gelingt es durch den wirklich guten Schreibstil diese auch gut in die Story einzubinden. Auch durch die derbe Sprache kommt man als Leser der Mannschaft schnell näher. Was mir etwas zu kurz geworden ist, ist der Fantasyanteil. Einer seiner Gefolgsmänner ist der junge Billy the Boy, der augenscheinlich magische Fähigkeiten hat. Leider weiß man bis zu Letzt nicht, woher er diese Fähigkeiten hat und was er genau alles kann. Der Leser hängt dort inhaltlich sehr in der Luft und da das Buch als Fantasybuch verkauft wird, hätte ich schon einen größeren Fantasyanteil erwartet. Auch die große Haupthandlung bleibt etwas auf der Strecke. Das Buch liest sich wie ein großer Prolog… ein durchaus fesselnder Prolog, aber eben nicht wie eine Hauptgeschichte. Das fand ich persönlich sehr schade, da die Charaktere wirklich sehr gut beschrieben wurden und das Buch sprachlich wirklich gut ist. Dennoch kam neben den Straßenprügeleien und brutalen Szenen die Handlung sehr kurz.
    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der auf ein mittelalterliches Setting steht, der die Serie Peaky Blinders gut fand und der bei einem Fantasyroman keinen Wert auf viele Fantasyelemente legt.