Polarlichter

Buchseite und Rezensionen zu 'Polarlichter' von Lyl Boyd
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Flitterwochen in Lappland? Warum nicht, denkt Lilli, schließlich wollte ihr Mann schon immer den hohen Norden bereisen. Doch plötzlich wird sie von Existenzängsten geplagt. Was ist passiert?

Die Erzählung schildert Überraschungen, die fernab der digitalisierten Welt auf uns warten können. Innerer Konflikte eingeschlossen. Auslöser sind zwei leere Handyakkus ...

Eine Short Story mit 10.000 Zeichen.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:14
Verlag: BoD E-Short
EAN:

Rezensionen zu "Polarlichter"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Dez 2017 

    Könnten wir unser Leben verändern?

    "Zukunft ist jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist." (Ambrose Gwinnett Bierce)
    Endlich einmal haben Fin und Lilli es geschafft einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen, da war gar nicht so einfach, den Fin war ein gestresster Workaholiker. Doch in ihren Flitterwochen wollten sie endlich einmal Fins Traum die Polarlichter zu sehen realisieren. Darum zog es sie nach Lappland und all den Besonderheiten des Landes. Lilli wunderte sich nur das Fin so anders war als sonst. Sie fragte sich, wie es sein konnte das er so entspannt und ohne Schmerzen war. Eine besondere Reise, ein Fremder und die Idylle Lappland sollte ihr die Antwort bringen. Doch gleichzeitig machte es Lilli auch Angst vor der Zukunft.

    Meine Meinung:
    Das Cover passt wieder einmal sehr gut zu seinen anderen Short Storys. Ich liebe Lyl Boyds Art in Kürze eine Geschichte auf den Nenner zu bringen, sodass man sie gut versteht, unterhalten wird und sie einen zum Nachdenken anregt. Genau dies hat er wieder einmal mit dieser Story bewiesen. Er zeigt dem Leser was unsere Moderne für Freuden, aber auch Risiken birgt, die von einem Moment auf den anderen ein Leben verändern könnten und man Angst um seine Zukunft bekommt. Viel Tiefgang hatte diese Geschichte wieder einmal und spiegelt allzu gut unsere heutige Realität wider. Könnten wir freiwillig Schritte in ein anderes, neues Leben wagen? Genau diese Frage stellte sich mir am Ende und jeder sollte sich diese Frage einmal stellen. Deshalb verdiente 5 von 5 Sterne für diese grandiose Kurzgeschichte.