Oreo: Roman

Rezensionen zu "Oreo: Roman"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 12. Dez 2019 

    Frech, laut, unerschrocken, Oreo

    Das englische Original von „Oreo“ erschien bereits im Jahr 1974. Das erstaunt aus einem gewichtigen Grund: die fünfzehnjährige Heldin der Geschichte ist schwarz (mütterlicherseits), jüdisch (väterlicherseits), kompromisslos selbstbewusst (ihrerseits) und bietet den Vorurteilen der überwiegend von Weißen regierten Gesellschaft mit rotzfrecher Traute die Stirn. Das war in der Literatur der Zeit beileibe keine Selbstverständlichkeit – dass die afroamerikanische Autorin Fran Ross dafür einen Verleger fand, grenzt an ein Wunder.

    Dass sie ihre gemischtrassige Protagonistin ausgerechnet auf den Spuren Theseus‘ wandeln lässt, dieses weißen Ur-Helden westlicher Mythologie, erstaunt da kaum noch. Warum auch nicht? Eine schwarze Heldin und ihre schwarze Erschafferin erobern sich ein Stück Identität, indem sie einem patriarchalischen weißen Mythos ihren eigenen Stempel aufdrücken. Seht her, wir sind auch noch da.

    Der Roman ist keine direkte Neuerzählung der Sage, aber deren Themen ziehen sich durchs ganze Buch und einige der Charaktere finden ihre Entsprechung in den Menschen, die Oreo trifft.

    Die Themen lassen sich daher grob aufteilen in drei Gebiete:
    1) Der persönliche Kosmos der jungen Heldin: Ethnizität, Sexualität, Identität.
    2) Die Gesellschaft (nicht nur) der 70er Jahre: Normen, Erwartungen, Vorurteile, Klassendenken.
    3) Und letztendlich: die griechische Mythologie, auf deren Basis alle diese Themen zu einer satirischen Geschichte verwoben werden, die ihrer Zeit weit voraus war.

    Oreo weiß, dass ihr ihr nichts geschenkt wird und sie als Tochter gemischtrassiger Eltern sogar um ihre Identität kämpfen muss. Also tut sie das – mit allen Mitteln, unverfroren und ohne Pardon. Sie ist größer, bunter, lauter als das Leben, das ihr zugedacht wird.

    An diese Stelle möchte ich eines direkt vorwegschieben:

    Ich verneige mich vor dem Mut der Autorin, die leider schon 1985 an Krebs verstarb. Sie schrieb an gegen Rassismus, Sexismus, Klassizismus, indem sie entsprechende Ideen und jegliche Klischees mit gnadenlosem Humor ad Absurdum führte. Ich erkenne die Bedeutung des Buches für die afroamerikanische Literatur im Allgemeinen und für Leser gemischter Ethnie im Besonderen an. Oreo gab und gibt marginalisierten Menschen eine Identifikationsfigur.Ich ziehe meinen Hut vor der Komplexität und dem Einfallsreichtum des Werkes. Es ist zutiefst intelligent und versteckt in seinem schrillen Witz einen großen Tiefgang.

    Dennoch tat ich mich über lange Passagen schwer.

    Mit dem Humor konnte ich mal umgehen, dann wieder nicht, was von der Autorin aber sicher ganz bewusst ausgereizt wurde.
    Es ist großartig, wie sie rassistische Klischees immer wieder gnadenlos umdreht und dem Leser damit deren Absurdität vor Augen führt, aber vieles war für mich persönlich zu überzogen – zu viel, zu bemüht, zu anstrengend.

    Im Grunde ist „Oreo“ ein klassischer Schelmenroman, der den Humor jedoch oft in unerwarteter Manier auf die Spitze treibt – von fein-satirisch bis hin zu derbe, grotesk und vulgär. Hier ist alles erlaubt, und da bin ich das ein oder andere Mal fast ausgestiegen. Haarscharf am Abbruch vorbeigeschlittert.

    Auch der Schreibstil beziehungsweise die Übersetzung machten es mir nicht immer leicht.
    Oreo ist ein Kind zweier ganz unterschiedlicher Kulturen und damit verbundenen Sprachgebrauchs. Das Jiddische spielt immer wieder eine Rolle, und im Original liest sich die Sprache mancher schwarzer Charaktere wie eine Form von „Black English Vernacular“, einer speziellen Form des afroamerikanischen Englisch.

    Dieser Sprachmix geht in der Übersetzung natürlich zwangsläufig ein Stück weit verloren. Ich habe ein paar Probekapitel im englischen Original gelesen und würde sagen, dass Sound und Rhythmus der Sprache im Deutschen etwas an Lebendigkeit und Wirkung einbüßen.

    Dazu kommen Fremdwörter und Wortneuschöpfungen. Oreo ist sehr kreativ darin, sich ihre Welt mit Sprache untertan zu machen, und das war mir gleichzeitig eine Freude und verursachte graue Haare. Auch aus Sicht anderer Charaktere knallt Fran Ross dem Leser die Worte ungebremst an die Stirn.

    In vielen Kapiteln habe ich das geliebt, in anderen war ich versucht, das Buch aus dem Fenster zu schmeißen. Ein Beispiel, bei dem ich kurz davor war, mit einem Teelöffel Harakiri zu begehen:

    __
    »Was, was, was, woher ha’m Sie das?« Moe wollte das ganze Couplet für sich kapern und verriet damit einen egoistischen Zug. Mit dem würde sich Flo später, in den gemeinsamen choliambischen Jahren, wenn es skazonierend dem Lebensende entgegenging, wohl oder übel arrangieren müssen

    In wie viele Zäsuren wird ein so undisziplinierter Versefex wie Moe wohl mit fliegenden Fahnen rennen?, überlegte Oreo. Wie viele Katalexe werden akatalektieren, wie viele Spondeen amphimazerieren dank seinem Drang, ganz allein Reime zu schmieden (…)?
    __ Zitat

    Zuguterletzt lief mir die Geschichte streckenweise zu sehr ins Ungewisse. Einige Kapitel lang mäanderte sie in alle möglichen Richtungen. Es tauchten Charaktere auf, die keine weitere Rolle spielten, Oreos Erlebnisse schienen planlos und nicht in der Handlung verankert – ein grandioses Durcheinander.

    Aber dann nahm die Geschichte zunehmend Struktur an, erinnerte immer deutlicher an die Theseus-Sage, ohne sie schlicht als Blaupause zu nehmen. Bei der ein oder anderen Umsetzung eines der Charaktere der Sage musste ich laut lachen, weil die Autorin hier sowohl ihren Witz als auch ihre Intelligenz spielen ließ. Aus dem Chaos kristallisierte sich ein klassisches Schema heraus – quasi Oreos persönliche Heldenreise, im Oreo-Stil.

    Ab da fand ich das Buch wieder großartig, doch im Rückblick pendelt sich meine Gesamtmeinung auf eine Art Mittelmaß ein: Ein bedeutendes Buch, das ich mir aber mit Zähnen und Klauen erkämpfen musste und daher unter Ermüdungserscheinungen litt… Mehr mein Fehler als der des Buches.

    Fazit

    „Oreo“ erschien im Jahr 1974, und seine Heldin war das genaue Gegenteil des damals üblichen Romanhelden: nämlich weiblich, jüdisch, schwarz. Ihre Suche nach ihrem abgängigen Vater beruht lose auf der Theseus-Sage, hat aber stilistisch nur wenig damit zu tun. Die Geschichte wird getrieben von einem derben Humor, der gnadenlos ausgereizt wird, und erzählt in einer Sprache, die es dem Leser in vielerlei Hinsicht oft nicht einfach macht.

    Die Bedeutung des Buches liegt in meinen Augen zum einen darin, dass es in einer Zeit erschien, als marginalisierte Menschen noch nicht allzu oft in der Literatur repräsentiert wurden (obwohl im gleichen Jahr auch „Roots“ von Alex Haley erschien), und zum anderen in der Art und Weise, wie es Missstände und Klischees durch Übertreibung und Umkehrung der Verhältnisse anprangert. So wird ein schwarzer Charakter aus Judenhass geizig, kleinlich, heimtückisch und geldgierig – also zum Inbegriff des antisemitischen Klischees, an das er selbst glaubt.

    Einfach zu lesen fand ich es jedoch nicht. Viel ist sicher auch „lost in translation“, da die Sprache des Originals mit Fremdwörtern und Wortneuschöpfungen spielt.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 05. Dez 2019 

    Oreo, eine der berühmtesten Heldinnen der amerikanischen Mytholo

    Oreo, eine der berühmtesten Heldinnen der amerikanischen Mythologie

    Wenn ein Buch polarisiert, dann wohl dieses! Ich habe es in einer Leserunde lesen dürfen und die Reaktionen der Mitlesenden fand ich spektakulär. Um es vorweg zu nehmen, ich gehöre zu denen, die dieses Buch begeistern konnte. Sehr sogar! Nicht gleich von Anfang an. Nein, das nicht. Am Anfang dachte ich nur, wo bin ich denn hier hingeraten. Was soll denn das sein??? Aber nachdem ich mich an den Stil der Fran Ross gewöhnt hatte und auch der Schreibstil etwas ausführlicher wurde, mehr ein Erzählstrang erschien, begann sich mein Eindruck zu verändern, deutlich zu verbessern.

    Hier muss ich nun etwas ausholen, um diese Geschichte meiner Meinung nach vollkommen begreifen zu können, sollte man sich mit dieser Ausnahmeautorin Fran Ross befassen. Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen, diese Frau wurde 1935 geboren. Die Tochter eines jüdischen Schweißers und einer afroamerikanischen Verkäuferin war ein recht helles Köpfchen und studierte an der Temple University of Philadelphia und graduierte dort 1956 als Bachelor of Science of Communications, Journalism and Theatre. 1974 hat sie Oreo herausgebracht. Sie hat für Essence, Titters und Playboy geschrieben und für die The-Richard-Pryor-Show gearbeitet. Ein zweites Buch hat sie leider aus finanziellen Gründen nicht mehr herausbringen können. 1985 starb sie dann an Krebs. Mit diesem Wissen wird klar, dass dieses Buch einen recht großen autobiographischen Anteil hat, Fran Ross ist das Kind eines Juden und einer Afroamerikanerin und sie graduierte 1956 als Afroamerikanerin an der Uni von Philadelphia. Ich denke sie wird schon früh die negativen Seiten ihrer Mitmenschen kennengelernt haben! Und auch aus diesen Erfahrungen heraus ist die Schärfe von "Oreo" erklärbar. Es ist auch in meinen Augen kein Wunder, dass sie keine Geldgeber für ein zweites Buch fand. Sie war ihrer Zeit weit voraus und ich hoffe sehr, dass wir zumindest heute anerkennen können, was Fran Ross damals geschafft hat!

    Sie scheint eine mehr als außergewöhnliche Frau gewesen zu sein. Ihr Schreibstil ist auf jeden Fall sehr gewöhnungsbedürftig, aber dabei absolut interessant. Ich überlege sehr, an was mich diese Art der Schreibe erinnert. Als erstes ist da dieser so eigene Humor, einerseits Satire und auch Groteske, aber auch der blanke Spaß am Humor und auch am verqueren Schreiben/Denken und damit einhergehend blitzt hier eine höchst eindringliche Gesellschaftskritik durch, die richtig weh tut, die richtig schmerzt und die Ross kann Menschen sehr gut beobachten und ihr Handeln wiedergeben. Aber genau dies macht ja auch einen guten Autor aus. Und diese Melange dann in das Theseus Thema zu kleiden. Wahnsinn! Klar wird das nicht jedem gefallen! Ihr Stil tut weh! Aber genau das will sie auch in meinen Augen und das hat sie geschafft. Sie konstruiert für die Gesellschaft einen Spiegel, in den man nicht schauen möchte und sie schafft Strukturen, die nur von einem mythologischen Superhelden zerschlagen werden können. Dieser Spiegel passt auf das Damals, aber auch auf das Heute. Dieses Buch ist durch seine Struktur und auch sein Thema im Gesamtpaket etwas Einzigartiges! Und ich bin dementsprechend beeindruckt und spende tosenden Applaus!

    Unbedingt lesen kann ich hier nicht rufen, denn man sollte sich erstmal informieren, was dieses Buch ist und wie es aufgebaut ist. Aber wer weiß? Vielleicht ist dies auch nicht richtig, ich habe nicht so richtig gewusst, auf was ich mich hier einlasse. Hätte ich das getan, wenn ich gewusst hätte, was mich hier erwartet? Dann also doch, bitte unbedingt Lesen!!!

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 01. Dez 2019 

    Jüdisch-schwarze Mischung auf mythologischen Pfaden

    Fran Ross hat ihr einziges Buch vor Jahrzehnten schon in einem sehr experimentellen, den Leser stark herausfordernden Stil geschrieben.
    Die Herausforderung liegt dabei sowohl in der inhaltlichen Struktur des Romans als auch in dessen sprachlicher Ausformung. Inhaltlich folgt der Roman über die erzählte Geschichte der Heldin Oreo lose den Handlungssträngen der griechischen Theseus-Sage und erfordert so vom Leser eine nicht unerhebliche Kenntnis dieser Geschichte, um die Handlungsstränge und Episoden der Oreo-Geschichte wirklich richtig einordnen zu können. Sprachlich ist der Roman gespickt mit Wörtern, die für einen Großteil der Leser Neuland sein werden. Es werden jüdische Ausdrücke sowie Fremdwörter und Wortneuschöpfungen munter in den Text mit eingebaut. Die jüdischen Ausdrücke können dabei in einem im Anhang beigefügten Glossar aufgelöst werden. Fremdwörter und Neuschöpfungen erfordern ein Nachschlagen in Lexika. Und erst dort wird der Leser entscheiden können, in welche der Kategorien der nachgeschlagene Begriff fällt: einfach nur fremd oder tatsächlich nicht existent.
    Zur Handlung: Oreo ist eine junge Erwachsene, die gleich (mindestens) zwei diskriminierten Minderheitsgruppen angehört: jüdisch und schwarz. Das ist eine Mixtur, die bisher – nach meinem Wissen – literarisch nur wenig oder gar nicht in Erscheinung getreten ist. Der Autorin Fran Ross ist deshalb zu danken, dass sie die Aufmerksamkeit des Lesers auf diese in den Hintergrund gerückte gesellschaftliche Gruppe gelenkt hat.
    In jungem Erwachsenenalter begibt sich Oreo auf eine Reise, um die Suche nach dem früh aus ihrem Leben verschwundenen Vater aufzunehmen. Dabei trifft sie auf dem Weg eine Auswahl von skurrilen Typen, für die jeweils – bei Kenntnis der griechischen Sage – eine Entsprechung im klassischen Mythos gefunden werden kann. Das kann dem Leser durchaus Vergnügen bereiten, zumal die Geschichte mit einer ganz besonderen Art von Humor erzählt wird. Der Leser muss sich aber auch durch Sätze wie etwa:
    „Die Verwendung genito-skatologischer Begriffe als Ausdruck akademischen Verdrusses erschien ihr durchaus sinnhaft.“
    durcharbeiten.
    Mein Fazit:
    Ein Fazit über dieses Buch zu ziehen, fällt mir ungemein schwer. Ich hatte zwischendurch immer wieder mal einen Heidenspaß bei der Lektüre. Mindestens genauso häufig aber war ich einfach nur genervt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist, dem ich ungemein gern auf die Spur gekommen wäre, fühlte mich aber letztlich leider im Wesentlichen überfordert, bei dem Versuch, dem Sinn des Buches nachzuspüren.
    Ich vergebe etwas unentschlossene 3 Sterne und verbleibe in ziemlicher Ratlosigkeit zurück.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 27. Nov 2019 

    Mutig + Experimentell = OREO

    Sö mit ö. Da denkt man, man hat im Lauf der Jahres-(Lese-)Zeit schon krasse Bücher gelesen und – bämm – kommt eine Wiederentdeckung aus den 1970er Jahren hervor und beschert einem mal gerade eben DAS mutigste und experimentellste Werk 2019.

    Die Rede ist von „Oreo“, dem leider einzigen Roman der 1985 verstorbenen afroamerikanischen Schriftstellerin Fran Ross, der nun bei DTV erschienen ist.

    In selbigem „münzt“ Fran Ross die Theseus-Sage in die Suche der Romanheldin Oreo nach ihrem Vater um. Wer (wie ich) nicht viel Ahnung von griechischer Mythologie hat, dem mag das bis zum „erhellenden“ Kapitel „Schlüssel für Schnellleser, Antikenferne etc.“ gar nicht mal so deutlich auffallen. Trotzdem ist es interessant, im Nachhinein die Parallelen zu entdecken und sich die entsprechenden Szenen aus dem Buch (wieder) ins Gedächtnis zu rufen.

    Bis man als Leser*in nämlich zu besagtem Kapitel gekommen ist, hat man eine Odyssee der Sprache, des Witzes, aber auch der Fragezeichen hinter sich. Fran Ross schreibt nicht einfach so – nein: sie mischt die „normale“ Sprache mit jiddisch (ein Glossar findet sich im Anhang, was das Lesen etwas mühselig macht – aber man gewöhnt sich an alles *g*), fügt eigene Wortkreationen hinzu und würzt das Ganze mit viiiiiel Witz, (schwarzem) Humor, Sarkasmus – manches Mal möchte einem das Lachen am liebsten im Hals stecken bleiben, aber oft kann man gar nicht anders als über die absurd-komisch-überzeichneten, jedoch auch der Gesellschaft (nicht nur der damaligen, sondern auch der heutigen) den Spiegel vorhaltenden Episoden lauthals zu lachen oder zumindest zu grinsen. Hier zeigt sich (leider), dass die im Roman angesprochenen und kritisierten Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit usw. immer noch vorherrschen – erschreckend…

    Dieser Roman lebt von seiner Andersartigkeit – als Leser*in sollte man sich kurzzeitig von seinen „gewohnten“ Lesegepflogenheiten verabschieden und eintauchen in die kuriose Welt von Oreo und ihrer Familie. Wer sich jedoch drauf einlässt und bis zum Schluss „durchhält“ (ja, Durchhaltevermögen ist durchaus gefragt, siehe vorheriger Abschnitt *g*) wird mit einem trotz aller Kuriosität zum Nachdenken anregenden Roman belohnt.

    Ich verteile 5* und spreche eine absolute Leseempfehlung aus!

    ©kingofmusic