One by One (English Edition)

Buchseite und Rezensionen zu 'One by One (English Edition)' von Chris Carter
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4 von 5 (1 Bewertungen)

'I need your help, Detective. Fire or water?'

Detective Robert Hunter of the LAPD's Homicide Special Section receives an anonymous call asking him to go to a specific web address - a private broadcast. Hunter logs on and a show devised for his eyes only immediately begins.

But the caller doesn't want Detective Hunter to just watch, he wants him to participate, and refusal is simply not an option. Forced to make a sickening choice, Hunter must sit and watch as an unidentified victim is tortured and murdered live over the Internet.

The LAPD, together with the FBI, use everything at their disposal to electronically trace the transmission down, but this killer is no amateur, and he has covered his tracks from start to finish. And before Hunter and his partner Garcia are even able to get their investigation going, Hunter receives a new phone call.

A new website address. A new victim. But this time the killer has upgraded his game into a live murder reality show, where anyone can cast the deciding vote.

'Part comment on our reality TV obsessed society, it's punchy and fast paced' Sunday Mirror

Praise for Chris Carter:
'Gripping... not for the squeamish' Heat
'A page turner' Express
'You will not be able to stop until you have finished' ***** Crimesquad

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:513
EAN:

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Rezensionen zu "One by One (English Edition)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Jun 2014 

    Der Anruf

    Nichtsahnend sitzt Detective Robert Hunter an seinem Schreibtisch als ihn der Anruf erreicht, der sein Leben verändert. Triff eine Wahl, verlangt der Anrufer. Dazu muss Hunter im Internet eine bestimmte web-site aufrufen. Die Szenerie, die sich auftut, ist unheimlich. Eine Kamera ist auf einen Mann gerichtet, der in einer Art Glaskäfig gefangen ist. Feuer oder Wasser - wie soll der Mann sterben. Hunters Gedanken rasen, wie kann man eine solche Entscheidung von ihm verlangen, was geht überhaupt vor, kann der Mann noch gerettet werden. Doch der Killer hat mit allem gerechnet, er gibt die Spielregeln vor.

    Schon der Beginn dieses fünften Romans um Robert Hunter lässt einem fasst das Herz stillstehen. Der Detective wird in eine Situation gebracht, die sich niemand in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen möchte. Über die Todesart eines Menschen zu entscheiden, was kann es Schlimmeres geben. Gezwungen zu werden, jemandem beim Sterben zuzusehen. Kurz überlegt man, ob man weiterlesen möchte. Doch auch als Leser ist man ein Mensch und der Mensch ist neugierig. Festzustellen ist, dass es tatsächlich noch schlimmer geht, denn es gibt einen zweiten Mord, bei welchem der Täter mit der menschlichen Natur oder der Degeneration derselben spielt. Hierzu wird auf heimtückische Art die moderne Technik - sprich das Internet genutzt. Doch was ist der Hintergrund der Tat, wie kommt ein Mensch dazu so ein gnadenloser Killer zu werden. Die Opfer scheinen zufällig ausgewählt, es erschließt sich zunächst keine Spur. Hunters Intelligenz ist gefragt, kleinste Hinweise zu entschlüsseln.

    Fast mit Schaudern liest man Seite um Seite immer in dem Gedanken um die eigene Neugier, die Frage, ob man das wissen möchte, wie man selbst reagieren würde. Da sind zum einen diese ausgesprochen grausamen Morde, zum anderen die akribische Ermittlungsarbeit, das baut unendliche Spannung auf, die dann allerdings in einer kleinen Enttäuschung mündet, denn im Vergleich mit der gesamten Anlage des Falles erscheint der Moment, in dem Hunter die richtigen Schlüsse zieht, eher unspektakulär. Doch dann versteht es der Autor, seine Leser noch einmal aufs Härteste zu prüfen. Ein echter Pageturner für jeden Thriller-Liebhaber, der 4,5 Sterne verdient hat.