Mord in Cornwall: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mord in Cornwall: Kriminalroman' von John Bude
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mord in Cornwall: Kriminalroman"

Festeinband 19 cm x 13.5 cm, 320 g Stuttgart 304 Seiten [Neuwertig, eingeschweisst , als Geschenk geeignet Deutsche Literatur ]

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
Verlag: Klett-Cotta
EAN:9783608962383

Rezensionen zu "Mord in Cornwall: Kriminalroman"

  1. Wer erschoss Tregarthan

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 20. Jun 2018 

    Seit einiger Zeit erscheinen im Klett-Cotta Verlag Neuauflagen klassischer Kriminalromane. Diese Ausgaben sind sorgfältig ediert und schön ausgestattet. Es ist eine Freude, diese klassischen Krimis wieder zu entdecken.

    So war es auch bei Mord in Cornwall. Der Plot ist ganz typisch und vereinigt alles, was zu einem klassischen englischen Krimi gehört: Ein einsames Haus auf den Klippen, ein familiärer Konflikt, Zeugen, die viel verschweigen und einen kauzigen Inspektor mit einem braven Landpolizisten im Gefolge.

    Das wöchentliche Treffen der beiden Junggesellen Reverend Dodd und Dr. Pendrill beginnt wie immer gemütlich, nach dem Abendessen tauschen sich Beiden über ihr Hobby aus, nämlich die neuesten Krimis. Sie rätseln über Verdächtige, sind im Wettstreit, wer als Erster den Fall lösen kann. Dann wird aus ihrem Hobby Realität. Dr. Pendrill wird nach Greylings gerufen, der Hausherr, Mr. Tregarthan liegt erschossen in seiner Bibliothek. Natürlich begleitet Dodd seinen Freund, schon um der Nichte Ruth Tregarthan geistlichen Beistand anzubieten. Aber nach und nach findet Dodd immer mehr Spuren, die ihm rätselhaft erscheinen und bevor der Constable und später Inspektor Bigswells eintrifft, leitet er schon die ersten Befragungen ein.

    Das Buch ist ein echter Rätselkrimi, nach und nach tauchen Spuren und Verdächtige auf, viele Beteiligte haben ein Motiv und die Menschenkenntnis Dodds ist ein wichtiger Teil der Ermittlungen. Durch ihn wird der Leser quasi an den Ermittlungen beteiligt. Es geht aber recht gemütlich zu, es wird weniger Spannung, aber mehr Atmosphäre erzeugt. Vielleicht ist das Buch der Urvater der englischen Landhauskrimis.

    Ein netter Abstecher zu den Anfängen des Kriminalromans.