Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall

Buchseite und Rezensionen zu 'Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall' von Volker Klüpfel
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Format:Taschenbuch
Seiten:309
EAN:9783492242165

Rezensionen zu "Milchgeld. Kommissar Kluftingers erster Fall"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 03. Mai 2017 

    Mehr Allgäu als Krimi...

    Das Allgäu - bilderbuchmäßige Landschaft, gemütliche Menschen (böse Zungen würden eher sagen, behäbig), die Uhren scheinen hier etwas langsamer zu ticken als im Rest der Welt. Und genau so ist der Krimi. Bzw. der Teil des Buches, den man als Krimi bezeichnen kann.
    Hauptbestandteil von Kluftingers (der Kommissar) erstem Fall ist nämlich die Beschreibung der Gegend und der darin vorkommenden Menschen - überwiegend Allgäuer. Zugegeben, wenn man das Allgäu mag und sich dort ein wenig auskennt, macht das Spass zu lesen. Wer aber dem Krimi mehr Gewicht beimisst, wird eher enttäuscht. Die Story schleppt sich hin, trotz zweier Toter entsteht kaum Spannung - am ehesten noch gegen Ende. Die Lösung ist zwar wirklich überraschend, doch erhöht dies den Reiz des Ganzen nicht.
    Fazit: Für Allgäuliebhaber ein Muss, wer aber dem Krimi größeres Interesse einräumt, wird enttäuscht sein.

  1. 4
    (4 von 5 *)
     - 21. Mär 2015 

    Volker Klüpfel/Michael Kobr - Milchgeld

    Altustried, ein kleiner ruhiger Ort in der Nähe von Kempten. Hier lebt Kommissar Kluftinger zusammen mit seiner Frau. Diese Idylle wird jäh gestört, als man den Lebensmittelchemiker Wachter tot in seiner Wohnung findet. Kluftinger übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen.
    Wachter arbeitete im Milchwerk des Ortes. Die Nachforschungen ergeben, dass Wachter in den 80er Jahren in einen Lebensmittelskandal verwickelt war. War dies der Hintergrund für den Mord? Hat es vielleicht doch etwas mit einer der wohl recht zahlreichen Liebschaften Wachters zutun? Oder findet sich der Mörder gar in Wachters Familie?

    Für mich war dies mein erster Regio-Krimi und ich muss sagen, dass es mir gefallen hat. Besonders aber das Kluftinger ein ganz normaler Mensch wie viele ist. Er spielt im Musikverein Pauke, wozu er eigentlich nicht wirklich Lust hat. Er mag seinen Nachbarn nicht. Er freut sich darauf, es sich abends auf der Couch gemütlich zu machen oder auf seine Kässpatzentag am Montag. Er vergisst gerne mal etwas oder schiebt Dinge vor sich her. Und seine Ermittlungsmethoden sind manchmal etwas anders.