Meine Mutter, meine Schwester und ich

Buchseite und Rezensionen zu 'Meine Mutter, meine Schwester und ich' von Christina Unger
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Wie du mir, so ich dir

Wie ein ungeliebtes Haustier wurde Olivia als Sechsjährige von ihrer Mutter bei der Oma abgegeben, um dann auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Vierzig Jahre später, als Olivia ihre schöne und reiche Schwester in einer Talkshow wiedererkennt, beginnt sie ihre perfide Rache an Mutter und Schwester vorzubereiten. Um ihr Ziel zu erreichen, ist sie sogar bereit, ihre beste Freundin zu opfern …

Über booksnacks

Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

booksnacks – Jede Woche eine neue Story!

Format:Kindle Edition
Seiten:20
Verlag: booksnacks.de
EAN:

Rezensionen zu "Meine Mutter, meine Schwester und ich"

  1. Familie kann man sich nicht aussuchen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jun 2018 

    "Wie süß die Rache ist und wie inbrünstig sie ersehnt wird, das weiß niemand als der, der die Beleidigung erlitten hat." (Giovanni Boccaccio)
    Als Olivia sechs Jahre alt ist, wird sie von ihrer Mutter wie ein unliebsames Haustier bei ihrer Großmutter abgeliefert. Während ihre Mutter für immer verschwindet, weiß Olivia nicht was sie getan hat. Olivia war ein Unfall sozusagen und ihre Mutter damals noch sehr jung, außerdem sah sie sehr ihrem Vater ähnlich. Waren das die Gründe warum sie ihre Mutter weggab? Fast 40 Jahre später erinnert sie sich noch immer an diesen Tag, als wer er gestern gewesen. Als sie dann noch eines schönen Abends im Fernsehen eine Talkshow anschaut, wo ihre Schwester Renate interviewt wurde. Olivia hat sie sofort wiedererkannt. Als Renate dann von ihr als Psychopathin redet und Lügenmärchen erzählt, schmiedet Olivia Rachepläne gegen ihre Familie. Um ihr Ziel zu erreichen ist sie sogar bereit ihre beste Freundin Leonore zu opfern.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich die Autorin schon von zwei Büchern her kenne, war ich gespannt auf diese Kurzgeschichte. Das Cover erinnert mich jedoch eher an eine Liebesgeschichte, statt einer spannenden Story. Der Schreibstil war sehr gut und locker zu lesen, so das ich in kürzester Zeit den Inhalt erfasste. Die Charaktere waren stimmig und man konnte sie sich gut vorstellen. Der Plot war nicht gerade neu, trotzdem immer wieder interessant zu sehen was man aus Rache für böse Pläne schmieden kann. Ich konnte Olivia´s Rachefeldzug sehr gut verstehen, wenn man auch nach Jahren noch immer das schwarze Schaf der Familie ist und das auch noch so erfährt. Auch wenn die Geschichte mich nicht gerade überraschte und total vorausschauend war, hat sie mich gut unterhalten. Lediglich das Ende war mir dann doch nicht ausreichend genug. Den ich mag keine offenen Ende, bei denen man sich als Leser selbst überlegen muss wie es wohl weitergehen mag. Eine unterhaltsame, kurzweilige Story genau das richtige für die Bus- und Bahnfahrt, der ich 4 1/2 von 5 Sterne gebe.