Make Me: (Jack Reacher 20)

Buchseite und Rezensionen zu 'Make Me: (Jack Reacher 20)' von Lee Child
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Inhaltsangabe zu "Make Me: (Jack Reacher 20)"

Jack Reacher has no place to go, and all the time in the world to get there, so a remote railroad stop on the prairie with the curious name of Mother's Rest seems perfect for an aimless one-day stopover.

He expects to find a lonely pioneer tombstone in a sea of nearly-ripe wheat ... but instead there is a woman waiting for a missing colleague, a cryptic note about two hundred deaths, and a small town full of silent, watchful people.

Reacher’s one-day stopover becomes an open-ended quest...into the heart of darkness. Prepare to be nailed to your seat by another hair-raising, heart-pounding adventure from the kick ass master of the thriller genre!

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:417
EAN:

Rezensionen zu "Make Me: (Jack Reacher 20)"

  1. 4
    28. Nov 2015 

    Level Five

    Aus einer Laune heraus verlässt Jack Reacher den Zug in einem Nest mit Namen Mother´s Rest. Wieso heißt dieser Ort so, niemand kann darauf eine Antwort geben. War es die Raststätte einer jungen Mutter auf dem Weg gen Westen oder eher die letzte Ruhestätte einer Mutter, die eben diesen Weg nicht mehr beenden konnte. Ein weiteres Rätsel ist das Verschwinden des Privatdetektivs Keever, dessen Kollegin Michelle Chang Reacher am Bahnhof kennenlernt. Chang und Reacher beschließen, das Schicksal Keevers zu klären. Keever hatte Chang um Rückendeckung gebeten, ohne etwas Genaues über seine Untersuchung zu erklären.

    Eine seltsame Stimmung herrscht in diesem eigenartigen kleinen Ort, der auf kaum einer Karte zu sehen ist. Warum ist es überhaupt ein Halt für die Bahn. Fremde wie Reacher sind jedenfalls nicht gerne gesehen. Seine Neugier macht ihn verdächtig und die meisten Einwohner reagieren sehr einsilbig und abweisend auf seine Fragen. Auch die Suche nach dem verschwundenen Schnüffler ergibt zunächst nur eine ganz vage Spur, die Reacher und Chang, die zumindest auf einer ähnlichen Wellenlänge zu liegen scheinen, nach Oklahoma an den Wohnort Keevers führt. Doch ebenso wie in Keevers Motelzimmer sind wohl auch dort andere schneller gewesen als die beiden.

    Es ist kein schöner Fall, über den Reacher da stolpert. Zunächst passiert einmal wenig in diesem Örtchen in der Mitte von Nirgendwo. Doch natürlich macht es neugierig, was diese eigenartige Dorfgemeinschaft wohl zu verbergen hat. Wobei, um einen Terminus des Buches zu benutzen, man bis zum Level vier schon erraten kann, welche Richtung die Handlung einnimmt. Das hält den Autor aber nicht davon ab, in Level fünf noch einen drauf zu setzen. Da stockt einem der Atem ob so viel Perfidität. Wie kann man dem nur begegnen. Während da nicht die gewohnt trockenen und witzigen Dialoge, man könnte an der Handlung verzweifeln. Doch wer Reacher kennt, der weiß, dass der Held eine große Widerstandskraft hat und noch einen Schlag bei den Frauen. Langsam ansteigende Spannung, die schließlich nervenzehrend wird. Ein Reacher, der sich wegliest wie nichts und doch fordernd ist.

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