Maids of Misfortune

Buchseite und Rezensionen zu 'Maids of Misfortune' von M. Louisa Locke
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Maids of Misfortune"

First book in the USA Today bestselling Victorian San Francisco Mystery series.

It's the summer of 1879, and Annie Fuller, a young San Francisco widow, is in trouble. Annie's husband squandered her fortune before committing suicide five years earlier, and one of his creditors is now threatening to take the boardinghouse she owns to pay off a debt.

Annie Fuller also possesses a secret. She supplements her income by giving domestic and business advice as Madam Sibyl, one of San Francisco's most exclusive clairvoyants, and one of Madam Sibyl's clients, Matthew Voss, has died. The police believe his death was suicide brought upon by bankruptcy, but Annie believes Voss has been murdered and that his assets have been stolen.

Nate Dawson wrestles with a difficult decision. As the Voss family lawyer, he would love to prove that Matthew Voss didn't leave his grieving family destitute. But that would mean working with Annie Fuller, a woman who alternatively attracts and infuriates him as she shatters every notion he ever had of proper ladylike behavior.

Sparks fly as Anne and Nate pursue the truth about the murder of Matthew Voss in this light-hearted, cozy historical mystery set in the foggy, gas-lit world of Victorian San Francisco. 
 
Maids of Misfortuneis the first historical mystery in M. Louisa Locke's USA Today bestselling Victorian San Francisco mystery series, followed by Uneasy SpiritsBloody LessonsDeadly Proof, and Pilfered Promises. Locke's shorter works, found in Victorian San Francisco Stories and Victorian San Francisco Novellas, feature minor characters from the series.

Format:Kindle Edition
Seiten:337
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Maids of Misfortune"

  1. Hellsichtige Annie

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 11. Nov 2018 

    Annie Fuller ist bereits seit einigen Jahren verwitwet, obwohl sie noch keine dreißig ist. Hier Mann hinterließ ihr einen Haufen Schulden. Nachdem sie eine Weile in Abhängigkeit von seinen Verwandten gelebt hat, kann sie nun mit einer Pension in San Francisco aus eigener Kraft klarkommen. Im Jahr 1879 eher ungewöhnlich für eine junge Frau, ohne männlichen Schutz. Zusätzlich verdient sie einige Dollar, in dem sie Menschen Ratschläge erteilt. Um dies zu kaschieren, verkleidet sie sich als Hellseherin Sibyl. Ihr ruhiges Leben wird allerdings jäh gestört als zum einen ein alter Gläubiger ihres Mann mit neuen Forderungen auftritt und als zum anderen ein wohlgelittener Kunde in seinem Haus tot aufgefunden wird.

    Mit der selbstbewussten Annie Fuller hat eine Hobbydetektivin ihren ersten Auftritt, die mit ihrer sympathischen Art zu überzeugen weiß. Sie hat es nicht ganz leicht im Leben, doch sie hat sich ihren Platz erobert. Als sie ihre Position plötzlich bedroht sieht, setzt sie alles daran, zumindest den mysteriösen Todesfall aufzuklären. Die Todesumstände ihres Klienten scheinen nicht zu seinem Charakter zu passen. Dass ihr bei ihren Nachforschungen der Anwalt Nate Dawson, der für die Familie des Toten tätig ist, in die Quere kommt, stört Annie zunächst nicht so sehr. Als er sie doch sehr von oben herab behandelt, ist ihr Widerstand geweckt und Annie macht sich erst recht daran auf eigene Faust herauszufinden, was mit Matthew Voss geschehen ist.

    In Victorianischen Zeiten hatten die Frauen grundsätzlich nicht viel zu sagen, doch kann man sich durchaus vorstellen, dass es Frauen wie Annie Fuller gab, die durch äußere Umstände zu einen selbstständigen Leben gezwungen waren und damit bestens zurechtkamen. Und mit ihrem Gegenpart Nate liefert sich Annie so manches amüsantes Wortgefecht, dass Nate hin und wieder die Augen für seine aus heutiger Sicht antiquierten Vorstellungen öffnet. Dabei kommt aber auch das Geheimnis um Matthew Voss’ Tod nicht zu kurz. Bei den Ermittlungen werden auch Annie die Augen geöffnet über das Dasein der Bediensteten, deren Anwesenheit sie doch für selbstverständlich nimmt.

    Ein Whodunit der leichteren Art, der gut unterhält und spannende Lektüre bietet.

    Teilen