Mach mir den Garten, Liebling!: (K)ein Landlust-Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mach mir den Garten, Liebling!: (K)ein Landlust-Roman' von Ellen Berg
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Die Lust am Gärtnern – und am Gärtner …
Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen arroganten Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert. 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles?
Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Komposthaufen statt Karriere, geht gar nicht. Doch dann stellt Luisa fest, dass Gärtnern sogar glücklich machen kann. Wenn nur nicht dieser rasend charmante Mann im Nachbargarten wäre, der so gar nicht in ihr Leben passt …

»Herrlich ironischer Spaß.« Hörzu

Parallel erscheint das Hörbuch – gelesen von Tessa Mittelstaedt

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:320
EAN:9783746631462

Rezensionen zu "Mach mir den Garten, Liebling!: (K)ein Landlust-Roman"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Jun 2017 

    Rundumsanierungen...

    Zur Hölle mit dem Job! Statt der überfälligen Beförderung bekommt Luisa einen Fiesling vor die Nase gesetzt. Sie ist frustriert: 14-Stunden-Arbeitstage und Bürointrigen – wofür das alles? Ausgerechnet jetzt muss sie sich um den Schrebergarten ihrer Tante Ruth kümmern. Geht gar nicht, Komposthaufen statt Karriere ist definitiv keine Lösung. Doch kaum wühlt Luisa inmitten von Blütenpracht und Vogelgezwitscher mit den Händen in der Erde, spürt sie eine neue Harmonie. Und dann ist da noch dieser Mann im Nachbargarten …

    Ein Workaholic ist Luisa, allzeit bereit für Überstunden und Sonderschichten, des Chefs rechte Hand und selbst in ihrer Freizeit noch in Gedanken bei der Firma. Nur geht es dieser ganz und gar nicht gut - seit Jahren schon dümpelt sie am Rande des Bankrotts entlang. Luisa erträgt die viele Arbeit und auch die intriganten Kollegen im Großraumbüro, da sie in Aussicht gestellt bekommen hat, dass sie demnächst die Geschäftsführung übernehmen könnte - und dies mit eigenem Büro. Sie sehnt also die Betriebsfeier herbei, auf der ihr Chef der Belegschaft mitteilen will, dass er ab sofort kürzer treten will und die Firmenleitung in Luisas Hände legt. Doch es kommt anders...

    Robin Konrad wird als neuer Geschäftsführer eingestellt, da der Chef hofft, dass jemand von außen besser in der Lage ist, die Firma von Grund auf zu sanieren. Luisa ist schwer enttäuscht und geradezu entsetzt, als sie erfährt, dass Konrad mit dem Gedanken spielt, sie zu entlassen. Zwar setzt ihr Chef sich für sie ein, doch kann auch er nicht verhindern, dass Luisa ihre bisherigen Befugnisse verliert. Zu ihrer Wut gesellt sich bald schon ein gewaltiges Misstrauen, denn irgendetwas an Robin Konrad und seiner hübschen aber kalten Assistentin kommt ihr ganz und gar nicht koscher vor.

    Doch damit der Probleme nicht genug. Luisas Tante hat ihren Besuch angesagt. Seit über einem Jahr wohnt diese schon in Italien, doch nun möchte sie nach Luisa schauen - und vor allem nach ihrem Schrebergarten, an dem sie so sehr hängt. Luisa wird ganz kalt vor Entsetzen, denn bisher hat sie sich den Garten noch kein einziges Mal persönlich angesehen. Der beauftragte Friedhofsgärtner hat seinem Namen alle Ehre gemacht und das einst so üppig blühende Stückchen Land in eine trostlose Einöde verwandelt. Wie um Himmels willen soll Luisa in zwei Wochen den Garten wieder herrichten?! Zu allem Überfluss mischt sich auch noch ein unangenehmer Nachbar ein, der dafür sorgen will, dass Luisa und ihre Tante wegen Verwahrlosung ihrer Parzelle aus der Schrebergartenkolonie ausgewiesen werden. Da ist guter Rat teuer...

    Beharrlichkeit und Kampfgeist sind nun gefragt, und Luisa benötigt viel Unterstützung, um sowohl den Garten als auch die Firma zu retten. Ob ihr dies gelingt?

    Dieses Buch ist vor allem eines: humorvoll. Schräge, überspitzte Charaktere, witzige Schlagabtausche und ein wenig Spannung lassen einen durch die Seiten hindurchschmunzeln und -kichern. Vorhersehbar? Klar. Klischeebehaftet? Natürlich. Und ein bisschen Liebe darf selbstredend auch nicht fehlen. Aber ab und zu tut solch ein Buch einfach gut. Unkompliziert, Happy End garantiert, und ein Plädoyer für mehr Lebenslust bekommt der Leser noch obendrauf. Mich hat es für ein paar Stunden gut unterhalten, und das war genau das, was ich mir von dem Buch erhofft hatte!

    Gerne mehr davon, wenn mir mal wieder danach ist!

    © Parden

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Nov 2015 

    Von der Workaholikerin zur Gärtnerin ?

    Luisa eine Frau gerade im besten Alter, die ihr Leben ganz für ihre Arbeit opfert, erwartet das sie die Nachfolge ihres Chefs antreten wird wenn der demnächst sich zurück zieht. Doch leider kommt alles anders sie bekommt den jungen,unsympatischen Konrad vor die Nase gesetzt.
    Und zu allem Übel kommt auch noch Tante Ruth aus Italien die Luisa ihren Garten überlassen hat. Luisa hat für diesen einen Friedhofsgärtner beauftragt, um nach diesem zu schauen. Aber oje der erste Besuch nach langer Zeit zeigt was aus dem Garten von Tante Ruth geworden ist.
    Wie soll sie das den wieder alles auf Vordermann bekommen, bevor Tante Ruth auftaucht ?
    Und wer ist dieser Eddy den sie in der Schreberkolonie entdeckt ?
    Einerseits passt er so gar nicht in ihr Beuteschema, anderseits gefällt er ihr doch sehr gut.
    Außerdem ist dann noch der kauzige,nörgelnde Rudi der den Garten neben ihr hat.
    Und zu allem Übel wird der Ärger in der Firma immer größer.
    Wie soll das Luisa nur alles schaffen,Garten und Firma??

    Meine Meinung:

    Das war mein erstes Ellen Berg Buch und ich muss sagen grandios ich habe mich köstlich amüsiert und konnte das Buch fast nicht mehr weglegen.
    Viele Themen kommen darin vor es geht um Workaholiker,Kollegilität,Gärtnern aber auch Mobbing und weitere Themenbereiche werden angeschnitten.

    Wunderbar nicht nur was für Gärtner oder Hobbygärtner !!
    Kann es nur weiterempfehlen das sollte man lesen wenn man mal wieder unbekümmert ein lustiges Buch braucht.
    Das Cover gefällt mir auch sehr gut, es läd einen gleich ein die Natur zu geniessen.
    Und jetzt weiß ich auch warum sich dort die Gartenzwerge mit Badehose tummeln, dazu müsst ihr allerdings das Buch lesen.

    Sicher ist das Buch auch gut im Garten oder der Natur zu geniessen, am besten bei einem Holunderblütensekt oder einem Espresso aus Fairtrade Bohnen, würde jetzt Eddy empfehlen.
    Das war sicher nicht mein letztes Ellen Berg Buch !!!

    Von daher 5 von 5 Punkten