Legend 1 - Fallender Himmel

Buchseite und Rezensionen zu 'Legend 1 - Fallender Himmel' von Marie Lu
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen.
Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos - angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders?
Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

Die New-York-Times-Bestseller-Autorin bettet die zeitlose Geschichte ihrer Legend-Trilogie über Rache, Verrat und eine legendäre Liebe in ein dystopisches Setting, das erschreckend realistisch und aktuell wirkt: ein Unrechtsregime, das jedes Aufbegehren brutal unterdrückt, Straßenschlachten und ein trotz aller Widrigkeiten unstillbarer Durst nach Freiheit und Gerechtigkeit.

Dieses Buch beinhaltet eine optionale Social Reading-Funktion.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:368
Verlag: Loewe Verlag
EAN:

Diskussionen zu diesem Buch im Bücherforum

Rezensionen zu "Legend 1 - Fallender Himmel"

  1. 5
    (5 von 5 *)
     - 28. Okt 2014 

    Toller Einstieg in eine spannende Trilogie

    Legend - Fallender Himmel

    Infos:

    Autor: Marie Lu
    Verlag: Loewe
    Preis: 9.95 € (Broschiert)
    Seitenanzahl: 368 Seiten
    Teil einer Reihe: Ja. Teil 1 von 3.
    Originaltitel: Legend (Legend #1)
    ISBN-13: 978-3-7855-7940-4
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    Klappentext:

    Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! „Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie. Die New-York-Times-Bestseller-Autorin bettet die zeitlose Geschichte ihrer Legend-Trilogie über Rache, Verrat und eine legendäre Liebe in ein dystopisches Setting, das erschreckend realistisch und aktuell wirkt: ein Unrechtsregime, das jedes Aufbegehren brutal unterdrückt, Straßenschlachten und ein trotz aller Widrigkeiten unstillbarer Durst nach Freiheit und Gerechtigkeit.

    Inhalt:

    Day und June. June und Day.
    Day, der meistgesuchteste Verbrecher der Republik, und June, die Hoffnung, die Intelligenteste der ganzen Republik.
    Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch plötzlich treffen die Welten der beiden aufeinander...
    Als June noch klein war, verlor sie auf tragischste Weise ihre Eltern. Seitdem kümmert sich ihr großer Bruder Metias liebevoll um sie. An einem verhängnisvollen Abend jedoch, wird ihr Bruder bei einem Überfall auf das Krankenhaus von keinem geringeren als dem meistgesuchtesten Verbrecher der Republik getötet. Day.
    June schwört dem Mörder ihres Bruders Rache und ihr ist kein Mittel zu schade um diese Genugtuung zu erhalten...

    Meine Meinung:

    Man kann sich sehr schnell in die Handlung einfinden, was womöglich an den unterschiedlichen Sichtweisen, aus denen das Buch geschrieben wurde, liegt.
    Zum einen erfährt man vieles über die Glanzseite der Republik, der Elite. Man bekommt von June das Leben in den oberen Schichten geschildert, wie perfekt das Leben dort ist.
    Zum anderen bekommt man von Day die andere, die schmutzige Seite der Medaille vorgehalten. Das Leben in den Slums, in denen man von Tag zu Tag lebt und nicht weiß, ob man nicht doch eventuell morgen mit der gefährlichen Seuche infiziert ist, um die sich die Reichen keine Sorgen machen müssen, da die sowieso eine Impfung erhalten.

    Den Schreibstil mochte ich sehr. Lu schreibt sehr angenehm, sodass der Leser schnell und flüssig lesen kann. Sie passt ihren Schreibstil den Situationen gekonnt an. Während die spannenden Szenen sehr mitreißend geschrieben sind, und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, sind die gefühlvolleren Szenen, sei es gefüllt mit Romantik oder Hass, sehr...gefühlvoll geschrieben. Sie vermitteln dem Leser die Gefühle der Figur sehr gut.

    Das ganze Buch war sehr spannend. Natürlich gab es auch Stellen, an denen es nicht ganz so spannend war, wie an anderen, nichtsdestotrotz wollte man immer erfahren, wie es weitergeht. Durch einige unerwartete Wendungen und Entdeckungen, kann man nie ganz genau voraussagen, was als nächstes geschehen wird.

    Die Charaktere waren sehr interessant und gut durchdacht. Durch ihre Vielschichtigkeit lernte man immer wieder neue Seiten an ihnen kennen und besonders die Veränderung einiger Charaktere hat man (beziehungsweise habe ich) mit großem Interesse verfolgt.

    Alles beginnt mit Day. Gleich zu Beginn des Buches, eigentlich schon im ersten Satz (»Meine Mutter glaubt, dass ich tot bin.« [Seite 9, Day]), erfährt man so einiges über Day's verzwickte Lebenslage. Seine Familie, ausgenommen seines Bruders John, denken, dass er in einem Arbeitslager gestorben sei, in das er geschickt wurde, nachdem er durch den Großen Test gerasselt ist. Seitdem lebt Day zusammen mit Tess auf der Straße und hält sich durch Diebstahl an der Oberfläche. Zudem sabotiert er an und zu gekonnt die Militärzüge der Republik und wurde so der meistgesuchteste Verbrecher der gesamten amerikanischen Republik.
    Day war mir vom ersten Moment an sympathisch. Er strahlte immerzu eine gewisse Selbstsicherheit und ein gewisses Selbstvertrauen aus, was ihn mir eben wie gesagt sympathisch machte. Wie man während dem Buch erfährt bedeutet ihm seine Familie, obwohl diese denkt er sei seit fünf Jahren tot, alles. Er würde und tut alles für sie. So kommt auch der Stein ins rollen. Als er nämlich erfährt, dass sein kleiner Bruder Eden an der gefährlichen Seuche erkrankt ist, ist er fest entschlossen, die nahezu unmöglich teure Impfung zu bekommen. Er beschließt sich ins Krankenhaus einzuschleusen, um so die Impfung zu stehlen. Leider verläuft an diesem Abend nicht alles nach Plan, und so kreuzen sich schließlich die Wege von June und Day...

    Mit June konnte ich mich, genauso wie mit Day, sehr gut identifizieren. Sie ist die Hoffung der Republik. Sie hat es als einzige in der gesamten Geschichte geschafft, den Großen Test mit der vollen Punktzahl von 1500 Punkten zu bestehen. June hat die Möglichkeit erhalten an der besten Universität des Landes zu studieren; auch wenn sie so intelligent ist, ist sie trotzdem eine kleine Rebellin, was man gleich zu Beginn merkt. Sie geht immer wieder an die Toleranzgrenze der Universität, nur aus dem Grund, weil sie sich nicht genügend gefördert fühlt. June ist fest entschlossen, einmal eine hohe Stelle beim Militär zu begleiten. Und das soll sich auch schneller als sie es sich hätte denken können, in die Tat umsetzen...
    June war mir ebenfalls gleich sympathisch. Sie hätte affektiert wirken können, wenn man all das über das Wunderkind der Republik erfährt, aber in Wirklichkeit ist sie nicht so. Zwar zeigt sie immer wieder, dass sie sehr viel intelligenter ist, als die meisten, jedoch zeigt sie auch eine verletzliche Seite.
    Meiner Meinung nach hat June die beste und krasseste Veränderung von allen durchlebt. Ihr könnt euch evebtuell schon denken, in welche Richtung, aber ich möchte ja auch nicht zu viel verraten, also denkt es euch schön weiter ☺

    Was mich immer wieder überrascht hat, war das Alter die beiden Protagonisten. Bereits im zarten Alter von fünfzehn Jahren, vollbringen sie die Taten, die sie eben im Buch vollbringen. Immer wieder, wenn ich mir ins Gedächtnis gerufen habe, dass die beiden erst fünfzehn sind, war das überraschend. Ich hätte sie, angesichts ihrer Taten und Entscheidungen, älter eingeschätzt, aber vielleicht ist es Gang und Gebe, dass man in solch einer harten Welt älter erscheint, als man in Wirklichkeit ist.

    Zitate:
    »Im Geiste gebe ich dem Mörder meines Bruders ein lautloses Versprechen: Ich werde dich finden. Ich werde die Straßen von Los Angeles nach dir durchkämmen. Jede Straße der Republik, wenn es sein muss. Ich werde dich in die Irre führen und überlisten, ich werde lügen, betrügen und stehlen, um die zu finden, dich aus deinem Versteck zu locken und dich jagen, bis es keinen Ort mehr gibt, an den du fliehen kannst. Das verspreche ich dir: Dein Leben gehört mir.«
    Seite 61/62 [June]

    »“Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen. [...] Und man versucht immer, auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.”«
    Seite 363 [June]

    Cover und Titel:

    Die Aufmachung und den Titel finde ich sehr schön und passend gewählt.
    Das Cover des ersten Teils ist weiß mit einigen gold-glänzenden Akzenten.
    Der Titel wurde in einem lila darunter geschrieben. Legend - Fallender Himmel passt meiner Meinung nach toll. Weshalb das Buch Legend heißt wird ja auch zum Teil bereits durch den Klappentext geklärt☺

    Fazit:

    Ein wirklich gelungener Einstieg in eine Trilogie, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde!
    Marie Lu schaffte es mit ihrer sehr gut durchdachten, komplexen Welt, interessanten und ebenfalls gut durchdachten Charakteren, die während des Buches eine wirklich tolle Entwicklung durchmachten, und einer mitreißenden Handlung den Leser an das Buch zu fesseln. Hat man einmal angefangen, wird man den Pageturner, der einen immer wieder mit überraschenden Wendungen auf Trab halten wird, wohl kaum mehr aus der Hand legen können.
    Da mich Legend - Fallender Himmel echt umgehauen hat, erhält das Buch von mir nichts anderes, als 5 von 5 Herzen!

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 29. Apr 2014 

    spannende Dystopie

    „Legend – Fallender Himmel“ von Marie Lu ist der erste Band einer Dystopie-Trilogie.

    Day ist ein gefürchteter Gegner der Regierung. Er selber stielt sie und halt sie auf Trapp. Zusammen mit Tess schlägt er sich durch. Wobei Tess eher im Hintergrund bleibt. In den Armenvierteln geht eine Seuche um. In Days Familie gibt es einen Seuchenfall, doch er lässt sich nicht unterkriegen und versucht das Gegenmittel zu stehlen. Dabei tötet er einen Offizier und Bruder von June, dem Wunderkind der Republik. Sie soll Day nun fangen.

    Wie in vielen Dystopien gibt es auch hier eine reiche Minderheit, die brutal herrscht. Die Gesellschaft wird durch einen Test sortiert und geordnet. Wer gut abschneidet kommt zu der Regierung der Rest muss arbeiten.

    Day ist als Junge durch den Test durchgefallen und schlägt sich nun allein auf der Straße durch. Offiziell ist er Tod, nur sein Bruder und Tess wissen bescheid. Das macht ihm oft zu schaffen, denn er würde gerne auch mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder reden. Außerdem ist er geschickt, kräftig, schnell und schlau.

    June ist früh ihrer Eltern beraubt worden und lebt mit ihrem Bruder zusammen. Sie wird in einer Akademie der Regierung ausgebildet. Sie hat den Test mit voller Punktzahl bestanden und gilt deswegen als Wunderkind. Doch hält sie sich nicht gerne an Regeln und erledigt die Dinge gerne auf ihre Art.

    Beim Lesen wird es nicht langweilig. Zuerst erkundet man die Welt mit Day und June und lernt sie dabei mehr kennen. Auch die familiären Verhältnisse der beiden Protagonisten, tragen dazu bei, sie besser zu verstehen. Als die zwei aufeinander Treffen wird es so richtig spannend und von da an geht es rasant weiter.

    Von Legend hatte ich schon einiges gehört und war gespannt wie es für mich sein würde. Es war spannend und auch packend. Doch musste ich mich am Anfang mit ein paar Fragen bezüglich der Welt. Später war ich dann voll drin.
    Es gibt 4 von 5 Wölfen von mir.