Jaspers letzter Flirt

Buchseite und Rezensionen zu 'Jaspers letzter Flirt' von Ulrike Busch
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Mordanschlag auf Jasper Erikson! Der Amrumer Surflehrer entgeht nur knapp dem Tod, als in seinem Auto eine Bombe hochgeht. Jasper selbst gibt sich nach dem ersten Schock betont gelassen und versucht, die Angelegenheit auf seine Weise zu klären. Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenmeer nehmen die Ermittlungen auf – und beißen auf Granit. Keiner der Befragten will etwas Verdächtiges gesehen oder gehört haben. Die Zeit läuft den Kommissaren davon, denn eins ist gewiss: Der Attentäter wird nicht aufgeben.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:300
Verlag: Edition M
EAN:9781503938175

Rezensionen zu "Jaspers letzter Flirt"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 16. Sep 2016 

    Ein wunderbarer Nordseekrimi

    Jasper Erikson ist ein Filou, der nichts anbrennen lässt. Keine Frau auf der Insel Amrum ist vor ihm sicher. Und doch ist es genau dieser Umstand, der ihm letztlich das Leben rettet. Ein Bombenanschlag auf sein Auto mit ihm als Insassen geht nur darum schief, weil er genau im Augenblick der Explosion einer Frau hinterherrannte. Wer trachtet Jasper nach dem Leben?

    Hauptkommissar Knut Knudsen ist schnell klar, hier braucht er Hilfe. Auf Amrum passiert doch fast nie etwas! Arne Zander, Kommissar auf Sylt, wird als sein Assistent zu Hilfe gerufen. Beide versuchen der Ursache dieser Explosion auf den Grund zu gehen. Schnell wird klar, es gab einige die Jasper zu gerne um die Ecke bringen würden. Auch die Ehefrau von Jasper hätte offensichtlich einige Gründe, bei den vielen Frauen, die ihm auf den Leim gingen. Und doch ist es dieses Mal ernster. Sein neuestes Verhältnis Bele will sich dauerhaft auf Amrum niederlassen und sich dann auch gleich scheiden lassen. Auch ein erneutes Attentat auf Jasper scheitert. Wer will ihn umbringen? Ist es ein eifersüchtiger Ehemann? Wer hatte sonst noch Gründe? Wer hasste ihn so?

    Auch dieses Buch von Ulrike Busch konnte mich wieder absolut begeistern. Der Schreibstil von ihr ist so locker, so frisch, immer mit einer Prise Humor. Auch hier sind es wieder die Protagonisten und deren Namen, die begeistern. Fritz Fliegenfischer, der rasende Inselreporter, der über alles und jeden bereits vor allen anderen informiert ist, ist einer von diesen. Er ist es auch, der die kleinen Geheimnisse der Inselbewohner bewahrt und eben manchmal auch aufdeckt.
    Wie bereits in ihrem ersten Buch "Pfauenfedernmord" gelingt es Ulrike Busch auch hier wieder die kleinen Details und Andeutungen zu geschickt zu streuen, dass man als Leser permanent am Überlegen ist, wer ist denn nun der Täter?

    Auch dieses Buch konnte voll bei mir punkten und ich vergebe nur zu gerne fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es von Herzen weiter an Leser, die sich über ein spannendes wie humorvolles Leseereignis gleichermaßen erfreuen können.