Intimitäten: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Intimitäten: Roman' von Katie Kitamura
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4 von 5 (6 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Intimitäten: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783446274044

Rezensionen zu "Intimitäten: Roman"

  1. Thirty-Somethings in multikultureller Umgebung

    Ich habe mal nachgehalten, wie viele verschiedene Intimitäten die Autorin beschreibt. Da ist zunächst die zwischen der namenlosen Ich-Erzählerin (die ich der Einfachheit halber im Folgenden Katie nennen werde) und ihrer Freundin Jana, zwischen Katie und ihrem noch verheirateten Liebhaber Adriaan, auch zwischen ihr und dem Fremden auf der Party. Dann lernt Jana Adriaan kennen, und auch da entsteht Intimität, wenn auch nur im Kopf von Katie. Intimität mit einer neuen gemeinsamen Freundin, Intimität in der Geborgenheit eines kleinen Raums im Museum, Intimität im Anruf bei der Mutter. Und immer wieder Enttäuschungen, Verlust von Intimität.

    Es entsteht aber noch eine ganz andere Form der Intimität, zwischen Katie als Dolmetscherin für den vor Gericht stehenden Präsidenten, neben dem sie manchmal im Konferenzraum sitzt und für den sie auch aus der Kabine dolmetscht. Immer wieder schaut der Angeklagte nach oben zur Kabine, wie um sich zu vergewissern, dass Katie noch da ist. Der Vorgang des Dolmetschens wird minutiös beschrieben als rein mechanisches Übertragen von Aussagen in eine andere Sprache, bis man irgendwann nur noch funktioniert und spricht und nicht mehr versteht, was man sagt. Nur so kann man das Ganze überhaupt verarbeiten, denn würde man innehalten und nachdenken, hätte man sofort den Faden verloren.

    Und dann ist da noch die Anekdote mit den Büchern. Katie lernt den Buchhändler und Antiquar Anton bei ihrer Bekannten Eline, seinem Zwilling, kennen. Anton erzählt, er habe einem Innenarchitekten für viel Geld 40 Meter Bücher verkauft und diese kürzlich im protzigen Haus eines Immobilien-Entwicklers mit strohdummer Freu in der neu eingerichteten Bibliothek wiedergefunden.

    Das Ende ist offen, das hat mir gefallen. Ich gebe nur vier Sterne, weil das Buch ein paar Brüche hat und stellenweise etwas fragmentarisch wirkt.

    Ich habe nicht aus dem Buch zitiert, weil ich das amerikanische Original gelesen habe.

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  1. In der Fremde

    Die namenlose Protagonistin zieht von New York nach Den Haag, um bei dem Gerichtshof als Dolmetscherin zu arbeiten. Ihr Vater ist gestorben und sie benötigt einen Neuanfang in ihrem Leben. Da ihr Arbeitsverhätnis erstmal befristet ist auf ein Jahr, bezieht sie eine möbilierte Wohnung. Alles in ihrem Leben scheint provisorisch. Sie kann langsam auch einen Bekanntenkreis aufbauen und sie lernt bei einer Vernissagt Adriaan kennen. Dieser ist offiziell noch verheiratet, doch seine Frau hat ihn wegen eines anderen Mannes verlassen und ist mit den gemeisamen Kindern nach Lissabon gezogen. Adriaan und die Erzählerin kommen zusammen und für die Erzählerin ist diese Beziehung etwas ernstes. Plötzlich fährt Adriaan Hals über Kopf nach Lissabon, um mit seiner Noch. Ehefrau wichtige Themen der Trennung und den Kondern zu klären. Er wollte für eine Woche oder etwas mehr wegfahren. Doch Adriaan bleibt länger in Lissabon und entzieht sich der Erzählerin. Die ist selbst beruflich deutlich eingespannt, da sie einem Ex- Präsidenten aus einem afrikanischem Land bei einem Gerichtsprozess übersetzen muss. Dieser Fall nimmt sie persönlich sehr mit.

    Eigene Meinung:

    Anfangs war ich sehr begeistert von der Sprache. Sie ist kristallklar und die Autorin versteht es gut die Dinge auf den Punkt zu bringen. Doch leider hat der Roman eher Schwächen als Stärken. Die handelnden Personen sehen alle außergewöhnlich gut und stylish aus, können aber nicht in einen ehrlichen und intimen Kontakt zu anderen Menschen tretten. Von daher ist der Titel des Buches eine Antithese. Alle Personen können keine emotionale Nähe zulassen und die Fassade, körperliche Attraktivität und das Sammeln von Statussymbolen sind wichtigere Faktoren als die Persönlichkeit. Die Menschen wirken blutleer, oberflächlich und distanziert. Die Geschichte finde ich auch sehr, sehr schwach. Am meisten hat mich die Arbeit der Dolmetscherin gelangweilt. Da es nur ein Aneinanderreichen von Fakten waren. Die Beweggründe Gefühle und Motive der einzelnen Personen waren angerissen, aber sie haben mich emotional nicht erreicht.

    Fazit:

    Alles in allem hohle, stylische Menschen, die keine emotionale Tiefe besitzen und daher auch keine Initmität aufbauen können, da das ja auch impliziert Schwäche zu zeigen. Das Buch hat mich ab der Hälfte gelangweilt. Und ich war froh, dass es zuende war!

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  1. Die vertraulichen Ebenen der Kommunikation

    „Intimitäten“ – ein Wort, das wie eine leicht verniedlichende Beschönigung daherkommt, entwickelt in Katie Kitamuras ruhigem und faszinierenden Roman eine besondere Dynamik. Denn auch wenn „echte“ Intimitäten durchaus eine Rolle spielen, wird Intimität in diesem feinen und stilistisch vorzüglichen Roman durch Kommunikation und – ganz besonders –Sprache erzeugt. Die Protagonistin, Dolmetscherin am Strafgerichtshof in Den Haag, fühlt sich fremd in der Stadt, fremd in der niederländischen Sprache, die sie aber zu entschlüsseln versucht, fremd in der Beziehung zu Adriaan, einem verheirateten Mann, dessen Frau ihn verlassen hat. In ihrer Arbeit wird ihr die komplexe Bedeutung des Wortes ebenso jeden Tag vor Augen geführt, wie die intime Bindung des Wortes an Aussprache und Intonation. Als Übersetzerin ist sie stets auf der Suche nach der geeigneten Entsprechung, muss aber die Herausforderung der Nuancen und der Intonation täglich anerkennen.

    So wird der Roman zu einem Meisterstück der Ausleuchtung von Möglichkeiten und Grenzen der Übersetzung, Sprache und Kommunikation, wobei mit zunehmendem Handlungsverlauf immer deutlicher wird, wie außerordentlich intim und beredt vor allem die nonverbalen Signale sind. Während der Roman immer stärker ins Ungesagte gleitet, das Schweigen immer prominenter wird, werden Gesten, Blicke, die ersten zehn Sekunden einer Begegnung, ein Kopfnicken und das äußere Erscheinungsbild zu unüberhörbaren , sehr persönlichen und vertraulichen Signalen – und man stellt fest, wie viel Information (und Wahrheit) auch jenseits der verbalen Äußerungen liegt, wie viel Nähe und Intimität auf dieser Ebene vergeben wird. Der Text wird so zur überaus intelligenten Reflexion über das Zwischenmenschliche, das Beobachtbare. Während der Roman auf der Handlungsebene äußerst ruhig und zurückhaltend durch die nicht sonderlich spektakuläre Handlung gleitet, lauert doch stets unter Fassade eine intensive Spannung, die einen gebannt den Fortgang des Geschehens verfolgen lässt. Dabei entzieht sich der Roman weitestgehend der Politisierung, die man vielleicht bei dem Setting des Strafgerichtshof erwarten würde, es geht vielmehr um Themen wie Heimat, Entwurzelung, Beziehung, Freundschaft und Zugehörigkeit – auch hier bezeichnend, dass schon eine kommunizierte Geschichte Wurzeln und Nähe schaffen kann.

    „Intimitäten“ ist ein äußerst kluger Roman, faszinierend, einnehmend und fesselnd, der mit seinen ruhigen Zwischentönen Intimität mit dem Leser schafft. Sprachlich sehr beherrscht und stilistisch hervorragend konsequent schlägt er in seinen Bann und wirbt für mehr Aufmerksamkeit in Bezug auf Sprache und Kommunikation.

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  1. 4
    30. Sep 2022 

    Fragen

    "Intimitäten" von Katie Kitamura ist ein intensives Buch mit einer nach der richtigen Entscheidung suchenden und dabei sehr schwankenden Protagonistin. Eine Protagonistin, die es der Leserschaft mit diesem Verhalten nicht leicht macht, die aber dennoch von der Autorin authentisch und nachvollziehbar geschildert wird. Die namenlose Ich-Erzählerin verlässt New York und geht nach Den Haag, um dort am Internationalen Gerichtshof zu arbeiten. Sie schwankt, ob diese Entscheidung richtig war und dieser anspruchsvolle Job zu ihr passt. Ebenso fragt sie sich, ob Den Haag ein neues Zuhause werden kann. Als dann der charmante und charismatische Adriaan in ihr Leben tritt, scheint erst einmal alles perfekt, doch auch hier tun sich nach und nach Fragen auf. Denn Adriaan muss nach Portugal zu seiner Noch-Ehefrau reisen, er muss einiges klären. Doch seine Rückkehr verschiebt sich und so ist die namenlose Ich-Erzählerin gefangen in ihren Fragen, in ihrer Suche nach der Wahrheit. Nicht nur in ihrem Job, der sie mit verabscheuungswürdigen Verbrechen an der Menschheit konfrontiert, sie in einen Kontakt mit den Tätern treten lässt, der ja mit den Mitarbeitern des Gerichtshofes etwas macht, sucht sie nun nach der Wahrheit. Entweder man härtet sich dort gegen die Taten dieser Monster ab und stumpft in den Augen der namenlosen Ich-Erzählerin ab oder man zerbricht an diesem Wissen, man zerbricht an der Realität des Menschseins. Diesen Gedankengang fand ich etwas eigenwillig, natürlich auch nachvollziehbar, aber genauso auch eigenartig. Bevor ich einen Job am Internationalen Gerichtshof in Den Haag annehme, muss ich mir doch darüber im Klaren sein, welche Fälle dort verhandelt werden und was dies mit mir machen könnte. Genauso wie die Annahme, dass die Mitarbeiter dort abgestumpft sind, wenn sie nicht mehr so intensiv darauf reagieren wie sie selbst, recht abwegig, wie auch negativ bewertend ist. Dem stimme ich überhaupt nicht zu! Und dieser Gedankengang hat mich auch gestört, massiv gestört. Man kann meiner Meinung nach nicht davon ausgehen, dass jemand, der in einem Job arbeitet, der ihn mit den dunklen Eigenschaften des Menschen konfrontiert, und der nicht sofort hochgradig emotional darauf reagiert, seelisch abgestumpft ist. Eine Nichtreaktion bedeutet nicht, dass derjenige nicht mehr emotional darauf reagiert, sondern dass derjenige sich nur nicht dazu äußert. Was jeder dortige Mitarbeiter dazu denkt, wird sich nicht von der emotionalen Denke der Ich-Erzählerin unterscheiden, dies denke ich zumindest, denn ich vermute sonst kann man gar nicht dort arbeiten. Auch ihre Gedanken zum Thema Adriaan fand ich etwas eigen. Ich mache doch mein positives Befinden nicht nur am Lebenspartner fest. Natürlich ist es schön mich zu verlieben, zu lieben, geliebt zu werden. Aber mein positives Befinden hängt mit mir/mit meiner Zufriedenheit zusammen. Und wird nicht von einem Mann bestimmt. Dies kann eine positive Zugabe sein, ja, definitiv. :-)

    Aber wenn man diese meine Überlegungen zu dem Buch "Intimitäten" sieht, merkt man ja, dieses Buch ist gut, es hat etwas mit mir gemacht, mich zum Sinnieren gebracht, mir die Überlegungen/die Gedanken einer anderen Frau nahegebracht und ich habe dazu meine Vergleichsüberlegungen anstellen können.

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  1. Intime Einblicke in unsere Gesellschaft

    Ich habe diesen Roman als Hörbuch konsumiert und habe mich zu Beginn sehr schwer getan der Handlung zu folgen.

    Zunächst einmal ist alles enorm bedrückend, schwermütig und irgendwie angespannt. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Nach dem ersten Drittel gelang es mir dann endlich richtig abzutauchen.

    Mit der namenlosen Erzählerin habe ich dann auch bald mitfühlen können, wurde ich doch schon selbst geghostet oder vertöstet und irgendwann könne man ganz vielleicht ein Paar sein, wenn ich mich nur gedulden würde.

    Dieser Mix aus Beziehungskrise und das Aufklären eines Verbrechens hatte so viele Parallelen, dass es schon fast beängstigend war. Auch die Verbindungen der Figuren untereinander war unheimlich, denn mancher scheint ein guter Beobachter zu sein und mehr zu wissen als gewollt ist.

    Auch wenn Adriaan verhältnismäßig schlecht weg kommt, so kann man ihm nicht zwingend böse sein, denn genau wie er sich verhält, so tickt heute unsere gesamte Gesellschaft. Erstmal an sich denken und konsumieren, egal ob Materielles oder Menschen und dann sehen wir weiter.

    Sprecherin Katja Danowski hat zur Geschichte gepasst, denn auch hier musste ich mich erst eingewöhnen, bevor ich sie als Erzählende mochte.

    Fazit: Das Hörbuch hat mir diverse Hundegassirunden unterhaltsam gestaltet. Wer schwierige Figuren und Konstellationen mag, der wird mit dieser Lektüre sehr zufrieden sein.

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  1. Die Untiefen menschlichen Verhaltens

    Nach dem Tod ihres Vaters und dem Wegzug der Mutter verlässt auch die Ich-Erzählerin New York, um in Den Haag neu anzufangen. In den Händen hält sie lediglich einen Einjahres-Arbeitsvertrag für den renommierten Internationalen Gerichtshof. Sie spricht mehrere Sprachen fließend und arbeitet dort zukünftig als Dolmetscherin. Fremd in der Stadt macht die Protagonistin neue Bekanntschaften. In Jana hat sie eine aufgeschlossene Freundin gefunden, die auch gerne weitere Kontakte vermittelt. Adriaan heißt der neue Freund der Protagonistin. Er ist aber noch verheiratet und hat zwei Kinder, die in Portugal bei der Noch-Ehefrau leben. Als Adriaan dorthin aufbricht, um „verschiedene Dinge zu regeln“ und sich anschließend wochenlang nicht meldet, beginnt für die Erzählerin nicht nur privat sondern auch beruflich eine intensive Zeit, in der sie sich über viele grundlegende Fragen ihres Lebens und ihrer Zukunft klar werden muss.

    Was den Roman auszeichnet, sind die messerscharfen Gedanken der Protagonistin. Sie ist eine exzellente Beobachterin mit ausgezeichneter Menschenkenntnis und großer Empathie. Sie kann Details ihrer Umgebung sowie ihre diesbezüglichen Betrachtungen ausnehmend präzise in Worte kleiden, so dass man ihr höchst interessiert folgt. Sie sieht nicht nur die Oberfläche, sondern bemüht sich stets, hinter die Fassade zu blicken und Facetten zu entschlüsseln, um den wahren Charakter ihres Gegenübers zu erkennen. Diese Fähigkeiten wirken sich natürlich positiv auf ihren Beruf aus, wo es zu ihren Aufgaben gehört, Zeugenaussagen ins Französische zu übersetzen. Die Komplexität und die Fallstricke guter Übersetzungsarbeit werden dabei anregend geschildert: „Sprachliche Genauigkeit allein reicht nicht. Das Dolmetschen ist eine sehr subtile Angelegenheit, nicht umsonst ist der englische Begriff dafür ‚interpretation‘ – so wie Schauspieler eine Rolle Interpretieren oder Musiker ein Musikstück.“ (S. 20)

    Als die Protagonistin in einem großen, aufsehenerregenden Prozess die Worte eines westafrikanischen Ex-Präsidenten übersetzen muss, dem zahlreiche Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt werden, kommt sie nicht nur emotional an ihre Grenzen. Zusammen mit ihr lernen wir das komplexe Procedere eines internationalen Strafprozesses und seiner Akteure kennen. Dort geht es um (Selbst-)Inszenierung, Manipulation, Täuschung, Strategie, Verleumdung, wandelbare Identitäten, Beweisführung und am Ende um einen Richterspruch, der nicht unbedingt mit einem Rechtspruch gleichzusetzen ist. „…-die Verhandlung bewegt sich mal zur einen, mal zur anderen Seite, die Erzählung ändert sich, auf die Erinnerung ist kein Verlass. Ein Vorteil kann am Ende nur allzu leicht bei der Seite liegen, die in der letzten Stunde die Oberhand gewinnt.“ (S. 114)

    Der Roman entwickelt einen fesselnden, gleichmäßigen Fluss, ohne konkrete Spannungsbögen zu besitzen. Die eindringliche, höchst elegante Sprache legt die tiefgründige Innenwelt der Protagonistin dar. Wir durchleben gemeinsam mit ihr die Tage, teilen ihre Empfindungen bei der Betrachtung von Architektur, Gemälden oder Menschen. Wir partizipieren an der von ihr empfundenen Intimität in verschiedenen Situationen. Wir leiden und lieben mit ihr – und wahren doch wohltuende Distanz. Es lohnt, sich auf die Erzählerin einzulassen, ihren intelligenten sowie tiefgründigen Anschauungen zu folgen, weil sie absolut ehrlich, bodenständig und unprätentiös wirkt.

    Die verschiedenen Handlungsfäden laufen zunehmend ineinander, ohne am Ende ein völliges Ganzes zu ergeben. Dadurch wirkt der Roman in keiner Weise konstruiert, obwohl er zweifellos perfekt durchkomponiert wurde. Die Figurenzeichnung ist wunderbar authentisch und frei von Klischees. Der Handlungsschauplatz originell. Man lernt das Böse, Undurchdringliche bei der Suche nach der Wahrheit kennen und darf noch etwas dazulernen.

    Der versierte Sprachfluss ist ein großes Plus, ein Kompliment an die tolle Übersetzung von Kathrin Razum. Ich kann darüber hinaus nicht recht begründen, was genau die Faszination für mich ausgemacht hat. Tatsache ist jedoch, dass ich diesen ruhigen Roman gar nicht aus der Hand legen wollte. Ich bin der Ich-Erzählerin gern auf ihren Wegen gefolgt, habe ihr Glück und eine neue Heimat gewünscht. Den Roman empfinde ich als höchst intensives Leseerlebnis und gebe eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung für alle Leser, die intensive Lesemomente lieben und nicht unbedingt auf Spannung im engen Sinn angewiesen sind.

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