Im Zeichen der Lämmer

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Zeichen der Lämmer' von Emilia Benedict
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Zeichen der Lämmer"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:367
EAN:

Rezensionen zu "Im Zeichen der Lämmer"

  1. Ein Thriller der mich überzeugte

    Ein einzelnes Paar Füße werden mitten auf dem Sportplatz der Schule gefunden. Kurz danach finden Jogger eine Leiche ohne Füße. Es sind zwei Opfer denn die DNA ist nicht identisch. Inspector Aidan Carter und sein Team stehen vor einem Rätsel. Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun oder sogar mit einer Sekte? Die Freundin von Aidan Carter, Jessica, findet hier eine Vorlage für ihren neuen Roman. Jessica begibt sich ohne dass sie es ahnt in Lebensgefahr.

    Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Thriller hinein und der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig.

    Fazit: Dieser Thriller umfasst 52 Kapitel und schon der Prolog hat es in sich da er ziemlich heftig ausfällt. Das Ermittlerteam um Aidan Carter, ist sehr sympathisch und da gefiel mir Dr. Harris mit seiner eher humorvollen Art sehr. Es sind übrigens das gleiche Team wie in dem Vorgängerbuch "Toxin Killer" und die Handlung spielt sich wieder in Jefferson City ab. Im ersten Drittel gibt es zwischendurch immer mal wieder Rückblenden zum Vorgängerbuch. Ich persönlich hatte beim lesen die ganze Zeit einen spannenden amerikanischen Film vor Augen da die Autorin sehr bildhaft schreibt. Die Atmosphäre ist meiner Meinung nach eher ruhig und dichter dafür ist die Story im Gegensatz nicht's für schwache und sensible Nerven. Auch ich musste das Buch ab und zu zur Seite legen um durchzuatmen. Diese Story hat meiner Ansicht nach zwei Handlungsstränge weil sie immer wieder zum Mörder zurückkehrt. Schuld, Mobbing (egal welchen Alters), Alkohol und Misshandlung - so könnte ich den Inhalt des Buches beschreiben. Es sind aktuelle Themen die keinesfalls leicht sind. Trotzdem hat die Autorin dies sehr gut in ihrem Thriller umgesetzt. Kapitel für Kapitel steigt die Spannung und die Story wurde für mich aufregend zu lesen. Puzzleteil für Puzzleteil setzt das Team die Beweise zusammen aber auch Jessica ist nicht untätig und so kommt langsam ein Bild des Täters hervor. Ich muss gestehen dass ich mit der Zeit einen Verdächtigen im Visier hatte wurde aber zum Ende eines besseren belehrt. Die Story nimmt daher immer wieder andere Wendungen ein die spannend zu verfolgen sind. Im letzten Drittel geht es dann fast Schlag auf Schlag weil sich die Kapitel verkürzen und die Story fesselnd zu lesen ist. Dieser Thriller ist zwischendurch immer wieder fast schon atemraubend zu lesen, er hat mich persönlich überzeugt und ist meiner Meinung nach aufregend zu lesen. Dieses Buch zählt zu meinen Lesehighlights und vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.

  1. Die Suche nach dem Metzger von Jefferson City

    "Mobbing ist nicht in Ordnung, egal in welchem Alter. Wunden heilen, aber die Erinnerungen bleiben ewig. (Sabine Eckhardt)
    Bei einer Schule in Jefferson City findet man mitten auf dem Schulhof zwei abgetrennte Füße. Kurz darauf entdeckt ein Jogger eine Leiche ohne Füße. Allerdings haben beide Körperteile unterschiedliche DNA, sodass es Inspector Aidan Carter und Lieutenant Ethan Jonas gleich mit zwei Opfern zu tun bekommen. Auch die weiteren Spuren am Tatort weisen auf einen Täter mit religiösem Hintergrund hin. Ist es gar ein Verbrechen aus Leidenschaft? Währenddessen plagt sich Aidans Partnerin, Bestsellerautorin Jessica Duncan, mit einer Schreibblockade herum. Da kommt Aidans neuster Fall über den Metzger von Jefferson City gerade recht. Bei ihren Recherchen findet sie auf Ereignisse und Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit der Opfer. Und trotzdem sie beim letzten Mal mit viel Glück dem Toxin-Killer entkommen ist, begibt sie sich erneut wieder in Lebensgefahr.

    Meine Meinung:
    Das düstere Cover mit einigen Hinweisen zum Inhalt dieser Geschichte gefällt mir gut. Der flüssige, unterhaltsame Schreibstil macht mir das Lesen einfach. Lediglich die ähnliche Aussprache der beide Namen der Ermittler haben mich zu Beginn etwas irritiert. Trotzdem es zu einigen wenigen Wiederholungen kommt, bleibt der Thriller unvorhersehbar und spannend. Dabei fand ich die Mischung zwischen Privatleben und Ermittlungen ausreichend. Dass neben den Ermittlern noch eine Autorin und eine Reporterin an dem Fall interessiert sind, macht das Ganze recht abwechslungsreich. Interessant und beklemmend finde ich die Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt des Täters, bei dem nach und nach klar wird, warum er seine Taten begeht. Besonders seine Mutter empfinde ich dabei wirklich als herzlos und grausam. Gut gefielen mir die Charaktere, da wäre der smarte, kompetente, ausgeglichene Aidan, der jedoch seine Probleme mit Leichenschauen hat. Sein Partner und Freund Ethan hingegen wirkt auf mich abgeklärt, toughe und charakterstark. Autorin Jessica hingegen ist eine kluge, neugierige und schlagfertige Persönlichkeit. Sie würde alles für eine gute Story riskieren und schießt dabei oft über das Ziel hinaus. Dadurch wirkt sie auf mich mitunter ein wenig naiv. Der Spannungsbogen baut sich im Laufe des Buches auf, bis es am Ende zu einem brutalen Zusammentreffen von Ermittler und Täter kommt. Mir gefiel die Geschichte sehr gut und ich ärgere mich ein wenig, dass ich nicht schon den Toxin-Killer für mich entdeckt habe. Von mir jedenfalls gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.