Im Dschungel der Liebe: Sage Remington (Die Remingtons 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Dschungel der Liebe: Sage Remington (Die Remingtons 2)' von Melissa Foster
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4 von 5 (1 Bewertungen)

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Rezensionen zu "Im Dschungel der Liebe: Sage Remington (Die Remingtons 2)"

  1. Toller zweiter Teil der Remingtons-Reihe

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 29. Jun 2020 

    „Im Dschungel der Liebe“ ist der zweite Teil der Remingtons-Reihe von Melissa Foster, die jeweils immer einen Remington Bruder oder Schwester im Fokus hat und sich daher auch unabhängig voneinander lesen lassen. Im Fokus dieses Teils steht Sage Remington. Sage ist ein erfolgreicher, sexy Künstler, der in New York lebt und merkt, dass er zwar alles zu haben scheint, ihm aber dennoch etwas im Leben fehlt. Um sich zu erden und der Gesellschaft etwas zurückzugeben entschließt er sich ein Hilfsprojekt in Belize zu unterstützen. Dort lernt er die attraktive Kate kennen…

    Genau wie beim ersten Band, wurde ich auch vom zweiten Teil nicht enttäuscht. Das Setting und die Not in Belize sind wunderschön und anschaulich beschrieben, ohne zu langweilen. Auch die Emotionen der Protagonisten sind sehr schön dargestellt und das ein oder andere Zitat habe ich mir markiert. Durch einen Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten in den Kapiteln, kann man als Leser beiden in die Köpfe gucken, was mir sehr gut gefallen hat.
    Der Spannungsbogen baut sich in der ersten Hälfte des Buches sehr schnell auf und flacht in der zweiten etwas ab. Während zu Beginn viele Probleme bewältigt werden müssen und man als Leser mit den Protagonisten fiebert, fokussiert sich die zweite Hälfte eher um die Festigung der Beziehung und den Umgang mit ihren Ängsten.
    Insbesondere Sage war mir dabei etwas zu glatt und zu perfekt. Sein einziges Ansinnen im Leben scheint einfach nur noch Kate zu sein und seine einzige Angst ist Kate zu verlieren… nicht mal wirkliche Fehler hat der Kerl. Er sagt und tut immer das Richtige. Auch eine kleine Marotte konnte dieses Bild bei mir nicht aufbrechen.
    Kate hingegen fand ich authentischer und auch interessanter. Sie hat definitiv ein Vertrauens- und Kontrollproblem, aber jeder hat ja seine Macken. Man merkt bei ihr über das Buch hinweg eine starke Entwicklung, die ich bei Sage etwas vermisst habe.

    Alles in allem ist das Buch ein gelungener zweiter Band der Remington Reihe. Wer bereits den ersten Teil oder andere Romane von Melissa Foster gelesen hat, wir auch dieses Buch mögen.