Heuchler: Psychothriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Heuchler: Psychothriller' von Mark Franley
3.75
3.8 von 5 (4 Bewertungen)

„Skrupellos“ wäre ein zu schwaches Wort, um IHN zu beschreiben und gerade als sich die beiden Kommissare am Ziel sehen, stellt ER sein tödliches Können unter Beweis. Nach dem katastrophalen Ausgang ihres Einsatzes, beschließt Kommissar Köstner mit seiner Familie in der Idylle Finnlands abzuschalten. Doch ER ist längst zu ihrem Schatten geworden… einem Schatten der noch lange nicht hatte, was er wollte.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:250
Verlag:
EAN:

Rezensionen zu "Heuchler: Psychothriller"

  1. 4
    (4 von 5 *)
     - 15. Jul 2014 

    Mark Franley – Heuchler

    „Heuchler“ ist der Auftakt zur Reihe um Hauptkommissar Mike Köstner. Und schon mit dem ersten Satz ist man mitten im Geschehen. Auf der Jagd nach einem Serienmörder, der es auf kleine Jungs abgesehen hat, folgen Köstner und sein Kollege Peter Groß einer Spur, die sie zu einem verlassenen Lagerhaus führt. Doch dieser Einsatz endet in einer Katastrophe. Auf Grund der Ereignisse werden die beiden von dem Fall abgezogen. Peter liegt mit einem Schock im Krankenhaus und Mike beschließt mit seiner Familie ein paar Tage Urlaub zu machen. Doch dieser Urlaub verläuft nicht wie Familie Köstner sich diesen vorgestellt hatte.

    Einmal angefangen, will man das Buch nur ungern aus der Hand geben. Ohne großes drumherum erzählt Mark Franley die verstörende Geschichte. Sicherlich ist das ein oder andere vorhersehbar. Aber dennoch oder vielleicht sogar gerade deshalb gelingt es Franley doch den Leser zu überraschen. So bleibt die Spannung ohne viel Geschnörkel bis zum Ende erhalten

  1. 4
    (4 von 5 *)
     - 22. Jun 2014 

    Grauenhafte Erfahrung

    Heuchler ist ein Psychothriller, der mich an Grenzen des Lesens gebracht hat. (Ich weiss, dass andere von einem Psychothriller eher mehr erwarten…). Hauptkommissar Mike Köstner verfolgt einen Serienmörder, der es scheinbar auf Knaben abgesehen hat und ihnen vor der Tötung den Skalp abschneidet.

    Bei einem Einsatz gegen diesen Serienmörder erschiesst der Kollege von Köstner einen Knaben, der hinter einem Spiegel auf einem Buch sass, die Kopfhaut abgeschnitten, aber am Leben. Im Spiegel war ein Mann mit einem auf die Polizisten anlegenden Mann mit MP zu sehen….

    Hier ist erstmal Schluss. Der Schütze wird vom Fall abgezogen, Köstner erhält Urlaub. – Wie er sich dabei an der Nase herum führen lässt und mit seiner Familie nach Finnland in ein abgelegenes (ohne Handyempfang) Ferienhaus fährt, zieht an den Nerven des Lesers. Im Ferienhaus angekommen nimmt die Geschichte gleich nochmals Fahrt auf.

    Die Sprache ist schnell und präzise, ein Happy End gibt es nicht, der Psychopath …

    Empfehlen kann ich das Buch (erstes Buch einer Serie) allen Leuten, die starke Nerven und Freude an Psychothrillern haben. Die Serie um Hauptkommissar Köstner (ja, er überlebt den ersten Band, was ich während der Lektüre nie angenommen hatte) besteht aus den Bänden “Heuchler”, “Nachtkalt”, “Benutzt” und “Karla”.

  1. 3
    (3 von 5 *)
     - 13. Jun 2014 

    Kurzweiliger Thriller für zwischendurch

    Titel: Heuchler
    Autor: Mark Franley

    Erschienen: 2013
    Preis: Broschiert: 8,89€ eBook: 2,99 €
    Seiten: 189

    Cover:

    Schlicht gehalten, Blutspuren auf weißem Hintergrund.

    Bezug Titel/Geschichte:

    Das Wort „Heuchler“ wird einige Male in der Story genannt. Auch passt es zu dem, was der Täter allen vorwirft.

    Wieso habe ich mir das Buch gekauft?

    Ich habe es durch ein Gewinnspiel auf whatchareadin.de erhalten und gleich darauf bei der gemeinsamen Leserunde teilgenommen. Der Autor hat auch ein, zweimal vorbei geschaut und fragen beantwortet.

    Klappentext: „Skrupellos“ wäre ein zu schwaches Wort, um IHN zu beschreiben und gerade als sich die beiden Kommissare am Ziel sehen, stellt ER sein tödliches Können unter Beweis.
    Nach dem katastrophalen Ausgang ihres Einsatzes, beschließt Kommissar Köstner mit seiner Familie in der Idylle Finnlands abzuschalten.
    Doch ER ist längst zu ihrem Schatten geworden… einem Schatten der noch lange nicht hatte, was er wollte.

    Besonderheiten? Es wird als Psychothriller angeworben. Am Anfang bis zum letzten Drittel ist es mehr ein Thriller, aber beim Showdown ist es dann wirklich ein Psychothriller.

    Positives? Gefallen hat mir die Grundstory. SPOILER: Besonders das sich eine Liebesgeschichte zwischen all dem entwickelt hat, hat mir gefallen. SPOLIER. Die Handlung wird gerafft erzählt (daher auch die wenigen Seiten), was zur Folge hatte, dass ein Mord am Ende mich ziemlich überraschte. Das Ende ist wirklich gut geschrieben, es passiert viel, das man erst einmal verdauen muss. Wenn man bedenkt, dass es noch weitere Teile gibt, frage ich mich, wie man SPOILER mit so etwas klar kommen kann und dann auch noch weiter Morde aufdecken kann! SPOILER.

    Negatives? Etwas genervt haben mich die vielen Ausrufezeichen nach jedem fünften Satz, die wirklich des Öfteren fehlplatziert waren. Auch haben sich noch einige Fehlerchen (Inhaltlich und Rechtschreiberich) eingeschlichen, über die man aber hinweg sehen konnte.

    Der Anfang ist noch etwas ohne Spannung und man erkennt doch recht schnell wer der Täter ist. SPOILER Auch wenn man erst auf eine falsche Fährte geleitet wird, spätestens ab der Hälfte nach der erzählten Geschichte, war für mich klar, wer der Täter ist. SPOILER

    Fazit: Ein kurzweiliger, soweit gelungener Psychothriller, der jedoch noch kleine Schwächen hat. Man sollte noch einmal Korrektur lesen und über mehr Spannung am Anfang nach denken.

    Empfehlung (an)? Alle die sich für Thriller begeistern können und etwas Leichtes für zwischendurch wollen, aber dennoch ihrem Genre treu bleiben. Auch für die, die etwas zarter besaiteten sind, könnte dieser Thriller eine gute Alternative zu den richtig Harten Stoffen sein.

    Cover: 3 von 5 Sternen (sehr schlicht gehalten)
    Klappentext: 3,5 von 5 Sternen (er stimmt mit dem Buch über ein, macht recht neugierig)
    Inhalt: 3 von 5 Sternen (Abzug in der B-Note durch die Fehler, etwas zu wenig Spannung am Anfang)
    Erzählstil: 3 von 5 Sternen (Kurzweilig, gerafft, in Ordnung zu Lesen)
    Charaktere: 3 von 5 Sterne (eigentlich vom Aufbau alle 4, außer der Sohn, am Anfang steht er ist 10 Jahre alt, aber manchmal kommt er mir rüber wie 4-7)
    Preis/Leistung: 3 von 5 Sterne (Der Preis des Taschenbuches ist für so wenig Seiten etwas teurer, aber o.k. solange man keinen totalen Psychothriller erwartet.)
    Insgesamt: 3 von 5 Sterne (Angemessen, Kurzweilig, gutes Ende)

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Jun 2014 

    Das Grauen im Nacken...

    Glück muss man strafen
    Familie muss man strafen
    Kinder muss man strafen

    Hauptkommissar Mike Köstner und sein Kollege Peter ermitteln in Nürnberg in dem Fall eines perfiden Serienkillers. Gerade ist die 13. Leiche eines kleinen Jungen gefunden worden, ein weiterer wird vermisst. Offensichtlich aufgrund eines Tipps observieren die beiden ein altes Versandlager und dringen schließlich ins Gebäude ein.
    Im Keller des verlassenen Lagers machen die Polizisten schließlich nicht nur eine grausige Entdeckung, sondern werden vom Täter auch noch in eine perfide Falle gelockt. Einer der Polizisten erschießt das gekidnappte Kind...

    Peter wird daraufhin mit Schock im Krankenhaus eingeliefert, Mike erfährt, dass sie beide als befangen vom Fall abgezogen werden. Interpol kümmert sich fortan um die Fahndung nach dem Kindermörder.
    Da die beiden Polizeibeamten persönlich vom Täter in die Falle gelockt wurden, empfiehlt Mikes Vorgesetzter ihm überdies, einige Zeit mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und sich so aus der Schusslinie des Mörders zu begeben. Doch auch das Ferienhaus in Finnland scheint nicht sicher zu sein - denn bereits die Ankunft der Familie wird von jemandem beobachtet, der darüber sehr zufrieden scheint...

    Ein flotter Schreibstil und eine sehr geraffte Handlung, die sich nicht großartig mit Nebensächlichkeiten aufhält, lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Dabei ist die Sprache sehr bildhaft, und das Gefühl von einem Grauen im Nacken ließ sich bei mir phasenweise gar nicht mehr abschütteln. Der Autor erzählt zwischendurch aus der Sicht verschiedener Personen und lässt so einen kleinen Einblick in deren Erleben zu, bleibt aber dem roten Faden des Grauens treu.
    Spannend und rasant ist das Buch geschrieben, und nachdem ich bereits nach dem ersten Abschnitt dachte, dass ich weiß, wer der Täter ist, hat mir der Autor dann am Ende doch noch eine lange Nase gedreht... Danke dafür! Eine Warnung sei jedoch hinzugefügt: Für Zartbesaitete ist das Buch allerdings nichts...

    Ein paar eher unlogische Details haben mich etwas gestört und deswegen eine Top-Bewertung verhindert, aber insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten.
    "Heuchler" ist der erste Band in der Reihe um Hauptkommissar Köstner. Weil mir das Buch wirklich gut gefallen hat, werde ich wohl auch nach den anderen Büchern von Mark Franley Ausschau halten...

    Für hartgesottene Thrillerfans in jedem Fall eine Empfehlung!

    © Parden

    "Heuchler" ist das Erste von bis jetzt vier Köstner Thrillern. Die anderen heißen "Nachtkalt", "Benutzt" und "Karla" .