Heringshappen: Küsten Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Heringshappen: Küsten Krimi' von Ute Haese
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Der Wirt des hippen Gourmettempels 'Heuschrecke' ist tot, zertrampelt von einer Kuh. War es tatsächlich ein Unfall? Oder hat der 'Reichsbürger' Rolf Bapp etwas damit zu tun? Und welche Rolle spielt der dauertwitternde Bürgermeisterkandidat Arwed Klinger? Ganz zu schweigen von dem Horror-Clown, der seit Kurzem sein Unwesen in Bokau treibt. Hanna Hemlokk, das schräge Private Eye mit Herz und Hirn, ist gefordert – und sieht sich bald mit einem zweiten Todesfall konfrontiert.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:320
Verlag: Emons Verlag
EAN:9783740804213

Rezensionen zu "Heringshappen: Küsten Krimi"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Nov 2018 

    Von Horrorclowns, Reichsbürgern und Datingportalen

    Mit „Heringshappen“, dem nunmehr 8. Fall für das lizenz- jedoch nicht talentfreie!!! Privateye Hanna Hemlokk und ihre geniale „Erfinderin“ Ute Haese konnte ich in den vergangenen Tagen ein kleines „Jubiläum“ feiern – markiert der vorliegende Band doch den bereits fünften, den ich gelesen habe.

    Ich hoffe und baue ja immer noch darauf, dass der Emons-Verlag spätestens zum 10. Jubiläum die ersten drei Bände in sein Programm aufgenommen hat, damit ich meine „Hanna Hemlokk“-Serie vervollständigen kann *blinzel*.

    In ihrem (wie bereits erwähnt) 8. Fall ist im fiktiven Bokau und somit der Heimat von Hanna Hemlokk ziemlich was los. Ein „Gourmet“-Koch wird von einer Kuh zertrampelt, ein Horrorclown treibt sein Unwesen und wer die real existierende „Vorlage“ für den mega-unsympathischen Bürgermeisterkandidaten markiert, ist auch schnell klar – von daher sei hier auch nicht weiter darauf eingegangen *g*. Des Weiteren hat Hanna diesmal einiges an Problemen mit ihren Freunden, welche sie aber auf ihre berühmt-berüchtigte großartige Art und Weise löst.

    Mehr möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht verraten, weil es einen Großteil der Story „zerstören“ würde. Allerdings setzt Hanna Hemlokk aka Ute Haese mit „Heringshappen“ dieses Mal auch ein klares politisches Statement, welches mir außerordentlich gut gefällt und mit dem ich auch absolut konformgehe. Überhaupt ist der aktuelle Fall der (meines Erachtens nach) politischste, der bisher in der Reihe veröffentlicht wurde. Wie üblich werden von der Historikerin Ute Haese auch wieder spannende und nicht allgegenwärtige geschichtliche Fakten ausgegraben und in die Handlung mit eingebaut, ebenso wie „Handlungsanweisungen“ für den Umgang mit Schildkröten.

    Die Auflösung hebt sich Ute Haese wieder bis zum Grande Finale auf und verblüfft mit dem Strippenzieher bzw. Täter und sein Motiv für die begangenen Morde.

    Alles in Allem hat mir „Heringshappen“ wieder ein paar vergnügliche Lesestunden bereitet und ich bin gespannt, wer im neunten Band Bürgermeister in Bokau geworden ist und ob sich Hanna´s Lunge wieder beruhigt (gute Besserung! *g*).

    Große Klasse und absolute Leseempfehlung!